Rückblick

Gerd Bloemen startet beim 2. VELOTÖRN BREMEN 2017

Die Strecke des 2. VELOTÖRN BREMEN 2017 führt durch nostalgische und hochmoderne Bereiche der Bremer Überseestadt mit vielen Kurven und Bahnschienen und einigen Passagen mit Kopfsteinpflaster mit einem hauch von Paris-Roubaix

Nach dem Start in der ersten Gruppe konnte ich eine Zeit mithalten bis zur Passage mit dem Kopfsteinpflaster und habe mich dann in die Verfolgergruppe gehängt.

Auch hier hatte ich auf dem Kopfsteinpflaster wieder denn Anschluss verloren.
Musste dann einige Kilometer allein gegen den böigen Wind fahren bis endlich die nächste Gruppe kam an der ich mich anschloss.

Diese war aber eigentlich zu langsam und ich versuchte das Tempo zu vorsieren aber es ging keiner mit.
Endlich in der 7. Runde hatte ich 4 Mitstreiter gefunden die mit mir ausrissen und ich kam auch mit dem Kopfsteinpflaster besser zurecht..

Am Ende blieben wir nur noch zu zweit und das reichte dann zu Platz 2 in der AK.

Aufgrund der Straßen Beschaffenheit und Winkliger Kurs wurden hohe Anforderung an Rad und Sportler gestellt.

Glücklicherweise hatten wir trockenes Wetter, bei Regen ist das eine gefährliche Strecke.

Mit sportlichen Grüßen Gerd







WM Teilnahme in Albi 2017 von Robin Schumann

Einen Tag nach unserem Rennen in Kleve ging die Fahrt Richtung Frankreich, wo am Donnerstag das Zeitfahren als erster Renntag anstand. Die erste Teilstrecke führte uns bis nach Orleans. Unterwegs gab es Nieselregen bei 17°, abends in Orleans waren es schon angenehme 24°.
Am nächsten Tag erreichten wir Albi und nach weiteren 30 Kilometer unser Ferienhäuschen.
Im Wagen waren es dank Klimaanlage 24°, beim Aussteigen merkten wir, dass die Außentemperaturanzeige mit 35° der Realität entsprach.
Dennoch wollte ich meine Beine auf einer kleinen Runde locker fahren und machte mich mit flaschenbepackt auf den Weg.
Die 32 Kilometer dauerten sehr lange und waren wohl mein langsamstes Training in diesem Jahr.
Am Mittwoch standen die Einschreibung und das Kennenlernen der Strecke auf dem Programm. Da man erst ab 15.00 Uhr die Strecke testen durfte, waren es unangenehme 35°. Zweimal bin ich die 22,90 Kilometer gefahren, einmal mit den normalen Laufrädern und dann mit der Trispoke und der Scheibe. Die Strecke hatte zum Teil einen recht schlechten Asphalt und ich wollte testen wie viel Druck in den Reifen sein durfte. Einige scharfe Kurven zwangen zu einem starken Abbremsen und ein kleiner Anstieg machten mir bei dem Wetter zu schaffen.

Zum Wettkampf fuhren wir von unserem Quartier bei angenehmen 22 ° los, Der Ort liegt allerdings über 400m höher als Albi und das bedeutet dort sind es meistens 4-5° mehr. So waren am Startort um halb zehn schon 26° und bei meinem Start waren es fast 30 und bei der Zieleinfahrt nach knapp 36 Minuten schon 33°
An diese Temperaturen war ich nicht gewöhnt, nach 10 Minuten Wettkampf ging meine Leistung immer weiter herunter. Die Moral ging ebenfalls etwas herunter, als mich nach rund 15 Kilometer der nach mir gestartete Burgr einholte und kurz darauf auch der Österreicher Lechnitz.
Am Ende war ich Elfter geworden, und das mit einer Wattleistung, die um fast 20 Watt unter der Leistung aus Kärnten über ein 40 Kilometer langes Zeitfahren lag und auch unter vielen Trainingszeiten in der Vorbereitung.
Der folgende Tag war für die Strecke des traßenrennens vorgesehen. Relativ früh bin ich aufgebrochen, um nicht unbedingt in der heißesten Zeit unterwegs zu sein. Nach 30 Kilometer kam eine lange Steigung, jedoch nicht so steil, dass sie mir Schwierigkeiten bereiten sollte, danach kamen noch einige weitere Steigungen, so um einen Kilometer lang und im Rennen mit dem großen Blatt zufahren. Auf den letzten 30 Kilometer kamen 3 von diesen Anstiegen mit ein paar kleinen Wellen dazwischen und meistens sollte es auf diesem Stück windig sein. Die letzen 8-9 km waren dann flach.

105 Fahrer meiner Altersklasse starteten sonntags für die 96 km lange Strecke, in dem Feld mit fuhren auch die rund 50 älteren Fahrer, die aber getrennt gewertet wurden.
An dem langen Berg wollte ich vorne sein, deshalb bin ich dann nach rund 26 km mit an die Spitze gefahren. Es war nicht so einfach in dem Feld nach vorne zu kommen und es war schon beinahe nicht mehr auf dem Asphalt wo ich dafür fahren musste.
Unter den ersten 10 kam ich oben an und habe danach probiert in dieser Position zu bleiben.
Auf der Abfahrt hinter Cordes bin ich etwas zu weit nach hinten gerutscht, denn hier ging es auf die letzten 30 km und di Straßen wurden enger.
An dieser Stelle fuhr der Belgier Sluyt davon. Er war zwei Positionen vor mir, hinter ihm lag Gerd Hack, der allerdings keinen Anstalten machte mit zu fahren und ich kam nicht vorbei.
An denbeiden kommenden Anstiegen versuchte ich zu attackieren, es kam immer der Österreicher Hrinkow nach, fuhr aber keine weitere Führung. Deshalb bin ich wieder ins Feld.
Das Tempo wurde immer wieder gedrosselt, da dachte ich mir, das Tempo kannst du fast alleine fahren und habe auf einer kleinen Abfahrt von hinten aus dem Feld einen Ausreißversuch gestartet. Ich war gut weggekommen. Dann kam der Niederländer Nederloff nach und hatte Gerd Hack im Schlepptau, der sich leider nicht in ausreichendem Maße an der Führungsarbeit beteiligte. Dann schlossen noch der Zeitfahrmeister Lechnitz und der Portugiese Manuel Domingos auf. Auch der Portugiese machte keine große Führungsarbeit. Dadurch schmolz unser Vorsprung wieder.
An der 500 m Marke holte uns dann das Feld ein und ich rollte nur noch aus, denn Kraft nun noch im Sprint mitzufahren hatte ich nicht mehr.
Der Niederländer war aber so stark, dass er noch hinter einem Franzosen dritter wurde.
Da das Feld doch nicht mehr so groß war, blieb mir Platz 22.

Robin







19. KLEVER RADRENNEN Rund ums Tönnissen C.E.N.T.E.R Jedermann Rennen 15 Runden = 30 km

Endlich ist er da, der 20. August 2017. Der Tag auf den ich mich schon seit langem gefreut habe. Unser 19. Rennen um´s Tönnissen C.E.N.T.E.R und auch Ich "Mittendrin". Angemeldet habe ich mich für das Jedermann Rennen. Ansonsten fahre ich ja lieber lange Strecken (bis zu 200 KM) wenn es denn sein muss und das mit viel Leidenschaft. Aber diese 30 KM, die sollten für mich eine Herausforderung werden. Denn hier kommt es nicht auf Durchhaltevermögen an, sondern eher auf die konstante kurzfristige Geschwindigkeit. Nachdem der Startschuss gefallen war ging es auch schon zügig los. Die erste Kurve konnte man noch großzügig fahren aber die zweite Kurve zur Südstraße hin war da schon was kniffeliger. Hier zeigte sich schon das man ein guter Kurvenfahrer sein muss um gut mithalten zu können. Einmal kurz gebremst und schon war die erste Lücke da. Gott sei dank ist die Südstraße abschüssig und so konnte ich mit über 50 Stundenkilometer diese Lücke wieder schließen. Aber kaum geschafft, kam das nächste Problem. Die nächsten zwei Kurven sind auch keinen Deut besser. Also wieder eine Lücke und wieder vollen Einsatz um sie zu schließen. Und so ging das Runde für Runde. Ab der 7. Runde konnte sich eine Gruppe vom Hauptfeld absetzen in der ich mich bis dahin sehr wohl gefühlt hatte. Mein Kopf sagte mir "Fahr das Loch zu", doch meine Beine taten genau das Gegenteil. Der Zug war abgefahren wie man das so schön sagt. Während ich mein Tempo nun weiter fuhr schlossen noch einige Fahrer zu mir auf und der Ein oder Andere überrundete Fahrer kam auch noch dazu und wir bildeten eine Gruppe die gut zusammen arbeitete. Doch es kam, wie es kommen musste auf solch einer kurzen Strecke. Ca. 50 Meter vor dem Zielbanner wurde ich überrundet. Überrundete Fahrer müssen das Rennen verlassen, so ist die Regel. Ich fuhr trotzdem meine letzte Runde zu Ende denn es ist ja mein Heimrennen. Ziemlich geschafft passierte auch ich den Zielstrich.

Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Ein "Jedermann-Rennen" mit einem Schnitt von über 42km/h ist für einen "Langstreckenfahrer" wie ich nun mal einer bin nicht die Erfüllung. Aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht und ich glaube beim nächsten "Jedermann Heimrennen" mache ich trotzdem wieder mit.

LG Benjamin







Velo Challenge 2017, Hannover am 30.07.2017

Geänderte Streckenführung wegen des Hochwassers

Die geänderte Streckenführung hatte eine weitere organisatorische Änderung nach sich gezogen: Die ersten 7,5 Kilometer durch das Stadtgebiet mussten die Radler der beiden Rennblöcke noch hinter einem Führungsfahrzeug bleiben.
Zu groß war den Organisatoren der Event-Agentur Eichels das Risiko, dass etwa in der Stammestraße noch Autos von Anwohnern im Wege stehen könnten.

Das Swiss-Life-Rennen über 114 Km und 800 Höhenmeter ist aber durchaus herausfordernd gewesen, was auch viel mit dem starken und böigen Wind zu tun hatte und hohen Temperaturen.

Auf dem winkligen Kurs gingen über 700 Teilnehmer am den Start darunter auch Gerd Bloemen vom der RRG-Kleverland.
Gerd Bloemen erwischte nicht seinen besten Tag begründet sicherlich aus einer Verletzungspause und erneuten Aufbau.

Dies reichte dennoch zu Platz 2 in der Master 5 in einer Zeit von 3:21:42

In den Dörfern auf der Strecke haben die Zuschauer richtig viel Radau gemacht, und vermittelte eine tolle Stimmung...

Der nächste Start ist in Bremen!

Viele Grüße

Gerd Bloemen







RRG-Fahrer bei "Rad am Ring" erfolgreich

Bei einem der bekanntesten Radsport-Events in Deutschland, dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring waren Fahrer der RRG Kleverland äußerst erfolgreich. Dabei hatten sie auf der 26 km langen Strecke mit der Nordschleife auf jeder Runde eine harte Nuss zu knacken. Erreicht man bei der Abfahrt des ersten Teilstücks der Rennstrecke mit dem Rennrad Kurvengeschwindigkeiten bis über 60 km/h, auf der sogenannten Fuchsröhre sogar bis über 100 km/h, ist der Spaß nach 11,3 km vorbei und man macht sich auf den 4 km langen Anstieg zur "Hohen Acht" mit Steigungen bis 17%. Insgesamt waren Runde für Runde 580 Höhenmeter zu bewältigen. Die größte Energieleistung hatte dabei sicher Andreas Schwalger zu leisten, der als Einzelfahrer in den 24 Stunden Fahrzeit 23 Runden bewältigte. Damit belegte er den 9. Platz unter allen Einzelstartern und den 2. Platz in seiner Altersklasse. Den 3. Platz in der Klasse "Viererteam Ü200" (Alter der Starter in der Summe über 200 Jahre) unter 393 gestarteten Fahrern bei den 4er Teams erreichten Dave Mölders, René Heister, Pele Eckermann und Klaus Reintjes mit 27 gefahrenen Runden. Hier war es allen voran Dave Mölders, der mit einem Rundenschnitt von bis zu 37 km/h den 3. Platz mit einem Vorsprung von über 30 min. einzementierte. Parallel zum 24h-Rennen fand am Samstag auch ein Jedermann-Rennen statt, bei dem sich Benjamin Frömming als weiterer RRG-Fahrer im Feld positionierte.

Der nächste Saisonhöhepunkt ist das "Rennen Rund Ums Tönnissen-Center" am 20.08. in Kleve, bei dem neben einigen C-Klasse, Senioren sowie U17 Fahrern des RRG auch einige Klever beim Jedermann-Rennen dabei sein werden.







Benjamin Frömming auf erfolgreicher Marathon-Tour!


Nordschwarzwald-Radmarathon 242km mit 3500Hm am 09.07.2017

Vom Start weg fuhr ich mein eigenes Tempo und ohne Windschatten. Am ersten Berg konnte ich die Ersten einholen. Zum Warmfahren war der Berg genau richtig.

Nach der ersten Kontrolle in Gernsbach ging es zur Verflegung nach Kaltenbronn auf 900 m ü NN. Die Pause war notwendig gewesen, 700 Hm mussten gefahren werden. Nach einer mittellangen Abfahrt gab es in einer schönen Gegend noch zwei mittellange Anstiege und zwei Abfahrten auf teilweise schmalen Straßen zur Nagold Talsperre. Nach der Stärkung folgte ein nicht so langer Anstieg der gut gefahren werden konnte. Der nun folgende Berg hatte es aber in sich. Von 450 m ü NN ging es auf 933 m ü NN zur Seibelseckle. Je höher man kam, umso steiler wurde der Berg und ein Ende war nicht absehbar, weil es nach jeder nichteinsehbaren Kurve weiter bergauf ging. Oben war zum Glück eine Kontolle mit Verpflegung. Aus Gesprächen erfuhr ich, dass ich wohl der Einzige war, der die große Runde noch fahren wollte. So fuhr ich weiter. Es folgte auf der Schwarzwaldhochstraße eine lange Abfahrt und eine schmale Straße führte in den nächsten Anstieg. Oben angekommen, bei Kniebis auf über 900m ü NN, war die nächste Verpflegungsstation. Dort habe ich leider meine Trinkflasche hatte stehen lassen. Den Verlust bemerkte ich erst, als ich die Abfahrt schon zur Hälfte hinunter gefahren war. Nach einem längeren flachen Stück führte der nächste Anstieg zur Kontrolle zum Freyersberg auf 620m ü NN. Ohne etwas zu Trinken tat der Anstieg weh. Mit einer Flasche konnte mir geholfen werden. Nach einer langen Abfahrt ging es wellig weiter. Zur Kontrolle nach Bottenau musste eine 11% Rampe um die 200 Höhenmeter hoch gefahren werden. Anschließend nach der Abfahrt ging es wellig weiter. Bei einer Brauerei in Renchen-Ulm war die nächste Kontrolle. Zur Stärkung gab es alkoholfreies Weizenbier. Anschließend ging es bei unveränderten Straßenverhältnissen weiter bis Brühl. Als Drittletzter, kam ich 5Min. vor 6, in Bühl an - glücklich, die lange Strecke geschafft zu haben.

Als Nächstes steht jetzt das Jedermann Rennen bei "Rad am Ring", das Heimrennen in Kleve und der "Giro Münster" an.

LG Benjamin

Rund um die Schlei 207km am 02.07.2017

Die Strecke führte zuerst durch die Stadt, anschließend folgten kleine Anstiege. Es formierte sich eine Gruppe von 20 Fahrern. Das Tempo lag bei über 30 km/h.
Die erste Kontrolle ließen wir aus. Wir fuhren eine Runde und kamen bei der ersten Kontrolle wieder an, die somit auch die zweite Kontrolle war.

Danach bestand die Gruppe nur noch aus 7 Fahrern. Wir lösten uns reihum in der Führungsarbeit ab. Nach 119 km, kurz vor der dritten Kontrolle, verlor ich den Anschluss an die Gruppe. Die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 33,6 km/h.

Nach der Kontrolle fuhr ich alleine weiter. 15 Kilometer vor dem Ziel hatten sich meine Beine erholt und ich konnte wieder schneller fahren. Die reine Fahrzeit betrug 6:46 Stunden und die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 30,1 km/h.

Dies war mein schnellster Marathon.

LG Benjamin





Mittwochstraining der RRG Kleverland

Der Mittwochabend ist allen Hobbyfahrern der Radrenngemeinschaft, und natürlich auch interessierten Gästen, vorbehalten. Hier ist das Ziel der RRG die Hobbyfahrer und interessierte Einsteiger durch gezieltes Training weiter zu entwickeln. Denn das Fahren in der Gruppe birgt immer Risiken und will gelernt sein. Kenntnisse über "Windschatten fahren" und Fahren in der "Belgischen Reihe" werden hier vermittelt. Hierfür stehen zwei Trainer bereit. Grundsätzlich wird immer erst gemeinsam losgefahren. Die Länge derTrainingsstrecke variiert je nach Jahreszeit und Wetter zwischen 60 und 80 KM.

Sollte das angeschlagene Tempo für den Ein oder Anderen zu schnell werden, wird einer der beiden Trainer langsamer werden und es wird sofort eine "Zweite" Gruppe gebildet damit man den Fahrern und natürlich Fahrer/innen ebenfalls gerecht wird die das angeschlagene Tempo nicht halten können. Denn der Spaß am Rennrad fahren steht am Mittwochabend klar im Vordergrund.

Aufgrund der mittlerweile sehr guten Trainingsbeteiligung kann es aber durchaus passieren, daß das Leistungsgefälle selbst bei zwei Gruppen immer noch zu unterschiedlich ist. Diejenigen die vielleicht gerade erst in den Anfängen zum Rennrad fahren stecken werden das schnell merken. Aber auch die Fahrer brauchen sich keine Sorgen machen. In der Regel sind immer ein bis zwei Lizenzfahrer auch beim Mittwochstraining dabei. In dem Fall übernimmt einer der Lizenzfahrer eine der schnelleren Gruppe und einer der beiden Trainer bildet eine "Dritte" Gruppe mit der er dann bis zum Trainingsende zusammen bleibt.

Wenn wir hiermit Euer Interesse geweckt haben würden wir uns sehr freuen euch beim nächsten Mittwochtraining begrüßen zu können.
Losgefahren wird um 18.00 Uhr ab Robin`s Radshop, Breite Straße in Bedburg-Hau. Wer sich vorab vielleicht noch telefonisch erkundigen möchte kann dies natürlich gerne bei unserem sportlichen Leiter Robin Schumann unter der Telefonnummer 02821-74734 machen.

Mit freundlichem Gruß
Hans-Peter Roeloffs







RRGler beim Niederrhein-Triathlon in Wissel

Das RRGler auch Triathlon können, bewiesen einige Starter beim N3T Niederrhein-Triathlon am Wisseler See. Am späten Samstagabend erst von einem B/C-Klasse Rennen im saarländischen Lebach heimgekehrt, wo er den 13. Platz belegt hatte, traute sich Daniel am vergangenen Sonntag an die Volksdistanz (0,5 km Schwimmen; 21,5 km Radfahren; 5 km Laufen). Mit seiner schlechtesten Disziplin startend konnte er beim Radfahren das Feld von hinten aufrollen und kämpfte sich nach dem Laufen mit einer Gesamtzeit von 1:11,48 Std. auf den 13. Platz in seiner Altersklasse vor. Seinen Vereinskameraden Tommy Roosendaal konnte er aber nicht mehr abfangen. Er landete mit einer Gesamtzeit von 1:09,48 Std. auf dem 11. Platz. Nicole Eyssen belegte mit einer Zeit von 1:36,45 Std. den 8. Platz in ihrer Altersklasse. Bei den Staffeln holte sich Frank de Witte als RRG-Leihgabe mit seinem Team Bunert Tri Friends den Sieg. Zusammen mit dem CSV-Schwimmer Lars Rehbein (0,5 km; 6:24 min) und Tim Schüttrichkeit vom SV Viktoria Goch (5 km; 17:19 min.) erreichte Frank de Witte (21,5 km; 32:49 min) nach glatten 58:00 min das Ziel. Mit dem 15 jährigen Arne Eckermann ging eine weitere RRG-Leihgabe für das Team Roadrunners 09 Düffelward an den Start. Er absolvierte die 21,5 km in 37:06 min. und verhalf seinem Team um Sascha Stupp (8:27 min.) und Stefan van Dülmen (22:20 min) zum 8. Platz.

Bis bald
René







Radrennen "Rund um den Gaskessel" in Bocholt

Mal ein Rennen vor der Haustür!!!

Am vergangenen Sonntag machten sich gleich fünf RRGler auf zum Rennen "Rund um den Gaskessel" in Bocholt. Bei der U17 stand Davian am Start.

In der Männer C-Klasse waren Michael Toups, Michael Stefer, Dave und ich vertreten.

Aufgrund des langen Wochenendes und das am gleichen Tag noch ein Rennen in Rheinbach stattgefunden hat, war das Starterfeld mit nur ca. 45 Mann in der C-Klasse sehr übersichtlich.

Das Wetter war ein Traum für die Fahrer sowie für Zuschauer. Bei sommerlichen Temperaturen ohne einer Wolke am Himmel, machten wir uns auf die Rundenjagd.
Das Rennen war von Beginn an sehr schnell und es versuchten sich immer wieder Gruppen zu lösen. Fast immer war einer unserer Fahrer dabei. Leider war bis zur ersten Hälfte des Rennens kein Versuch vom Glück gesegnet und man wurde schnell wieder gestellt.

Kurz nach einem Prämiensprint den ich für mich entscheiden konnte, haben 3 Mann die Gunst der Stunde genutzt und sich vom Feld gelöst. Ich habe mich zwischen dem Feld und den Ausreißern befunden, hatte aber nicht mehr die Power das Loch zu zufahren.

Leider war das die Gruppe des Tages. Sie konnte im weiteren Verlauf auch durch die sehr gute Teamarbeit im Feld einen Rundengewinn rausfahren.

An dieser Stelle eine kleine Kritik - leider wurde erst bei der Zieldurchfahrt, eigentlich 3 Runden vor Schluss, vom Wettkampfausschuss entschieden, dass das Feld absprinten soll. Eigentlich eine gängige Vorgehensweise der Spitzengruppe einen ungehinderten Kampf um den Sieg zu ermöglichen. Wir hätten uns nur eine frühzeitigere Ankündigung gewünscht. Somit blieb nur eine sehr schnelle und hektische Runde um sich auf den Sprint vor zu bereiten.

konnten auch hier die Fahrer der RRG gute Platzierungen einfahren!

Zufrieden mit der Form machten wir uns auf die kurze Heimfahrt!

Bis zum nächsten Mal
Daniel







Tour de Kärnten 2017

Die Tour de Kärnten ist das größte Jedermann-Etappenrennen in Österreich.
In diesem Jahr waren 300 Teilnehmer zugelassen. Für die standen 6 Etappen mit rund 480 km Länge und 8.200 Höhenmetern auf dem Programm.
In diesem Jahr hat man eine neue Altersklasseneinteilung eingeführt, allgemeine Klasse von 19-39 Jahre und danach 40+, 45+, 50+, 55+, 60+ und 65+. Bei den Frauen gibt es die Klassen allgemein und 40+.
Die Rennen finden auf öffentlichen Straßen bei fließendem Verkehr statt.
Es geht morgens um neun Uhr zuerst neutralisiert aus Ossiach heraus, nach 10- 15 Kilometern erfolgt der eigentliche Start. Kurz darauf wartet bereits die erste Steigung an der sich das Feld schnell in kleine Gruppen und Grüppchen zerlegt.
Alle Kreuzungen sind gut abgesichert und man kann an allen Einmündungen gut durchfahren, lediglich auf den Abfahrten muss man auf der eigenen Fahrspur bleiben, denn der Gegenverkehr kommt ungebremst an.

1. Etappe

Das Rennen begann mit einem Einzelzeitfahren rund um den Ossiacher See. Eine Strecke von 39,7 km mit knapp 200 Höhenmetern. Als Ziel hatte ich mir eine Zeit unter einer Stunde vorgenommen und nach Möglichkeit einen Platz unter den ersten Hundert, um am folgenden Tag im ersten Block zu starten.
Beide Ziele konnte ich erreichen. Mit einer Zeit von 58:38,3 war ich sehr zufrieden und der 74. Rang in der Gesamtwertung war gleichfalls in Ordnung.
Auf den zweiten in meiner AK betrug der Vorsprung knapp 45 Sekunden-

2.Etappe

Am Morgen hatte es bis kurz vor acht noch leicht geregnet, danach blieb es trocken. Die Temperatur lag im frischen Bereich, Arm- und Knielinge wurden nötig.
Es war die längste Etappe mit 120 km und auch die mit den meisten Höhenmetern, 2200 waren zu überqueren. Diese verteilten sich auf im wesentlichen drei Anstiege mit bis zu 14% Steigung. Der höchste Punkt lag auf knapp 1400 Meter. Nach der Neutralisation begann der Anstieg, erst noch leicht über 2-3 km, danach wurde es steiler und eine große Gruppe entschwand, es folgten eine kurze Abfahrt und ein kurzes flaches Stück bevor es 8 km bergauf ging. Der nächste Berg war der steilste und neun Kilometer lang.
Auf der folgenden Anfahrt konnte ich wieder zu einer Gruppe aufschließen, bekam aber bereits Krämpfe im linken Oberschenkel.
Dann ginges zum höchsten Punkt des Tages. Zuerst rund 20 km mit leichter Steigung 2-3% hinan. Unsere Gruppe organisierte sich sogar zu einem gut laufendem Kreisel, dadurch konnten wir zu vor uns fahrenden aufschließen, so wurde die Gruppe fast 30 Fahrer stark bevor die letzten fünf Kilometer des Berges 10% aufwiesen. Dadurch schrumpfte meine Gruppe wieder und mit rund 10 Fahrern ging es Richtung Ziel. Nach einer Abfahrt nach Feldkirchen ging es recht winklig durch den Ort zu Ziel. Obwohl es für mich nicht nötig gewesen wäre, wollte ich dennoch mitsprinten. Unter kräftigem Krampf, der mein Knie sehr wackeln ließ sprintete ich mit und wurde dritter der Gruppe. Das war Sieg in der AK und der 107. Platz gesamt.

3.Etappe

Nach der längsten Etappe folgte die mit dem schwersten Schlussanstieg. Dabei war der Anstieg in diesem Jahr nicht so extrem wie in den letzten Jahren, da wir aus einer anderen Richtung kamen. So waren keine 5 Kilometer mehr zu fahren sondern nur noch 2,6 km. Bei diesem Anstieg zu einer Alm weist der letzte Kilometer eine Steigung von 16% auf und die vorherige Strecke zeigt immer noch 10% Steigung an.
Wie immer teilte sich das Feld nach der Neutralisation und es fanden sich ein Teil der Fahrer vom Vortag in der selben Gruppe wieder. Die vorletzte Steigung war 16 km lang und an einigen Stellen 14% steil. Hier kam ich aus meiner Gruppe als vierte über den Gipfel, nach der Abfahrt wuchs die Gruppe wieder auf 12 Fahrer an. Da ich die letzte Steigung schon kannte, fuhr ich von Beginn mein eigenes Tempo. Das zahlte sich bald aus . Nach und nach überholte ich die davon geeilten und kurz vor dem Ziel kam ich an den beiden Ersten meiner Gruppe vorbei. Dieses Mal war es der 108. Platz und der Sieg in der Ak.

4.Etappe

Nach der Etappe hatte ich die Batterie meines Umwerfers aufgeladen, bei einem Schaltversuch anschließend tat sich nichts mehr. Alle meine Versuche ihn in Gang zu bekommen scheiterten, auch der technische Dienst des Veranstalters konnte nicht helfen, So ging es dann mir der Kette auf dem kleinen Blatt in die vierte Etappe.
Die ersten dreißig Kilometer war das kein so großes Problem, da es wie üblich nach der Neutralisation bergauf ging. Dann kam wie erwartet die Abfahrt. Die war so steil, dass ich mit Rollenlassen bis zu 85 km/h schnell wurde. Auf dem nächsten Abschnitt konnte ich mich in dem Feld noch gut aufhalten. Nur als dort wieder gekreiselt werden sollte bekam ich Bedenken mithalten zu können. Diesmal lief der Kreisel zu meinem Glück nicht und ich konnte mich in der Gruppe halten. Sieben Kilometer vor dem Ziel mussten auf kurzem Stück 200 Höhenmeter überwunden werden. Bei der Steigung konnte ich mich sogar recht weit vorne halten, nur bei der nächsten Abfahrt nutzten auch 150 Kurbelumdrehungen nichts um zu den Führenden aufzufahren und es kamen noch Fahrer an mir vorbei. Dann ging es zum Ziel in die Alpenarena von Villach. Die Einfahrt war eine Rechtskurve und dann es sehr steiles kurzes Stück und einige, die noch das große Blatt von der Abfahrt drauf hatten mussten erst einmal absteigen.
Trotz Handicap blieb mir ein 107. Platz und der 1. in meiner AK.

5. und 6.Etappe

Nach einem weiteren Aufenthalt in einer Werkstatt und dem Anruf im Servicecenter von Sram musste ich mit defektem Umwerfer auch in diese Etappe starten. Leider ging es dieses Mal nach der Neutralisation nicht direkt bergauf sondern noch einige flache Kilometer weiter. Nach der Startfreigabe wurde sofort ein solches Tempo vorgelegt, dass ich mit 138 U/min vom Kopf des Feldes bis ans Ende des ersten Startblockes zurückfiel. Dann wurde es glücklicherweise wieder etwas langsamer und ich konnte mich einige Plätze nach vorne arbeiten. Mit 16 % Steigung war es dann mit fahren im Felde vorbei. Über den Gipfel kam ich noch mit einer größeren Gruppe, konnte auf der Abfahrt allerdings nicht mehr mithalten. Tags zuvor hatte ich noch bis zu 171 U/min kurzfristig schaffen können, an diesem Tag wollten die Beine nicht mehr so schnell.
So fand ich mich dann in einer Gruppe wieder, die sonst immer hinter mir war. Ein weiterer Anstieg mit dem steilsten Stück der Tour brachte mich mit zwei anderen von der Gruppe weg. Es waren aber bis zum Ziel noch 30 km. Kurz vor dem Schlussanstieg holte uns eine rund 16 Fahrer starke Gruppe ein. An der Steigung fielen die meisten davon wider zurück und mit drei Mann fuhren wir ins Ziel, für mich der 123.Platz und wieder 1. der AK.

6.Etappe

Die letzte Etappe war das Bergzeitfahren die Gerlitze hinauf. Auf 13 Kilometern sind 1300 Höhenmeter mit 13 Kehren zu schaffen.
Bei meiner letzten Tour wurde die Strecke verkürzt, weil auf den letzten Kilometern der Strecke noch Schnee lag. Damals waren es 10 km mit 910 Höhenmetern gewesen, Auch das hatte mir schon gereicht. Aber zumindest das Wetter war besser. Am See waren es 14° und auf der Spitze noch was kühler.
Es wurde in Blocks von 20 Fahrern gestartet in Abständen von 5 Minuten. Auch hier wollte ich mein Tempo fahren und hatte mir eine bestimmte Wattzahl vorgegeben, die schon gut unter den Werten vom ersten Zeitfahren lag, wie sich nach der Hälfte der Strecke herausstellte aber immer noch zu hoch angesetzt war.
Anfangs nur mit mir selbst auf der Strecke, da ich meine Gruppe hatte fahren lassen, kamen hinterher einige Fahrer aus den späteren Gruppen vorbei gefahren, kurz vor dem Ziel sogar der spätere Sieger. Der keuchte den Anstieg hoch noch mehr als ich, er fuhr ja auch bedeutend schneller.
Erwartungsgemäß war das Bergzeitfahren mein schlechtestes Einzelergebnis mit Platz 140. Zum Sieg in der AK reichte es dennoch.
Im Gesamtergebnis reichte es trotz des Handicaps durch den fehlenden Umwerfer zum 113. Platz. Ohne Defekt wäre eine Platzierung unter den ersten 100 möglich gewesen.

Auch wenn das Rennen immer länger und härter wird, wahrscheinlich bin ich nächstes Jahr wieder dabei.

Robin


Schleck Gran Fondo am 20.05.2017

Bei dem Internationalen Radrennen (Schleck/Luxemburg) ging Gerd Bloemen von der RRG Kleverland an den Start.

Aufgrund der Altersklasse startete ich in der letzten Reihe. Um vorne mitfahren zu können, musste ich viel Führungsarbeit leisten, letztendlich habe ich es dann aber geschafft.

Viele Steigungen mit bis zu 13% die zu bewältigen waren, forderten schon einige Kraft und Ausdauer...
Leider gab es ca. 4 Km vor dem Ziel eine gefährliche Situation, die auch nicht durch einen Streckenposten angezeigt wurde. Völlig unvorbereitet wechselte der Straßenbelag von Asphalt auf Kopfsteinpflaster.
Bei meiner schnellen Abfahrt war diese plötzliche Gefahrenstelle für mich fatal.
Ich hatte ein hohes Tempo drauf und habe die Kontrolle verloren und mich überschlagen.
Ich habe Schürfwunden und eine leichte Rippenprellung davongetragen. Beim Vorder- und Hinterrad sind einige Speichen abgerissen.

Nach einer kurzen Pause habe ich mich wieder aufs Rad gesetzt. Ich konnte nur noch mit den defekten Laufrädern im Schritt-Tempo das Ziel erreichen.

Somit hat es leider nur zu Platz 4 in der AK gereicht.

Das die Strecke nicht autofrei war, hat mich ein wenig verwundert...

Bis zum nächsten mal
Gerd







Jedermann Radrennen "Rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn" am 1.Mai

Pünktlich zum Anstieg zum Feldberg setze der Regen ein.
Somit wurden die Abfahren bei glitschigen Strasse gefährlich und einige Stürzte gab es auch.
Ich für mein Teil bin sehr zufrieden bei dem Wetter und war am ende des Rennen bis auf die Haut nass und Ausgekühlt.

Ergebnis:
Platz (AK) = 14
Zielzeit (Netto) = 03:39:15
km/h (Durchschnitt)= 30,24

Bis zum nächsten mal!
Gerd Bloemen







Radrennen "Rund in Hamm" am 30.04.2017

Heute ging es für die RRGler Michael S. und Robin bei den Senioren 3 und 4, Birte bei den Damen und Benjamin und Daniel in der B/C- Klasse, auf einem kurzen aber sehr schnellen und selektiven 1,4 km Rundkurs in Hamm, in jeder Klasse ordentlich zur Sache.

Der Startschuss zu meinem Rennen fiel um 16:05 Uhr. Absolviert wurden 50 Runden, also 70,0 km.
Das Rennen war von Beginn an sehr schnell. Leider habe ich den "traditionellen ersten Platzkampf", die Startaufstellung, verloren und stand in einer der hinteren Reihen.

Sehr viele Fahrer mussten aufgrund des sehr hohen Tempos das Rennen frühzeitig beenden.
Die ersten Runden waren für mich sehr anstrengend. Ich habe mich direkt ab dem Startschuss auf den Weg ins vordere Drittel gemacht. Dieses gelang mir auch nach ein paar gefahrenen Runden.
Ich konnte das Rennen über den Platz halten, nur leider gelang es mir nicht vorne in das Renngeschehen einzugreifen.

Bei einem B/C- Rennen sind die B- Fahrer immer sehr motiviert und machen das Rennen sehr schnell. Sie versuchen in den wenigen B/C- Rennen ihre Platzierungen für den Klassenerhalt oder sogar einen Aufstieg in die höchste Amateurklasse zu erkämpfen.

Ungefähr nach 30 Runden haben sich vier Mann vom Feld absetzen können und auch den Sieg unter sich ausgemacht.
Die Runden wurden überwiegend in einer Reihe fahren. Die Kurven waren gut zu fahren, nur der Straßenbelag ließ zu wünschen übrig - man wurde gut durchgeschüttelt, was auch einige Defekte nach sich zog.

Die finale Runde war wie immer, aufgrund der Sprintvorbereitungen, sehr hektisch und so kam es wie es kommen musste... drei Fahrer haben sich in der Zieleingangskurve hingelegt. Der Sprint um Platz 5 war für mich somit leider frühzeitig beendet.
Aufgrund des hart ausgefahrenen Rennens hätte ich im Sprint wahrscheinlich sowieso nicht viel ausrichten können. Ich bin ca. auf Platz 30 über die Ziellinie gerollt.

Von den 140 gestarteten Fahrern sind am Ende nur ca. 45 Mann ins Ziel gekommen, was auch sehr gut die Härte des Rennens zeigt.

Bis zum nächsten Mal!
Daniel







Göttinger Härtetest zu Saisonbeginn

Die 13. Auflage Tour D'Energie ist auch 2017 wieder das erste Rennen der GCC- Saison. Zum Auftakt erwartet die Teilnehmer gleich ein Klassiker mit anspruchsvollem Profil. 100 km verläuft die Strecke durch Göttingen und das schöne Umland mit ca, 1250 Höhenmeter. Doch für verträumte Blicke bleibt wenig Zeit. Mit langen Anstiegen und rasanten Abfahrten wird die Trainingsarbeit in der Saisonvorbereitung getestet. Highlight ist wie in den vergangenen Jahren der Hohe Hagen, der mit einer eigenen Bergwertung gewürdigt wird. Entlang der Strecke und vor allem im Zielbereich erwarten die Fahrer ca. 10.000 Zuschauer, die das Rennen in jedem Jahr zu einem Erlebnis machen.
Bei heutigem kalten Temperaturen von etwa 5 Grad im schnitt und leichte Hagelschauer und Böigen Winden belegte Gerd Bloemen beim ersten Start für den RRG Kleverland gleich den 1 Platz in der Masters 5.

Viele Grüße,
Gerd







Trainingslager auf Grand Canaria mit Pele - Sony - Karl - Klaus und Jürgen

Vom 24.03 bis 3.04 haben die 4 RRG-Seniorenfahrer Pele - Sony - Karl - Klaus Jürgen auf Gran Canaria besucht,
um sich dort auf die Saison vorzubereiten!

Als Trainingshöhepunkt wurde die auf Gran Canaria
unter Radfahrern bekannte Strecke "Tränentour" ausgewählt!!
Nach 155km und 3300Hm waren die Kraftreserven aufgebraucht.

Mit insgesamt 985km und 18050Hm in den Beinen,
flogen alle sehr zufrieden nach Deutschland zurück!







Bericht von Rennen der Senioren 3 beim Frühjahrpreis in Börger am 02.04.2017

Für mich war es heute das erste Rennen in der Saison. Auch wenn ich schon so lange Rennen fahre, bin ich vor der ersten Rennen immer besonders aufgeregt. So stand ich mit ca. 50 Mitstreitern pünklich am Start und kurz nachdem der Startschuss gefallen war, war auch schon die Gruppe des Tages unterwegs. 11 Fahrer hatten sich nach wenigen Minuten aus dem Staub gemacht und wir sahen sie erst nach dem Zieleinlauf wieder. Zuerst dachte ich: schade, dass ich den Sprung in die Gruppe nicht geschafft habe. Auf der anderen Seite wäre es für das erste Rennen in der Saison - die Fahrer aus der Spitzengruppe hatten schon einige Rennen in den Beinen - und dann nach einigen Minuten ohne wirkliche Aufwärmphase vielleicht doch eine Nummer zu groß für mich gewesen. Immerhin legten wir im Hauptfeld die 41 km Strecke auch in nur 55 Minuten zurück. Im Schlussspurt des verbliebenen Hauptfeldes konnte ich noch den 7. Platz erreichen, so dass ich im Gesamtergebnis mit einem 18. Platz die Heimreise antreten konnte.

Gruß Michael

P.s. Fotos gibt es leider keine, da ich alleine unterwegs war







Eine Woche Trainingslager auf Gran Canaria!

Marita &Klaus Reintjes haben Jürgen Gertzen auf Gran Canaria besucht,
um dort im hügeligen Gelände zu trainieren. In 5 Tagen legten sie 457km und 7654Hm in der schönen Natur von Gran Canaria zurück.
Im nächsten Jahr möchten sie diese "Aktion" auf Gran Canaria wiederholen!







Radrennen Rund in Bünde am 19.03.2017

Schon gestern habe ich mich auf den Weg nach Bünde gemacht! Manchmal ist es ganz schön einen Rennsonntag mit einer Übernachtung zu verbinden, man erspart sich die frühe Anreise und hat ein wenig Urlaubsfeeling.
Die Wettervorhersagen haben schon im Laufe der Woche immer auf Regen hingedeutet und genauso war es dann auch. Schon beim Öffnen der Vorhänge im Hotel war klar : Das wird heute eine nasse Angelegenheit - Regen, Nebel, Wind..... eigentlich genau das richtige Wetter für einen Gammelsonntag, aber für ein Radrennen nicht wirkich motivierend.
Aber jetzt, wo ich schon einmal in Bad Holzhausen war, wollte ich natürlich nicht wieder unverrichteter Dinge nach Hause fahren... also erstmal gemütlich frühstücken und dann ab zum Rennen.

Das Warmfahren habe ich auf eine halbe Runde beschränkt, das reichte schon für nasse Füße. Der Startschuss viel und die doch verhältnismäßige kleine Meute von U19 sowie C-Fahrern machte sich auf den Weg. Die ersten zwei Runden waren sehr schnell und die ersten Fahrer vielen bereits hinten raus. Ich habe beim Start leider ganz hinten gestanden und musste mich erstmal nach vorne arbeiten und ab Runde drei konnte ich dann dort mitmischen. Der Anstieg war mit seinen stellenweise 11% schon recht steil und somit auch sehr selektiv. Ich habe mich am Anstieg aber sehr wohl gefühlt und konnte ihn von vorne schön gleichmäßig hochfahren.
Eingangs der vierten Runde konnte ich mich mit einigen Fahrern absetzen, aber auch unsere Fluchtgruppe wurde schnell kleiner.
Leider konnten sich im Rennverlauf zwei C-Fahrer fast unbemerkt von uns lösen, ihren Vorsprung bis zum Ende halten und den Sieg unter sich ausmachen. Zwischen den zwei Führenden und unserer Gruppen fuhren noch drei Fahrer mit einem gleichbleibenden Vorsprung von 15Sek.
Die Situation war insgesamt sehr unübersichtlich, weil wir zusammen mit den U19 Fahrern unterwegs waren. Leider hatte sich bei den Dreien ein C-Fahrer "versteckt". Selbst der Sprecher im Start/Ziel hat uns die ganze Zeit in dem Glauben gelassen, dass wir auf Platz 3 liegen... naja somit ging es am Ende für uns um den 4. Platz.

Aber soweit waren wir noch nicht, mich erwartete noch eine zusätzliche Herausforderung. Zwei Runden vor Schluss riss mein Magnet vom Leistungsmesser ab und blieb in der Kette hängen - schalten also fast unmöglich. Einen Sprint konnte ich vergessen. Mit einer klappernden Schaltung kam ich als Letzter aus unserer Gruppe ins Ziel gerollt. Es reichte aber noch für den 6. Platz!

Trotz des miesen Wetters und der schlechten Stimmung vor dem Start bin ich sehr zufrieden und freue mich über die erste Platzierung!

Nach unserem Rennen standen die U 17 Fahrer am Start und ich war überrascht, Davian in ihren Reihen zu sehen. Für ihn ist es das erste Jahr in der U17-Klasse.
Ich bin mal gespannt, wie er sich schlägt.
Am kommenden Wochenende lege ich eine Rennpause ein.
Ich freue mich auf eine schöne Trainingseinheit am Samstag mit den RRGlern.

Bis bald
Daniel







Radrenngemeinschaft Kleverland auf der Radrennbahn am 22.01.2017

Zum letzten Mal in dieser Wintersaison hatte die RRG Kleverland die Radrennbahn in Büttgen für ihr sonntägliches Training gemietet.
Mit angespornt von den Fernsehbildern der Sechstagerennen in London und Amsterdam ging es, nach einer Einweisung für einige Neulinge, unter der Führung von erfahrenen Mitgliedern der RRG auf die 250 m lange Bahn.

Nach dem Einfahren stand erneut ein Derny zur Verfügung. Bei Tempo 40 konnten noch alle hinter dem Derny bleiben, mit steigendem Tempo wurde die Anzahl der Fahrer immer kleiner, bis der letzte dann bei 55 km/h aufhören musste. Zum Schluss fuhren fast alle mit oben an der Bande entlang um dann ausgangs der Zielkurve das Gefälle aus zu nutzen und mit hoher Geschwindigkeit eine Runde zu sprinten.

Jetzt beginnen für die Rennfahrerinnen und Rennfahrer der RRG Kleverland die Trainingsrennen in den Niederlanden hier können von den Jedermannfahrern über die Jugendfahrer bis zur Elite und den Senioren alle starten.
Das sollte eine gute Vorbereitung auf den Saisonstart am 12. März in Herford sein.







1.Ausfahrt Saison 2017

Für die einen bedeutet dies Allerheiligen, für die RRGler/innen heißt es darüber hinaus "Räder entstauben, Kette Ölen, Waden lockern und rein in die Radsportsaison 2016/2017".

Bei allerbestem Herbstwetter ging es nach der obligatorischen Saisonpause im Oktober wieder raus auf die niederrheinischen Straßen und Radwege. Bei Sonnenschein und lauem Wind nutzte eine große Gruppe die Gelegenheit am freien Tag ein erstes Gruppentraining im Grundlagentempo zu absolvieren.

Die Strecke verlief dabei über Nierswalde, Hommersum, entlang der Maas bis Well und über den touristischen Weg, Siebengewald, Hassum per Maasstraße zurück Richtung Bedburg-Hau.

Das Training wurde saisongerecht weitestgehend als Grundlagenbereich ausgeführt. An der Maas haben zwei Gruppen ein wenig Techniktraining betrieben und die Strecke bis Well permanent in belgische Reihe gefahren.

Der Grundstein für die neue Saison ist damit gelegt.

Das Training durch die Woche werden viele Radsportler/Innen jetzt je nach Ziel individuell gestalten. Sei es auf der Rolle, mit dem MTB im Wald oder bei Alternativsportarten wie Laufen oder Schwimmen.

Aber der Samstag und Sonntag steht für die meisten als feste Einheit auf der Agenda, da sich hier einfach die Möglichkeit bietet gemeinsam mit Gleichgesinnten Kilometer zu sammeln und Kontinuität ins Training zu bringen.

Wer also beim ersten Training noch nicht dabei sein konnte, dem sei ans Herz gelegt die Wochenendtermine in Anspruch zu nehmen und eine Basis für die kommende Saison zu legen.

"Der Wille zu gewinnen ist wichtig. Der Wille zu trainieren ist jedoch entscheidend."







Toller Saisonabschluss der RRG Kleverland - Daniel Aben gewinnt 110 km Münsterland Giro

Beim letzten Rennen des Jahres trat die Radrenngemeinschaft Kleverland mit 15 Teilnehmer zu dem 110 km langen Rennen an.
Wer dachte, im Münsterland erwartet einem eine fache Runde, wurde schnell eines besseren belehrt. Nach rund 18 km kam die erste längere Steigung, an der schon so früh eine Vorentscheidung fiel.

Mit Daniel Aben und Gabor Klung waren zwei Fahrer der RRG in der ersten Gruppe von knapp 30 Fahrern. Robin Schumann verlor auf der Kuppe den Anschluss an diese Spitze. Nach 55 Kilometern griff Daniel an und konnte schnell einen kleinen Vorsprung heraus fahren, dann erhielt er Unterstützung durch den Deutschen Meister im Mountainbikefahren, Lars Lindemann. Zusammen konnten diese beiden den Vorsprung ständig ausbauen, unterstützt durch Gabor, der in der Verfolgergruppe versuchte das Tempo immer wieder zu bremsen. Den "Spurt" in Münster gewann Daniel Aben. Es war ein sehr schnelles Rennen, trotz 3 Anstiegen fuhr Daniel eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 42 Stundenkilometer.

In der Verfolgergruppe kam Gabor Klung auf Platz 12.
In der dann folgenden Gruppe kam der älteste Kleverländer ins Ziel, Robin Schumann fuhr auf Platz 42, das war der Sieg in der Altsklasse M4 auch hier lag die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 40,5 km/h.
Acht Minuten später kam mit Remy van Striem der vierter Fahrer der RRG ins Ziel, auf Platz 223. Diese Fahrer kamen in der Teamwertung auf den 7. Rang.
Kurz darauf kamen die meisten Klever ins Ziel, Michael Geffert, Klaus Reintjes, Dave Mölders, Pele Eckermann und Yvonne Bintig, die bei den Frauen Platz 6 und in ihrer Altersklasse den 3. Rang erreichte. Die weiteren Platzierungen der Frauen: Birte Schumann auf Platz 22 und 5. in ihrer Altersklasse und auf den Plätzen 75 und 76 kamen Jolanda Poeze-Steffen und Marita Reintjes gemeinsam ins Ziel.
Torsten Arntz, Thomas Bergmann und Ludger Kühl kamen in der ersten Hälfte der Teilnehmer ins Ziel. Insgesamt erreichten 1490 Teilnehmer das Ziel nach 110 Kilometer.







Pokalübergabe Schulmeisterschaft im Rahmen des Klever Radrennens "Runs ums Tönnissen-Center"

Schüler der Sekundarschule Kleve sammelten bei der 2. Schulmeisterschaft, ausgetragen im Rahmen des 18. Radevents "Rund ums Tönnissen-Center" die meisten Punkte.


Nachdem der große Wanderpokal, gestiftet von Rudi Tönnissen, nun ein Jahr im Foyer des Konrad Adenauer Gymnasium ausgestellt war, durften ihn heute die SchülerInnen der Sekundarschule Kleve entgegennehmen. Rudi Tönnissen, Jürgen Gertzen, 1. Vorsitzender der RRG Kleverland und Robin Schumann, sportl. Leiter der RRG überreichten den erfolgreichen Schülern den großen Schulpokal.
Bajram Bairamov, Kevin Bajiamov, Davian Eis, Pascal Hoffman, Dennis Scheen, Karim Szonn und Kerim Öcal traten am 21.08.2016 beim Fette-Reifen-Rennen für ihre Schule in die Pedale und belegten mit den gemeinsam gesammelten Punkten den ersten Platz bei der Schulmeisterschaft. Divian Eis stand stellvertretend für alle auf dem Siegertreppchen und heute versammelten sich alle SchülerInnen der Sekundarschule in der großen Aula und applaudierten ihrer Schulmannschaft.
Neben dem Pokal und Sachpreisen bekommen die erfolgreichen Schüler für die ersten 3 Plätze auch eine einjährige Mitgliedshaft bei der RRG geschenkt.
Sie können nun regelmäßig trainieren und werden dann vielleicht schon bald an einem Radrennen in der näheren Umgebung teilnehmen.
Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage der Radrenngemeinschaft Kleverland: www.rrg-kleverland.de.

Die RRG verleiht zudem gegen eine kleine Leihgebühr Rennräder. So kann jeder ohne großen finanziellen Aufwand einmal ausprobieren, ob der Radrennsport für ihn vielleicht zu einem neuen Hobby wird.
Die Leihräder sind bewusst nicht mit Klickpedale ausgerüstet, sodass sie mit ganz normalen Sportschuhen gefahren werden können.







Bericht über das Radrennen "Race am Rhein" am 18.09.2016

Bericht über das Radrennen "Race am Rhein" am 18.09.2016

Die Spuren der Tour de France 2017

In 2017 wird die Tour de France in Düsseldorf haltmachen, um dort die erste und Teile der zweiten Etappe auszutragen. Die Generalprobe sollte am 18. September 2016 in Form von insgesamt 13 Lizenz- und Jedermannrennen stattfinden. Ein großartiger Tag für den deutschen Radsport.

Michael Herrmann, Dave Mölders und ich haben uns daher für die RRG Kleverland auf den Weg in die Landeshauptstadt gemacht. Ziel: Wir rocken Düsseldorf im Jedermannrennen der ambitionierten Hobbyfahrer auf einer Distanz von 92 km und knapp 600 Höhenmetern.

Nach gemeinsamer, heiterer und fachsimpelnder Anreise mit drei wackeligen Rädern auf dem Dach und Gewühl durch das fast vollständig gesperrte Düsseldorf, fiel um 13.05 Uhr der Startschuss für die 1400 Teilnehmer, die in sechs Startblöcken aufgeteilt waren. Für mich war es das zweite Rennen meiner "Karriere" und ich war froh, aus dem zweiten Block starten zu dürfen. Michael und Dave preschten aus dem ersten Block ins Rennen und konnten später (Achtung Spoiler !!!) sogar um den Sieg mitfahren.

Es ging los am Platz der deutschen Einheit, direkt in den neu gebauten Kö-Bogen-Tunnel, nach einem knackigen Anstieg und erster Bergwertung raus aus der Stadt in Richtung Mettmann über Erkrath und durch das wunderschöne stetig ansteigende (!) Neandertal. Weiter durch den Aaper Wald und downhill zurück ins Stadtgebiet zum Ausgangspunkt. Und das ganze zweimal, bis es nach einer engen Kehrtwende auf die 300m lange Zielgerade ging. Gesäumt war die Strecke mit vielen teils tosenden Zuschauen, die den - während des Rennens einsetzenden - Sonnenschein auszunutzen, um dem Spektakel den nötigen Schliff zu verleihen.

Dave konnte in einer kurz vor Ende formierten Ausreißergruppe nach einem spannenden Sprint in einer Zeit von 2:07:54 als 10. der Gesamtwertung und 4. seiner Altersklasse in frenetischem Jubel der Menschenmassen im Zielbereich die ersehnte Ziellinie überqueren. 2:38 Minuten im Anschluss folgte Michael in der Verfolgergruppe als 86. und 22. seiner Altersklasse. Damit haben die beiden Teufelskerle im Rennen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 42 km/h generiert und kommen damit den Profis der Tour schon ziemlich nahe. Für mich war es als "Neuling" eine tolle Erfahrung, in einer schnellen Gruppe des zweiten Blocks teilweise in Führung liegend, in 2:22:14 als 435. der Gesamtwertung und 161. meiner Altersklasse mit einem Schnitt von etwa 39 km/h ins Ziel zu kommen.

Damit denke ich haben wir unser Ziel erfüllt, das einzigartige Rennen in Düsseldorf im Namen der RRG Kleverland zu rocken und freuen uns auf das nächste Jahr, wenn die Profis der Tour in unsere Fußstapfen treten bzw. durch unsere Reifenspuren rasen...

Tom Bergmann







Robin Schumann bei der Straßen WM in Australien

Australien 2016-09-14

Die WM in Australien lockte natürlich und auch ein paar Tage zum Eingewöhnen sollten dabei sein.
Leider hatte ich andere Vorstellungen vom australischen Winter bzw. Frühjahr als das Wetter dort. Die Temperaturen lagen im Durchschnitt bei 15^am Tag und nachts gingen sie dogar einmal bis auf 2^herunter. Die Regenmenge lag bei unserer Ankunft schon über dem langjährigem Mittel und erhöhte sich weiter.
Von 2,4 Mio Einwohner in Western Australien leben fast 2 Mio in Perth und Vororten. Das zeigte sich dann schnell auch am Verkehr. Die Highways sind gut ausgebaut und haben im städtischen Raum auch fast immer eine Fahrradspur. Der Autoverkehr war aber sehr kräftig. Bei den Strecken die außerhalb des städtischen Bereich lagen, ließen sich fast keine Runden zusammenstellen, da die Straßen dann im Nichts endeten oder als Sandpiste weiter führten.
Meine Haupttrainingsstrecke wurde dann eine 15 km lange benahe schnurgerade Straße, die an einer Gasstation endete und nur wenig befahren war. Sie schien bei den Rennfahrern bekannt zu sein, fast bei jedem Training kamen mir dirt Fahrer entgegen.. Für Intervalltraining war sie ja geeignet. Die 20 km lange Anfahrt zu der Stecke hatte nur knapp die Hälfte Hauptstraßen und ließ sich daher gut fahren.

Das erste Rennen konnte ich dann bei einem Clubrennen mitmachen. Auf Anraten der Rennleitung habe ich mich dann in der B-Klasse eingereiht. Hier waren mit rund 30 anderen 76 km zu absolvieren. Teilweise war es sehr schnell, dann wieder langsam. In der vorletzten der 10 km langen Runde holten wir zwei Ausreißer wieder ein. Das fand ich eine gute Gelegenheit zur Attacke. Ein weiterer Fahrer kam mit und wir bekamen bald einen 150 m großen Vorsprung. Bei dem Wind wurde es dann doch langsam schwer. Wir waren beide froh, als wir eingangs der letzten Runde sahen, dass eine 5 Mann starke Verfolgergruppe hinter uns war. Wir warteten auf sie und gingen gemeinsam in die letzte Runde. Hier klappte es ausgezeichnet mit der belgischen Reihe. Für einen Fahrer wurde es dann doch zu flott er fiel aus unserer Gruppe heraus. Im Spurt konnte ich den dritten Platz erreichen.

In der folgenden Woche wollte ich die Strecken der WM kennenlernen. Zuerst fuhr ich zur Strcke des Straßenrennens, allerdings ohne die Anfahrt zur 50 km langen bergigen Runde, denn da ging es über die Autobahn.
Die Stecke war sehr hügelig, fast kein flacher Abschnitt. Die im Streckenprofil angegeben Steigungen erwiesen sich als die durchschnittlichen, so kamen doch abschnitte mit bis zu 10% Steigung vor. Nach der erten runde war mir klar, wo der entscheidende Angriff gestartet wird. Af den Anstiegen vorher ist ein Reduzierung des Feldes zu erwarten, aber der endgültige Angriff musste hier erfolgen.

Zwei Tage später schaute ich mir die Zeitfahrstrecke an. Das Rennen wurde auf einer 20 km vor der Küste liegenden Insel ausgetragen. Die 19,4 km lange Strecke hatte einige Höhenmeter aufzuweisen und einige Kurven, die man nicht in Zeitfahrposition meistern konnte. Auch war es sehr windig. Bei den Kurven kam hinzu, dass sie mit angewehtem Sand etwas rutschig werden konnten..

Mit der Streckenkenntnis ging es dann zum ersten Rennen auf die Insel.
Bei der Überfahrt merkte ich schon, dass es nicht ganz so heftiger Wind war wie bei dem Training, beim Fahren stellte er sich dennoch als unangenehm heraus.
Bei der Ankunft erfuhr ich ,dass die Startzeiten sich um eine Stunde nach hinten verschoben, weil ein Schiff mit vielen Rädern nicht rechtzeitig angekommen war. Das fand ich einerseits erfreulich, da es dann etwas wärmer sein konnte, anderseits hätte ich nicht um sechs Uhr aufstehen müssen, sondern hätte eine Fähre später fahren können.
Beim Rennen war klar, das Danny Clark es machen würde, es ging eigentlich nur um die folgenden Plätze. Ich startete als letzter, drei Starter vor mir war Danny Clark dran.
Schon relativ schnell hatte ich den ersten Fahrer überholt und hatte bald auch den zweiten in Sicht, da stellte ich mir schon die Frage, ob ich nicht zu schnell angefahren wäre, aber es fühlte sich noch gut an. Als auch dieser Fahrer überholt war, wusste ich, sobald wird kein weiterer in Sichtfeld kommen. Da ich ohne einen Messwert gefahren bin konnte ich nur immer aufpassen, dass ich nicht zu schnell war und die Sauerstoffversorgung nicht mehr für die Augen reicht und ich den Straßenrand nicht mehr sehe. Am Ziel war es dann beinahe doch so weit.
Als das Ergebnis kam, fehlten mir 0,3 Sekunden zum zweiten Platz, Aber es war eine Medaille geworden.

Mit dem guten Gefühl bereits eine Medaille zu haben ging s in das Straßen rennen. Die ersten 50 km über die Autobahn wurden sehr langsam gefahren maximal ein 30er Schnitt. Niemand wollte vor den Bergen zuviel Kraft lassen. Ich musste mich sehr zurückhalten um dich doch häufiger an die Spitze zu gehen. Nach 30 km setzten sich zwei Fahrer ab, die bei unserem Tempo bald eine gewissen Vorsprung hatten, auf der geraden Straße aber immer gut im Blickfeld waren. Die letzten 10 km vor der Bergrunde fuhr Danny Clark etwas mehr an die Spitze und erhöhte das Tempo, ich machte dann immer mit und kurz vor dem ersten Berg waren die Ausreißer dann gestellt.
Den ersten Berg fuhr ich am Kopf mit nach oben uns bei der ersten Zieldurchfahrt war das Feld dann bereits auf rund 25 Mann reduziert. Die folgende Abfahrt ging mir dann zu langsam, so dass ich sie von vorne fuhr, auch um genug Schwung für den nächsten Anstieg zu haben.
Dabei holte uns dann das Feld der zuerst gestarteten jüngsten Fahrer ein. Statt die vorbei zu lassen und dann mit unserer Gruppe einen Abstand einzuhalten, blieben ein paar Fahrer am Ende des anderen Feldes und so mussten wir alle dabei bleiben.
Nach der anschießenden Abfahrt kam der Anstieg, den ich für die entscheidende Attacke vorgesehen hatte. Da wir immer noch hinten am anderen Feld waren, blieb mir nichts anderes übrig als an dem Feld vorbei zu fahren, Ungefähr einen Kilometer vor dem Gipfel waren wir am halben Feld vorbei, dann gaben die aber auch Gas und fuhren uns davon. Von den 65+ Fahrern waren da nur noch 4 übrig, Danny Clark, der Däne Bertelsen, der Franzose Nadaud und ich. Nach dem Gipfel folgte ein leicht hügeliger Streckenabschnitt. Der Franzose musste schon einige Führungen auslassen, auch ich musste kämpfen, selbst Danny atmete sehr schwer. Dann bekam ich leider wieder sehr starke Schmerzen in meiner rechten hüfte und konnte nicht mehr kraftvoll treten. Die drei anderen musste ich ziehen lassen und fiel in die folgende Vierergruppe zurück. Dort habe ich die nächsten Kilometer an letzter Position verbracht. Bald kam auch der Franzose von vorne in unsere Gruppe. So waren wir zwei Franzosen, zwei Neuseeländer und zwei Deutsche.
An der letzten Steigung testete ich nochmals was ich mit meiner Hüfte aushalten konnte, musste aber schnell wieder meinen Platz in der Gruppe einnehmen. Im Spurt war mir klar, dass Hanns Bauer der schnellste sein würde und habe mich dann auf den letzten 400 m neben ihm gehalten, aber Antreten ist ohne hin nicht meine Stärke und in diesem fall schon gar nicht, so war ich froh, dass nur noch ein weiterer Fahrer vorbei kam und mit dem dritten Platz im Sprint wurde ich fünfter bei dieser Straßen WM.







27.08.2016 "Velomediane" in den Ardennen in Belgien

Am 27.08 nahmen 9 RRGler
Klaus, Pele, Sony, René, Andreas, Karl, Jürgen und 2 Frauen Marita und Jolanda
an der Veranstaltung Velomediane in La Roche durch die Ardennen teil!

Bei brütender Hitze ging es für die 7 auf 170Km und 3300Hm ab 120 Km bekamen die ersten Fahrer Krämpfe wovon keiner bis zum Ziel verschont blieb.
Die Hitze machte sehr vielen Fahrern zu schaffen!
Viele lagen wegen Kreislaufproblemen am Wegesrand von der Hitze geschafft!

Die Krankenwagen waren alle voll im Einsatz!

Rene und Andreas waren nach 6.10h im Ziel
die anderen 5 sind nach 7.03h ins Ziel gekommen
beide Frauen fuhren die kleine Crique 97Km und 1300Hm
und kamen gegenüber den Männern gut durch.







Randers Bike Week 2016

Als Vorbereitung zur Australienfahrt bot sich das 4 Etappenrennen in Dänemark an. Zwei Etappen mit 86 km bzw. 93 km sind eine Streckenlänge die die Senioren in Deutschland nicht fahren.

Die 1. Etappe startete in Aars, das sind von Randers aus weitere 60 km nach Norden. Trotz Übernachtung in Flensburg war es eine knappe Anfahrt und es blieb nicht viel Zeit zum Einfahren. Das bei einem Rennen über nur 30 Minuten.
Der Kurs, ein rund 1,4 km langer Stadtkurs, ging die Einkaufsstraße hoch. Eine gepflasterte Straße, recht hubbelig, aber trotz des vor dem Start einsetzenden Regens nicht rutschig.
Bei der Startaufstellung musste ich sehen, dass mit Ulli Rottler der Sieger schon feststand. Auch bei den weiteren Fahrern über 60 waren starke Konkurrenten dabei.
Mit der Steigung hatte ich nicht gerechnet und ein Ritzelpaket von 11-23 eingebaut. Ab der dritten Runde musste ich dann auf dem kleinen Blatt zum Ziel hochfahren. Es lohnte sich auch auf der Abfahrt nicht mehr aufs große Kettenblatt zu schalten, so fuhr ich fast das gesamte Rennen mit dem kleinen Blatt.
Wie erwartet war Rottler bald mit den jüngeren Fahrern davon geeilt, so musste ich mich umsehen, wer von den H60 Fahrern noch in meiner Nähe war. Im Spurt war ich mir nicht sicher, ob ein Fahrer aus unserer kleinen Gruppe noch zu meiner Klasse gehörte und gewann sogar den Spurt.
Im Ergebnis las ich dann, das ich 16 Sekunden vor dem nächsten Konkurrenten im Ziel hatte und gar nicht hätte sprinten müssen.

2.Etappe

Die zweite Etappe war als Bergrennen beschrieben. Auf dem 15,6 km Kurs waren insgesamt über 1.000 Höhenmeter zu absolvieren.
Auch dieses Mal begann der Regen kurz vor dem Start, hörte wieder auf und während des Rennens kamen noch mehrere zum Teil sehr kräftige Schauer, die auch eine menge Schlamm auf die Straßen spülten und das Fahren nicht einfacher machten.
Neben einigen kleinen Anstiegen waren es im Prinzip zwei Steigungen, die das Rennen ausmachten. Nach der ersten langen Abfahrt ging e um eine Spitzkehre und dann bergan, zuerst noch moderat bevor es nach oben immer steiler wurde, die zweite Steigung war ca 800 m vor dem Ziel.
Die erste Runde konnte ich mich gut im Feld halten, in der zweiten war ich nach der ersten Steigung wieder ins Feld gefahren und hoffte noch eine Runde im immer kleiner werdenden Feld bleiben zu können. Dann auf einer kleinen abfahrt hörte ich ein zischen am Vorderrad und die Fahreigenschaft verschlechterte sich merklich.
Zum Glück war es das erste Rennen mit den neuen Tublessreifen. Das Vorderrad dichtete sich gleich wieder ab und ich konnte weiterfahren, auch wenn es auf den abfahrten nicht so gut ging wie vorher. Von den 6,5 bar am Start waren noch gute 3 bar geblieben.
Dadurch hatte ich den Anschluss ans Feld verloren und musste nun allein oder in kleinen Gruppen fahren. Die anderen Mitstreiter hatte ich aber bis auf Rottler, der in der Spitzengruppe lag, mit rund 13 Minuten Vorsprung, bereits gut distanziert, so wurde ich wieder zweiter. Mein Vorsprung auf den dritten, den Vorjahressieger betrug schon über 4 einhalb Minuten, die restlichen H60 Fahrer hatten sich zusammengefunden in einer Gruppe mit mehr als 6 Minuten Rückstand auf mich.
Am Abend merkte ich, wie hart das Rennen war. Als ich im Bett lag, zuckten meine Muskeln in den Beinen als hängen sie am Strom.

3.Etappe

Diesmal waren 87 Kilometer zu fahren. Kurz vor dem Start ging wieder ein kräftiger Schauer nieder, danach war es im Rennen zum Glück trocken. Es standen uns rund 800 Höhenmeter bevor, dazu ein kräftiger Wind, der an der längsten Steigung direkt von vorne blies.
Nach der zweiten Runde hatte sich das Feld bereits sehr zersplittert. Die Spitzengruppe mit Rottler, danach eine rund 10 -köpfige Verfolgergruppe, aus meiner Altersklasse war neben mir noch der Vorjahrssieger dabei. Ich dachte, wir wären recht flott unterwegs, bis drei Runden vor Schluss eine weitere Gruppe aufschloss, in der 4 H60 Fahrer waren.
In der vorletzten Runde attackierten zwei Fahrer derart, dass ich nicht folgen konnte. Ein H50 Fahrer holte mich ein und zu zweit fuhren wir weiter und versuchten den Rückstand möglichst gering zu halten. An der letzten Steigung musste ich diesen Fahrer davon ziehen lassen und kam als vierter ins Ziel. Knapp zweieinhalb Minuten Rückstand hatte ich auf den zweiten und dritten verloren.

4. Etappe

Die Schlussetappe ging über 10 Runden a 4,6 km und hatte etwas über 500 Höhenmeter.
Diesmal war es eine Steigung mit 5-7 %, der größte Teil, auch mit der stärksten Steigung ging durch einen Wald und dieses Stück konnte ich gut mitkommen. Dann wurde es flacher, aber hier kam wieder der starke Gegenwind und machte es mir schwierig. Nach drei Runden konnte ich nicht mitkommen. Aus meiner Gruppe lag nur Ulli Rottler vor mir, der dieses Rennen in Solofahrt gewann. Leider fiel niemand sonst mehr aus dem Feld heraus, der mit mir gefahren wäre. Es kam eine Frau aufgefahren. So sind wir etliche Runden gemeinsam gefahren, wobei ich nach jeder Kurve auf meine Mitfahrerin warten musste. 15 Kilometer vor dem Ziel kam eine Gruppe mit 4 Fahrern meiner Altersklasse. Da wusste ich, egal welchen Platz ich auf dieser Etappe hole, solange ich keinen Rückstand bekomme, bin ich in der Gesamtwertung zweiter.
Wie es dann meistens bei mir ist, wurde ich im Endspurt letzter meiner Gruppe, damit war der zweite Platz in der Gesamtwertung verteidigt.

Robin




24H MTB Duisburg am 06.08.2016

Mit Klaus - Rene - Dave - Jürgen starteten 4 RRGler beim 24H Rennen in Duisburg.
Am 6.08 12.00Uhr war Start am 7.08 12.00Uhr Ziel.

Gewonnen hat das Team das die meisten Runden gefahren ist.

Die Wechsel fanden Tagsüber nach 3 Runden und Nachts nach 5 Runden statt.

Mit gesamt 76 Runden landeten die RRGler auf den 10 Platz.

Die 4 waren mit diesem Ergebnis sehr zufrieden,
und waren sich einig das dies eine sehr schöne Veranstaltung war die 2017 noch mal in Angriff genommen werden soll.







Vivawest Tour 2016 in Duisburg am 24.07.2016

Endlich mal wieder ein Radrennen ganz in der Nähe... in Duisburg und ich stand nicht "alleine" am Start.
Der Klever Michael Stefer von Trifun hatte sich auch auf den Weg gemacht.

Es sollte 60 mal rund um den "Franz Lenze Platz" gehen. Die Streckenführung war sehr eng und die Asphaltdecke an vielen Stellen reparaturbedürftig.
Um 12.00 Uhr fiel für 140 Fahrer der Startschuß. Nach ca. 30 Runden waren noch 80 unterwegs und das Fahrerfeld reduzierte sich merklich weiter. Das lag auch an dem enormen Tempo und der Temperatur.
Ich konnte mich immer vorne im Fahrerfeld aufhalten und auch mal die Führung übernehmen - es lief super für mich, bis... na ja, ein Fahrer vor mir blieb mit seinem Reifen in einem "Loch" hängen, stürzte, ich auf ihn und auch Michael landete auf dem Boden.
Natürlich legten sich links und rechts auch noch einige Fahrer hin und das Rennen mußte für 3 Runden neutralisiert werden. Michael konnte wieder auf sein Rad springen, ich habe es auch probiert, aber das Vorderrad blockierte und das Schaltwerk tat es nicht mehr.
Echt schade, aber das gehört eben auch dazu(und bei mir in dieser Saison wohl einmal öfter).

Bis dahin

Daniel







VR Cup 2016 - Robin Schumann

In diesem Jahr war der VR-Cup offen für Senioren, in den letzten Jahren war es ein Jedermann-Rennen.
Die Fahrt war von vielen Staus und hochsommerlichen Temperaturen geprägt.
Das Thermometer zeigte 36° an.

Am Start waren je Seniorenklasse 25 Fahrer zugelassen. Di Senioren 2 legten gleich ein großes Tempo vor. Mit über 50 km/h ging es über die Gegengerade und selbst die kleine Steigung vor dem Ziel wurde mit über 40 km/h hochgerast.
Bei dem Tempo konnten sich doch noch zwei Fahrer aus dem Feld davon machen, während die meisten Senioren 4, die noch im Feld waren, froh gewesen sind dort zu bleiben. Im Sprint erreichte ich dann den 6. Platz in meiner Altersklasse.

Zum Start der zweiten Etappe war es kaum kühler geworden 33° und dann eine hügelige Strecke. Nach dem Start eine ca. 500m lange Steigung mit 5-6%. Danach etwas wellig, eine 200m lange sanfte Abfahrt und nach einer Linkskurve dann 100m mit 10% Steigung. Von dort ging es bis zur Zielgerade nur noch bergab.
In der zweiten Runde blieben vorne rund 20-25 Fahrer und ich fand mich in der anfangs 15 Mann starken Verfolgergruppe.
In der Spitzengruppe waren mit dem Deutschen Meister Ulrich Rottler, dem Ex-Meister Gerd Hack und dem Schweizer Hörler 3 Fahrer der Senioren 4. Zwei Runden später fielen der Schweizer und Hack aus der ersten Gruppe in unsere zurück, so waren wir dann 5 Senioren 4 in diesem Feld.
Als einer der Senioren 4 Schwäche zeigte, versuchte ich das Tempo etwas zu beschleunigen und es half, so waren wir nur noch 4.
3 Runden vor Schluss überrundete uns der Spitzenreiter. Sofort wurde das Tempo wider höher, weil alle versuchten an seinem Hinterrad zu bleiben. Dieser Tempoverschärfung musste selbst Gerd Hack Tribut zollen und fiel zurück.
In der letzten Runde am Ende der langen Steigung konnte ich das Hinterrad auch nicht mehr halten und musste loslassen. Der vierte Platz war mir aber sicher.

Nach der zweiten Etappe gab es in der Nacht ein kräftiges Gewitter, die Temperatur wurde angenehmer. Jetzt stand das Rennen in Ostdorf an. Wieder ein bergiger Kurs. Nur dieses Mal alles schmale Straßen auf denen kaum die Möglichkeit bestand, bei etwas ruhigerem Tempo nach vorne zu fahren. Nach der schnellen Abfahrt kam eine enge Rechtskurve, nach der man sofort wieder voll antreten musste.
Genau mit dem Start setzte der Regen ein. Von Beginn an wurde so schnelle gefahren, dass kaum einmal zwei Fahrer nebeneinander fuhren, höchstens kurz vor einer Kurve wollte noch jemand überholen. Sehr schnell teilte sich das Feld wieder, mit mir in der zweiten Gruppe. Die Kurve nach der Abfahrt machte mir alle Mühe, besonders bei diesen Wetterbedingungen. Nach der Hälfte des Rennens machte sich das dauernde Antreten und Aufschließen bemerkbar und ich konnte nicht mehr mithalten.
So blieb mir nur ein 7. Platz.

Zur Abschlussetappe hatte sich das Wetter beruhigt. Ein Mix aus Sonne und Wolken bei angenehmen 21°.
Wieder ein schneller, flacher Kurs, das heißt 4-5 m Höhenunterschied in jeder Runde.
Es lief alles recht gut, bis im letzten Teil des Rennens eine große Gruppe zurückliegender Fahrer eingeholt wurde. Davon ließen ein paar größere Löcher und ich schaffte es dann leider nicht mehr diese zu zufahren und musste das Feld davon ziehen lassen. Kurz vor Ende des Rennens überrundete mich dann die Spitze mit 4 Fahrern der Senioren 4, den Spurt um den 5. Platz verlor ich. Es blieb mir auf dieser Etappe damit ein sechster Platz, der es dann auch in der Gesamtwertung war.







Rennen in Utrecht - Robin und Birte Schumann

Da es für uns Senioren 4 kein eigenes Rennen in Nordrheinwestfalen gab, bin ich mit Birte nach Utrecht.
Für uns beide stand jeweils ein Wettbewerb über eine Stunde und zwei Runden auf dem Programm.
Knapp 30 Fahrer waren bei den über 60jährigen am Start. Die ersten Runden waren noch verhalten, dann ging es aber flott weiter und bald hatte sich das Feld auf 15 Fahrer reduziert.
Immer wieder gab es Attacken, an denen ich mich mit beteiligte, ein großer Vorsprung kam aber nicht zustande.
Dann fuhr ein Fahrer davon und es gab nicht sofort eine Verfolgung. Einmal fuhr ich mit dem neuen niederländischen Meister W. Hus hinterher, wurden aber wieder eingeholt. 5 Runden später setzte sich Hus mit einem weiteren Fahrer ab weil niemand richtig in das Nachsetzen Kraft investieren wollte.
Nun waren drei Fahrer vor uns. In der letzten Runde attackierte ein Fahrer und wir schauten uns nur an. Da waren schon 4 Plätze weg und im Sprint blieb mir dann nur der 10.Platz.

Bei den Frauen waren auch fast 30 Fahrerinnen. Birte konnte sich anfangs gut im Feld behaupten und kam normalerweise gut um die Kurven.
Nach etwas mehr als der Hälfte der Strecke war sie am Ende des Feldes und in dieser Prämienrunde kamen zwei Fahrerinnen vor ihr nicht gut um die Zielkurve. Der Vorsprung des Feldes war da schon zu groß um mit einem Sprint wieder Anschluss zu finden. So blieb ihr am Ende ein 18.Platz.







03.07.2016 - RRG goes Triathlon

Am 03. Juli 2016 haben ein paar RRGler den Blick über den sportlichen Tellerrand hinaus gewagt und am ersten Herbrand Niederrhein Triathlon Kalkar teilgenommen.

Beim "flotten Dreier" in Wissel ging´s dabei für Daniel über die volle Triathlonstrecke (also Schwimmen, Radfahren, Laufen) und Bine, Tommy und Stefan haben Parts von verschiedenen Staffeln übernommen.

Ein fettes Lob an den Veranstalter und die Sponsoren, die hier eine Veranstaltung auf die Beine gestellt haben, die in allen Belangen reibungslos funktionierte. Orga, Strecke, Verpflegung, Helfer usw. waren, nicht nur für eine Erstveranstaltung, grandios.

Die Schwimmstrecke am Wisseler See war für Sportler und Zuschauer gut erkennbar und mit ausreichend DLRGlern abgesichert. Nach dem Wechsel auf´s Rad durften die Triathleten und auch die Staffelfahrer zunächst zeigen, dass Ihre Waden auch für`s Laufen bereits geeicht waren. Bis zum Beginn der Radstrecke war eine sportliche Laufstrecke zu absolvieren. Die Radstrecke führte dann entlang des Wisseler See zunächst rechts verlaufend Richtung Kalkar, über einen asphaltierten schmalen Weg Richtung Kernie und anschließen zurück Richtung Freizeitzentrum.

In der zweiten von drei zu absolvierenden Runden öffnete der Himmel die Schleusen und ließ den Radlern eine ordentliche Regendusche zu Teil werden. Es sollte wohl sichergestellt werden, dass auch die Staffelfahrer Ihre Wassererfahrung machen. Sehr aufmerksam.

Anschließend war dann wieder der Lauf zurück in die Wechselzone zu vollführen, was nach einer anständigen Radbelastung nur so halb lustig ist.

Die Laufstrecke führte dann durch den Freizeitpark und nach der zweiten Runde hieß es für die Staffelläufer gemeinsam mit den Teammitgliedern und für die Einzelstarter Bauch einziehen für`s Finisherfoto. Der Zieleinlauf erfolgte hinter dem Spalier der anfeuernden Cheerleader.

Im Zielbereich war dann für das leibliche Wohl und eine sehr adäquate Post-Wettkampf-Kuchen-Supplementierung gesorgt.

Eine rundum gelungene Veranstaltung an der auch der geneigte Radsportler seinen Spaß findet.

Bis zum nächsten mal!
Stefan






die Ergebnisse vom Triathlon findet ihr HIER


Rund um Köln am 12.06.2016

Am 12.06. starteten 2 Seniorenfahrer von der RRG Kleverland Hans Gerd Eckermann & Jürgen Gertzen.

Bei gutem Wetter fiel um 9:30Uhr der Startschuss für die 1500 Teilnehmer auf der 127Km Strecke mit 1380Hm durchs Bergische Land!

Das Kopfsteinpflaster nach Schloss Bensberg hoch musste 2 mal gefahren werden.
Bei der 2. Durchfahrt, stürzten einige Teilnehmer auf dem Kopfsteinpflaster, dadurch musste Jürgen vom Rad und den Rest hoch laufen was ihm einige Minuten kostete!
Beide Fahrer fuhren sehr gute Ergebnisse in ihrer Altersklasse!

Hans Gerd 60. Platz und Jürgen 12. Platz!

Das Rennen war sehr gut organisiert, so das beide Fahrer zufrieden nach Hause fuhren.

Gruß Jürgen







Radrennen "Rund um den Gaskessel" in Bocholt am 05.06.2016

Am 05.06.2016 habe ich mich auf dem Weg nach Bocholt gemacht, zum Rennen "Rund um den Gaskessel".

4 Fahrer der RRG wollten dort antreten: Davian im Rennen "U 15", Benny und Michael im Rennen "Männer C Klasse" und Birte im Rennen "Elite Frauen".

An diesem Tag war es sehr warm und drückend.
Davian stand als erster für die RRG am Start. Er fuhr sein Rennen zu Ende... Bei dem Wetter - alle Achtung!

Benny und Michael mußten im anschließenden Rennen der C-Klasse den sehr harten Bedingungen Tribut zollen und das Rennen abbrechen. Kurz darauf ereignete sich ein schwerer Massensturz. Das Rennen wurde angehalten, bzw. neutralisiert. Es gab mehrere Verletzte.

Das letzte Rennen für die RRG bestritt Birte an diesem Tag. Sie belegte den 10. Patz.

Corny







RRG auch Übersee aktiv und erfolgreich!

Für meine Arbeit bin ich seit dem 5. Januar in Tampa, Florida stationiert.

Da dies hier kein "richtiger" Einsatz ist, habe ich die Gelegenheit genutzt und ein (älteres) Rennrad verschiffen lassen. Darüber bin ich sehr froh! Florida sieht auf den ersten Blick sicher sehr schön aus, was für einen Urlaub auch stimmen darf. Aber für einen längeren Zeitraum, so wie bei mir, ist ein Zeitvertreib wie das Rennradfahren doch wirklich zu meiner Nummer eins geworden. Viel Auswahl an Radstrecken gibt es hier nicht. Viel Verkehr und die Autofahrer sind nicht an Fahrradfahrer gewöhnt und meist mit SMS am Lenkrad beschäftigt... und dazu schlecht gepflegte Straßen. Trotzdem habe ich zwei wunderschöne Rundstrecken gefunden. Einmal um den Tampa-bay herum (35 km) und eine über einen parallel verlaufenden Radweg (der einzige), quer über old Tampa-bay (60 km). Dies ist eine Straße auf Betonpfeilern über Wasser, wie man öfters in Spielfilmen sieht. Regelmäßig sehe ich hier Delphine und Rochen. Pelikane lieben es, mich herauszufordern und mit 40 km/h im Gleitflug etwa 10 Meter entfernt an meiner Seite zu gleiten und mir ab und zu mal zu zeigen, wer wohl schneller ist ;-)

Es gibt hier nicht so viele Rennradfahrer wie zuhause. Aber diejenigen, die Rennrad fahren, machen das so richtig. Ohne Ausnahme hat jeder ein unglaublich teures Karbonrad. Ein US Kollege gab mir den Tipp, mir eine US Lizenz zu besorgen und die besitze ich nun seit zwei Wochen. Ich darf in der "Kategorie 5" mitfahren. Hier in Großraum Tampa gibt es das "2016 Marlon Dunn Criterium Series" Ligarennen (http://rmperformancecycling.com/­v2/­races/­crit-series/­). Leider werde ich mich aber nur an 5 von 10 Rennen beteiligen können.

Das erste Rennen war ein Rundkurs der Kategorien 4 und 5. Unterschiede im Lebensalter werden nicht gemacht, es gibt nur eine Rangliste, wie bei uns im Tennis oder Golf, mit Punkten. Für Kategorie 4 und 5 war das Rennen lediglich über 30 Minuten, ohne richtig (scharfe) Kurven. Der Durchschnitt lag also weit über 45 km/h. Meine höchste Herzfrequenz lag bei 181- im Training höre ich bereits bei 167 auf- und das Ganze bei 35 Grad Celsius. Meine Belohnung war aber ein starker 4. Platz im Sprint, gut für 2 Punkte im US System. Ich habe gemerkt, dass meine "europäische" Erfahrung in Gruppen zufahren und der Gegenwind (gibt es hier am Meer reichlich) von großem Vorteil waren. Amerikaner sehen das etwas einfacher: nicht kaputt sein bedeutet hier Angriff... das Spiel kann man ausnutzen ;-)

Während meines 2. Rennens, Dienstag 17. Mai, hat sich Florida von der andere Seite gezeigt. Im Sommer gibt es wohl jeden Tag unglaubliche Gewitter und Stürme und genau so einen Tag hat das Rennen erwischt. Wegen der Wettervoraussage wurden alle Kategorien, zu einem Rennen über 60 Minuten zusammengefügt. Nach 45 Minuten wurde wegen des Unwetters beschlossen, die letzte Runde (jeweils 2 Miles mit vielen Kurven) zu 'klingeln'. Ich fühlte mich wie ein holländischer Fisch im Wasser und bei Sturm, und habe ziemlich übermütig die Lücke zum Spitzenfahrer fast dicht gefahren. Das führte dazu, dass ich hinter einem wesentlich schlaueren und jüngeren Amerikaner und dem Spitzenfahrer, 3. in der Gesamtwertung (und 1. in Kategorie 5), wurde.
RRG Kleverland also auch in Florida auf dem Siegerpodest ;-) Das Foto zeigt auch ein wenig die Wetterbedingungen...

Schöne Grüße aus Tampa,
Remy







Internationales Rück XXXL Radrennen 15.05.2016 & 64. Volksbank Giro 2016 - 3. Tag am 16.05.2016

Ich habe die Pfingsttage gut genutzt und bin zwei Rennen gefahren!

Gestern stand das Rennen in Oberhausen auf dem Programm.
Dieses ist eines meiner Lieblingsrennen mit einem schönen knackigen Anstieg.
Aber das Rennen verlief leider so garnicht nach Plan... ich konnte mich zwar immer ganz vorne aufhalten und mehrere Angriffe starten, aber leider wurde ich durch einen Sturz in der Abfahrt ausgebremst. Vor mir hatte sich ein Fahrer hingelegt und ich bin fast ungebremst mit 60km/h auf ihn gelandet. Zum Glück ist nur sein Fahrrad zerlegt und er selber konnte wieder aufstehen. Mir ist, bis auf eine Prellung am Oberschenkel, nichts passiert - bin ja weich gelandet.
Nachdem ich mich und das Fahrrad inspiziert hatte, habe mich sofort wieder drauf gesetzt, in der Hoffnung die Jungs noch einzuholen... nach einer halben gefahrenen Runde habe ich es aufgegeben - die waren einfach zu schnell weg!

Heute stand das nächste Event auf dem Programm. Das Radrennen in Köln Longerich ist ein weiteres Highlight. Die Rennen in Longerich werden über drei Tage ausgetragen. Die B/C- Klasse machte heute u.a. den Abschluss. Das Rennen wurde um 11.30Uhr gestartet.
Am Start standen 200Mann. Vor allem die B- Fahrer wittern bei den wenigen B/C- Rennen ihre Chance, eine Platzierung für den Klassenerhalt zu erkämpfen.
Das Rennen verlief sehr gut. Ich konnte immer schön weit vorne fahren. Leider waren alle Attacken erfolglos und wir sind immer wieder von der Meute gestellt worden.
Und so lief es schließlich trotz aller Anstrengungen doch auf einen Massensprint hinaus. Jeder wollte hier vorne mit rein halten und es wurde eingangs der letzten Runde sehr gefährlich und hektisch. So musste es passieren, dass sich im Sprint ein Pulk von 20Mann lang machte. Leider war dann auch für mich der Sprint beendet.
Froh, dass ich mich nicht dazu gelegt habe, machten wir uns auf den Weg nach Hause.

Davian, unser U15- Fahrer, hat auch am Sonntag das Rennen in Oberhausen und am Montag das Rennen in Longerich bestritten. Beide Rennen ist er super gefahren und in Oberhausen konnte er einen hervorragenden 8. Platz belegen.

So jetzt habe ich ein Wochenende Pause und in zwei Wochen geht es zum Radrennen nach Werne.

Bis dahin, Daniel







4. Breetlook-City-Radrennen am 07.05.2016

"City-Rennen" haben es oftmals in sich - enge Kurven, kurze Runden, Kopfsteinpflaster.
Schon beim Warmfahren waren Dave und ich uns einig... hier heißt es: volle Konzentration und möglichst nicht im Pulk fahren.
Um 15.00Uhr fiel der Startschuß und schon nach ca 20 von 48 Runden hatte sich das Fahrerfeld halbiert.
Nach dem Start/Ziel gab es eine schnelle rechts- links- rechts- Kurvenkombi. Diese endete auf einem kurzen Kopfsteinpflasterstück. Nach einer erneuten Rechtskurve hatten wir den Wind auf der Gegengeraden voll auf der Nase stehen. Es ging nach einer weiteren Rechtskurve kurz bergauf und im Anschluss wieder in einer schnellen Kombi auf die Zielgerade.

Am Straßenrand standen entlang der ganzen Strecke Absperrgitter. Diese waren ein wenig unglücklich auf der Straße und nicht auf dem Radweg platziert. Somit standen die Füße auf unserer Rennstrecke - ein zusätzliches Risiko bei schneller Kurvenfahrt.

Aus einer 90° Kurve kommend, sah ich Dave am Strassenrand liegen. Die folgenden 3 Runden kamen mir deutl. länger vor als bisher und als ich dann beim nächsten Passieren der Unfallstelle sah, dass Dave immer noch am Boden lag und von einem Notarzt behandelt
wurde, habe ich für mich das Rennen beendet. Dave hatte es ordentlich erwischt und er mußte im Krankenhaus einige Untersuchungen über sich ergehen lassen. Ich wartete noch die ersten Ergebnisse ab und machte mich dann auf den Heimweg.

Ja, auch das gehört zum Radsport dazu und man sollte sich stets bemühen, möglichst nicht schneller zu fahren, als der Schutzengel fliegen kann.
Ich wünsche Dave baldige ( und vor allem zügige ) Genesung.

Bis nächste Woche!
Daniel







UCI Granfondo Worldtour in Griechenland

Die UCI Granfondo Serie ist die Qualifizierung für die Amateur- und Mastersweltmeisterschaft.

Das erste europäische Rennen fand in Griechenland statt.
Teilnehmer aus 26 Nationen hatten gemeldet. Hier war für mich die erste Gelegenheit die Voraussetzung für die WM zu schaffen.
Zwei Tage Vorbereitung und Gewöhnung an die sommerlichen Temperaturen konnte ich vor dem ersten Rennen genießen.
Die Veranstaltung begann mit einem 19 Kilometer langen Zeitfahren über zwei Runden, bei denen jeweils eine kleine Steigung überwunden werden musste. Ich startete im ersten Block und hielt lange die Bestzeit. Am Ende wurde es der 36. Platz und damit gleichzeitig der Sieg in meiner Altersklasse und die Qualifikation für die Weltmeisterschaft.

Die zweite Etappe hatte mit fast 1300 Höhenmetern und 95 Km Länge die größten Schwierigkeiten aufzuweisen.
Mit schweren Beinen vom Zeitfahren fiel es mir an der langen Steigung schwer den Anschluss zu halten. So überquerte ich mit einem Fahrer meiner Altersklasse, dem Australier Michael Morton den Gipfel. Bei der Abfahrt konnte ich mich von meinem Mitfahrer absetzen und versuchte auf den letzten 30 km den Vorsprung zu verteidigen. Ungefähr 15 km vor dem Ziel kam dann doch noch eine Gruppe mit dem Australier aufgefahren. Er konnte sich im Windschatten der Gruppe ziehen lassen und ich merkte wie die Führungsarbeit an den Kräften gezehrt hatte. Drei Kilometer vor dem Ziel kam die letzte Steigung, an der unsere Gruppe sich auseinander zog. Ich hoffte auf den kleinen Kurven der Abfahrt und vor dem letzten Kilometer doch wieder einen kleinen Vorsprung auf meinen Kontrahenten zu gewinnen. Diese Rechnung ging leider nicht auf und kurz vor dem Zielstrich fuhr der Australier an mir vorbei.

Die letzte Etappe ging über 113 Kilometer, sie hatte aber nicht so lange Steigungen wie am Vortag. Auf der ersten Steigung zogen zwar die jungen Fahrer davon, Ich konnte mich aber in der Verfolgergruppe halten und hatte am Ziel dann fast 4 Minuten Vorsprung auf meinem direkten Konkurrenten in der Alterswertung.

Dieser Sieg sicherte dann auch die Qualifikation für das Straßenrennen bei der WM.







Radrennen "Rund um Düren" am 17.04.2016

Ein Rennen mit Startschwierigkeiten!
Benny und ich machten uns etwas verschlafen auf den Weg zum Highlight des Jahres... das Straßenrennen "Rund um Düren", wo bei einer anspruchsvollen Strecke über 91km zwei Eifelrunden absolviert werden müssen.
Wie jedes Jahr mal wieder ein sehr früher Start und somit eine sehr frühe Anreise, aber die Strecke ist einfach klasse und einzigartig in NRW.

Abfahrt Kleve: 5:00Uhr
Nummernausgaben: 7:00Uhr
Warmfahren: 7:30Uhr
Start: 8:30Uhr

Für Benny war das Rennen schon vor dem Start beendet, er hatte sein Outfit nicht komplett - echt schade! Und so machte ich mich leider alleine "auf den Weg"...

Hoch motiviert und warm eingepackt ging es an den Start.
Pünktlich zur Aufstellung fing es an zu regnen, was die Kälte nicht gerade erträglicher machte.
Der Startschuß fiel. Die ersten km wurde neutralisiert gefahren. Diese Zeit muss man unbedingt nutzen und möglichst weit nach vorne fahren, um dann beim scharfen Start des Rennen direkt vorne mit dabei zu sein - kein einfaches Unterfangen bei ca. 200 Fahrern.

Die Eifelrunden waren schnell aber gleichmäßig und somit gut zu fahren, das Feld wurde an jedem Anstieg kleiner und so bildete sich die entscheidende 30-köpfige Spitzengruppe.
Das Rennen war von Attacken übersät, ich habe versucht allen Attacken nachzusetzten oder habe selber welche initiiert, leider wurde keine wirklich von Erfolg gekrönt.

Der entscheidende Vorsprung gelang dem im Finale Zweitplatzierten anfangs der zweiten Eifelrunde. Im Feld hat man sich nur angeguckt, aber keiner wollte das entstandene Loch zufahren, somit konnte der Flüchtige seinen Vorsprung halten und bis ins Ziel retten. Er musste sich lediglich einem weiteren ausreißenden Fahrer geschlagen geben, dieser hatte die Verfolgung 10km vor dem Ziel aufgenommen.

Bei der letzten Abfahrt konnte ich eine Position in den ersten Reihen mit viel Risiko halten. Die letzte Kurve vor dem Ziel habe ich als Zweiter durchfahren und den Sprint angezogen, leider musste ich vier weiteren Fahrern mit frischeren Beinen den Vortritt lassen.

Nicht mit dem erhofften/gewünschten Ergebnis, aber dennoch zufrieden mit einer Platzierung im Gepäck, machten wir uns auf den Heimweg!

Bis zum nächsten Mal
Daniel







Marjanka´s Teilnahme am Duathlon in Kalkar am 17.04.2016

Nach tagelangem Hadern, da die Form doch noch nicht ganz da war, bin ich dann morgens doch aufgestanden um nach Kalkar zum Duathlon zu fahren. Bei nur 26, sehr professionell aussehenden Teilnehmerinnen war das Ziel um nicht als letzte anzukommen nicht ganz so einfach.

Vor dem Start fand eine kurze Streckeneinweisung statt. Es waren 2 Runden zu laufen und 2 Runden Rad zu fahren und abschließend noch eine Runde zu laufen. Also 5km-20km-2,5 km. Das Wetter spielte hier noch gut mit. Hin und wieder kam die Sonne raus und der Wind war noch nicht so ganz böig wie er später werden würde.

Der erste Lauf ging ganz flott los. Der erste Kilometer wurde im Schnitt von 4.50 gelaufen. Mein Wohlfühltempo liegt kurz vor 6.00, also war das viel zu schnell. Nachdem ich das Tempo ein Bisschen rausgenommen hatte, fühlte sich der Lauf auch schon besser an. Danach in die Halle zum ersten Wechsel. Laufschuhe aus, Radschuhe an und Helm aufsetzen und ab zur Radstrecke.

Dort fing die Fahrt sehr huckelig an. Aber einmal auf der Straße konnte ich richtig schön Gas geben. Es ist so schön Andere auf der Strecke zu überholen. Den einen Rücken zu sehen und sich zu sagen: "Die kriegst du auch noch!" Mit der achtschnellsten Zeit dann wieder in die Halle zum zweiten Wechsel, der schwierigste Teil des Wettkampfes. Laufen nach dem Rad fahren... ohne genug trainiert zu haben, die Hölle. Die Beine schwer wie Blei. Eine ganz schlechte Zeit aber doch noch den 13. Platz insgesamt und vierte in meiner Altersklasse geschafft. Und mehr als vier Minuten schneller als im letzten Jahr.

Auf zum nächsten Duathlon!







Erstes Rennen in den Niederlanden 10.04.2016

Während viele RRGler es sich beim gemeinsamen Frühstück gut gehen lassen und anschließend eine kleine Ausfahrt machen wollen, sitze ich schon im Auto Richtung Eibergen, gut 70 Kilometer entfernt.

Der Kurs ist eine auch für holländische Verhältnisse kurvenreiche 1,5 KM Runde.

Das schlägt sich in der Teilnehmerzahl nieder, die in Deutschland bei manchem Rennen Teilnehmerrekord wäre in den Niederlanden aber zu den nicht so zahlreich besetzten Rennen zählt.
Wie es aber immer so ist, selbst wenn das Teilnehmerfeld klein ist, die guten und starken Fahrer lassen sich von keinem Kurs schrecken.

Die erste Runde machte Hans van Bavel das Tempo. Dann ging ich mit an Die Spitze und fuhr mit einigen Fahrern einen kleinen Vorsprung heraus, musste dabei aber die meiste Arbeit selbst verrichten. Dann sah ich, dass in dieser Gruppe einige der Favoriten fehlten und nahm das Tempo heraus.

In diesem Moment kam der Angriff von de Kinkelder und Joop Ribbers. Sechs weitere Fahrer konnten folgen nur mir ging in diesem Moment die Puste aus und ich schaffte den Anschluss nicht.

Bei den Verfolgern waren nun nicht mehr soviel starke Fahrer dabei, und Runde um Runde wurde unser Rückstand größer. Als ich einmal noch richtig aufholen wollte, musste ich nach einer langen Führung feststellen, dass niemand gefolgt war. Bei der windigen Strecke war es für mich alleine aber zu schwer und so wartete ich wieder auf die Gruppe.

Zum Schluss waren wir noch 6 Verfolger und im Schlusssprint fuhr noch einer an mir vorbei. So beendete ich das Rennen als 10.

Aber mit dem guten Gefühl, das die Form ansteigt und bald bessere Platzierungen folgen können.







Stefan und Daniels - Urlaubs-/Trainingslager an der Costa Blanca am Cumbre del Sol

Die RRGler Daniel und Stefan haben, wie viele andere Radsportler, die Osterferien genutzt um das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden und sich zum Radsporturlaub ins spanische Benitachell abgesetzt.

Rund um das Gebiet Cumbre del Sol erwartet den Radsportfan ein wunderbares Terrain zum Trainieren. An den Küstenstraßen von Moraira, Calpe oder Javea fährt es sich mit Meerblick und Sonne im Gesicht nach den doch noch frischen heimischen Temperaturen mehr als angenehm. Weiter ins Landesinnere finden sich dann sehr gut fahrbare Anstiege. Besonders der bei Profis für erste Formchecks beliebte Col de Rates lässt sich sehr flüssig und flott fahren. Der Ausblick ins Umland ist beeindruckend und die anschließende perfekte Abfahrt hinterlässt jedes Mal ein breites Grinsen im Gesicht der Radfahrer.

Das Basislager kurz unter der Spitze des Puig de Llorrenca erforderte zum jeweiligen Trainingsende jedes Mal ein kurzes Körnerlassen, da hier Steigungen bis 21 % doch einen gewissen Energieeinsatz erfordern. Der Ausblick auf's Meer entschädigt die Mühen aber allemal.

Der Besuch der Costa Blanca lohnt sich für die radsportliche Osterflucht in jedem Falle. Hier lassen sich Trainings in allen Formen bestens absolvieren und bei Temperaturen bis 28 Grad kriegen die Radlerwaden endlich eine annehmbare Farbe.

Nach zehn Tagen Spanien ging es dann mit Sonne im Gepäck zurück in die Heimat um mit den Vereinsfreunden die ersten Einheiten durch die Woche zu absolvieren.

Um's mit Arnie's Worten zu sagen: "Hasta la Vista, Spanien. Wir kommen wieder!"







Radrennen in Polch am 30.03.2016

Es war das erste Rennen in der Saison 2016 für die RRGler Dave und Daniel in der C-Klasse.
Der Startschuss zum Straßenrennen über 73,60 Km fiel um 14:04 Uhr. Es mussten 8 Runden absolviert werden.
Wir waren frühzeitig in Polch angekommen und konnten in Ruhe noch einen Kaffee trinken und uns mit den bereits erfolgreich gestarteten RRG- Senioren Michael Toups und Michael Herrmann über die Streckenverhältnisse austauschen.

Das Wetter war auf unserer Seite. Es war zwar kalt, aber trocken und somit ein perfekter Start in die Saison.

Das Rennen begann recht schnell und ich konnte mich zügig in die ersten Reihen vorarbeiten. Da wir uns auf einer langen Runde befanden, mit einem doch selektiven Anstieg, habe ich im Verlauf des Rennens immer wieder die Flucht nach vorne versucht.

Mir gelang es, mit anderen Mitstreitern, immer wieder kleine Löcher reißen zu lassen. Leider waren die Fluchten nicht erfolgreich. Wir wurden spätestens nach einer Runde wieder vom Feld eingeholt.

Leider ereignete sich zur Mitte des Rennens ein Sturz. Dave konnte noch rechtzeitig bremsen, musste dann aber mit Anderen eine Aufholjagd starten. Wieder im Feld angekommen hieß es erstmal durchatmen.

Die letzte Runde war wie immer sehr hektisch. Als wir mit dem stark dezimierten Fahrerfeld auf der Zielgeraden angekommen waren, habe ich mich leider für die falsche Seite im Sprint entschieden und wurde eingebaut.

Ich bin als 22. ins Ziel gerollt. Dave hat sein erstes Lizenzrennen auf einem hervorragenden 15. Platz beendet... So kann es weiter gehen!

Wir machten uns zufrieden und hoch motiviert für die nächsten Rennen auf den Heimweg.

Aber jetzt geht es erstmal für 10 Tage an die Costa Blanca um ein bisschen Sonne zu tanken und "Rennrad- Kilometer" zu sammeln.

Bis zum nächsten Mal!
Daniel







RRG-Senioren on Tour

Zu einer Radrundfahrt auf Gran Canaria starteten kürzlich 3 Rennradfahrer der RRG-Kleverland e.V.

Mit dabei waren Hans-Gerd (Pele) Eckermann, Wolfgang (Sony) Janssen und Jürgen Gertzen.

Bei sommerlichen Temperaturen wurde die Bergwelt der Insel erkundet. So schaffte das Team in 9 Etappen immerhin rd. 1050 km und 21.150 Höhenmeter, für die drei Fahrer im schon etwas gesetzten Alter eine stramme Leistung.

So ist man gut gerüstet für die anstehende Radsaison und das Rennen rund ums Tönnissen-Center im Sommer.







Davians 1. Lizenzrennen beim Frühjahrsrennen in Herford am 13.03.2016

Mein erstes Rennen!!!

Heute bin ich mein erstes Rennen in der Klasse Schüler U15 gefahren.

Vor dem Rennen war ich etwas nervös weil ich nicht wusste was auf mich zukommen wird. Vor dem Rennen hab ich mich eine halbe Stunde warm gefahren, danach ging es auch direkt zur Startaufstellung. Nach dem Start war die Gruppe eine Minute lang zusammen. Danach wurde das Tempo erhöht und einige sind nach hinten abgefallen. Ich konnte jedoch vorne mithalten.

Die Gruppe blieb bis zur fünften Runde zusammen als ein schwerer Sturz passierte. Daraufhin wurde das Rennen 30 Minuten unterbrochen. In der Zwischenzeit haben wir uns weiter warm gefahren. Nachdem das Rennen wieder neu aufgenommen wurde ging es direkt zur Sache. Ich konnte mich bis zur letzten Runde in einer 11-köpfigen Spitzengruppe halten. Nachdem die letzte Runde eingeleutet wurde musste ich die Gruppe ziehen lassen. Am Ende des Rennens habe ich den 11. Platz erreicht.

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis für mein erstes Rennen zufrieden und freue mich auf die nächsten Rennen.

Euer Davian







Es muss nicht immer Pasta sein, wenn Radsportler gemeinsam essen -

... es darf auch mal ein Grillbüffet sein!
Die Ausrichtung und Organisation einer Schulmeisterschaft und des Radsportevents "Rund ums Tönnissen-Center" gelingt nur, wenn man auf zahlreiche helfende Hände, besonders am Tag der Veranstaltung zählen kann.
Schon früh am Morgen gilt es, dem THW bei der Aufstellung der Absperrgitter zu helfen, Zelte und Pavillons aufzubauen, den eigenen "Werbestand" zu bestücken, diverse Hinweisschilder und Wegweiser anzubringen, die vielen gespendeten Kuchen zu schneiden und "anzurichten", für eine reibungslose Nummernausgabe und das spätere Ausgeben der Prämien alles vorzubereiten usw.
Am Tag der Veranstaltung lief alles wie am Schnürchen und alle Beteiligten waren mit Freude und Begeisterung bei der Sache.

Als kleines Dankeschön hatte nun das Orga-Team der RRG, Helfer und Unterstützer zu einem geselligen Beisammensein eingeladen und alle verbrachten einige nette Stunden miteinander.








Die RRG Kleverland fuhr beim Münsterlandgiro auf die Podestplätze

Als letzter Wettkampf in dieser Radsportsaison stand traditionell der Münsterland Giro auf dem Programm.
Hier wollte die RRG mit zwei Mannschaften an dem 110 km langen Rennen teilnehmen. Leider fiel Günter Daamen kurzfristig aus, dafür rutschte Birte Schumann in das Team. Während Yvonne Bintig, Klaus Reintjes und Robin Schumann im ersten Startblock waren, musste Birte Schumann aus dem zweiten Block starten. Die übrigen Kleverländer fuhren als Einzelstarter. Dabei hatte sich Michael Herrmann für die mit 140 km längste Strecke entschieden.

Nach 40 Kilometern kam der erste Berg, den alle aber noch gut meisterten, die Schwierigkeiten kamen am zweiten Berg nach rund 60 Kilometern. Robin Schumann konnte auf der Abfahrt wieder zur ersten Gruppe aufschließen und kam mit der Spitze ins Ziel. Yvonne Bintig musste die erste und zweite Gruppe ziehen lassen und kam in einer Gruppe vor Klaus Reintjes in Münster an. Birte Schumann musste an diesem Berg auch das Feld ihres Startblockes ziehen lassen und konnte wegen fehlender Unterstützung ihrer Mitfahrer den Anschluss nicht herstellen. Dadurch musste sie sich mit dem 18. Rang in der Frauengesamtwertung zufrieden geben.

Robin Schumann erreichte in 2:37 Std. das Ziel als 63. und war damit der Sieger in seiner Altersklasse, Yvonne Bintig brauchte 2:46 Std und wurde damit dritte bei den Masters 2 und 6. Frau in der Damengesamtwertung, während Klaus Reintjes 15 Sekunden vor Birte Schumann in 2.47 Std. einfuhr.
Tom Bergmann erreichte nach 2:56 Std. das Ziel als 785. und Ludger Kühl als 1141.
Marita Reintjes fuhr als 11. ihrer Altersklasse nach 3:24 in Münster ein.

Michael Herrmann, der die längste Strecke gefahren war wurde 87. und damit 18. in seiner AK.
Im kommenden Jahr will die RRG Kleverland mit zwei kompletten Teams an den Start und wie im vergangenen eine Top Ten Platzierung erreichen. Der 27. Rang in diesem Jahr war nicht zufriedenstellend, obwohl in der Mixed Wertung lag die RRG Kleverland auf dem 5, Platz und dabei war es das erste Team mit zwei Frauen.







Münsterland-Giro 2015 - Micheal Herrmann steht beim 140km Straßenrennen am Start

Nachdem ich letztes Jahr in Münster den Giro genossen hatte, durfte ich auch diese Jahr die 140 km Distanz angehen.
Da ich vor 5 Tagen das Monsterzeitfahren hinter mich gebracht hatte, ist das toller Statusabruf mit Genuss geführt.
Nach der perfekten Hinfahrt zu so früher Stunde, konnte ich auch direkt in der Nähe der Startnummernausgabe einen guten Parkplatz finden.
Die Organisation für Parkplätze und die Startnummern war vorbildlich und machte gute Laune.
Ich entschied mich trotz der frühen Kühle für die kurze Hose und Trikot, schwitzen sollte ja bald möglich sein.
Nun noch mit Hilfe die Nummern auf den Rücken und los gehts zum Start.
Boa, da sind aber schon viele.
Nachdem der Start schön ruhig verlief; kam in den nächsten Kilometern eine steigende Nervosität im Feld auf.
Die Fahrt im Feld war ein hektisches Stop und Go, ohne dass es Gründe oder Hindernisse gab.
Nach einer halben Stunde stürzten leider ein paar durch diese Hektik und wir mussten bremsen, dass sich unsere Hinterräder querstellten.
Zum Glück gab es nur Materialschäden.
Ein Fahrer hatte zu viele Profis bei der Tour de France gesehen und warf sein Rad mit vollem Adrenalin in den Wald.
Wir konnten direkt weiterfahren, da keiner zu Schaden gekommen war.
Etwas Gutes hatte es, da jetzt sportlich und ohne Hektik gefahren wurde.
Jetzt konnte ich im Wechsel schön meine Mitstreiter und die Teams beobachten.
Sehr lustig waren die Damen anzuschauen, die um die ersten Plätze kämpften.
Die eine hatte einen professionellen Begleiter, der sie immer ran fuhr und auf sie wartete bzw. aufpasste.
Die andere war so frech, dass sie sich durch das gesamte Feld lutschte und es selbstverständlich fand, dass alle Männer für eine Frau im Rennen Platz machen.
Die Dritte hatte immer mindestens 2 Teamkollegen um sich.
Beeindruckend fuhr Katharina Venjakob vom Team Bürstner immer vorne mit.
Richtig lustig wurde immer zu beobachten, sobald eine der Damen ein paar Plätze weiter nach vorne rutschte.
Dieses Mal hatten wir 4 schöne knackige Anstiege dabei.
Bei einer Abfahrt wurde das Feld immer schneller.
Ich entschloss mich, dass ich nicht im Jedermann-Feld über 70 km/h mitfahre.
Nach der Abfahrt bekam ich die Bescherung zu sehen.
Puh, das Feld war aber weit weg.
Da musste ich dann richtig Druck aufs Pedal geben.
Push, Push die Waden platzen beinah.
Nach kurzem Tempo überholte ich einen Fahrer, der mir im Feld toll aufgefallen war.
Ich rief ihm zu und er scherte sich hinter mir ein.
So konnte ich immer Zeichen geben zum Wechseln, wenn es nicht mehr ging und er mir Luft verschaffte.
Wir kamen schön erledigt im Feld wieder an.
So 15-17 km vor dem Ziel kam wieder Hektik und Nervosität im Feld auf.
Alle fingen an sich zu positionieren.
Und plötzlich war schon das Schild da, 500 Meter.
Ich sah eine Lücke für den Zielsprint.
Mein Nachbar auch und er war schneller in der Position als ich.
Da sah ich keinen Abstand mehr im Feld und lies die Vernunft walten und fuhr geschlossen im Feld ins Ziel mit 3 Stunden 18 Minuten, ein schönes Ergebnis.
Nun durfte ich direkt zum Erdinger Stand und mir ein Leckerchen holen.
Dann suchte ich meine Vereinskollegen, die alle tolle Ergebnisse auf der 110 km Runde absolviert hatten. Nach der üblichen Nudelparty in Münster und ein paar netten Runden an den Verkaufsständen vorbei, konnte ich zufrieden mit Vorfreude auf das nächste Jahr nach Hause fahren.
Das aber mit dem Auto.
Resümee ; es gab alles für ein Radlerherz, bis auf Eis.
Sportliche Grüße
Michael







Maylin-Jolie hat heute den großen Schulpokal entgegengenommen

Heute konnte Maylin-Jolie endlich den großen Schulpokal entgegennehmen.
Herr Tönnissen als Veranstalter des 17. Radevents "Rund ums Tönnissen-Center" und Herr Gertzen 1. Vorsitzender der RRG-Kleverland e. V. überreichten der Schülerin den schönen Pokal. Es hatte einige Zeit gedauert, bis die entsprechende Gravur fertig war.
Jetzt bleibt der Pokal für 1 Jahr im Konrad Adenauer Gymnasium!

Das Training, speziell für Kinder und Jugendliche, ist für alle offen. Weitere Infos dazu sind hier auf unserer Homepage zu finden.







POCO-Cup in Werne am 20.09.2015

Was soll ich groß berichten?
Der Rennverlauf - eine (fast) 100% Kopie des Rennens vom vergangenen Wochenende.

Um es mit Butler James (Dinner for One) zu sagen:" The same procedure as last weekend!"

Bis dahin
Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Preis der Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe am 13.09.2015

Radrennen Dinslaken am 13.09.2015

Heute stand das Rennen im Industriegebiet von Dinslaken auf dem Rennkalender.
Hochmotiviert und mit dem Ziel einer weiteren Platzierung zum Aufstieg in die B-Klasse, machte ich mich auf den Weg.
Das Wetter war super!
Am gleichen Tag wurde das Rennen in Quadrath ausgetragen. Hier standen Robin und Birte von der RRG in ihren Klassen am Start.

Pünktlich um 11:30 machte ich mich mit weiteren 60Fahrern auf den Weg, um den Rundkurs 38mal zu durchfahren.
Das Rennen war von zahlreichen Ausreißversuchen geprägt und ich habe es sehr aktiv mitgestaltet. Ich bin jede Gruppe mitgegangen oder habe selber Ausreißversuche initiiert.
Vier Runden vor Schluss war das Fahrerfeld immer noch geschlossen und es sah nach einem Massensprint aus... ohne mich, dachte ich kurz und habe ein letztes Mal alleine die Flucht nach vorne gesucht. Der Plan ging auf, es entstand ein kleines Loch. Die nächsten Runden bin ich alleine vorne gefahren und dann, eine Runde vor Schluss, konnte ein weiterer Fahrer aufschließen. Wir machten uns gemeinsam auf in die letzte Runde. Der Abstand zum Hauptfeld war nicht besonders groß, denn die Jungs machten natürlich so kurz dem Finale ordentlich Dampf.

Ein letztes Mal ging es in die ansteigende Zielgerade und da zog mein "Mitstreiter" davon. Ich habe wirklich alles versucht um meinen kleinen Vorsprung ins Ziel zu retten und somit den zweiten Platz zu belegen, aber leider vergeblich. Das heransprintende Hauptfeld holte mich ca10m vor dem Zielstrich ein und da war sie hin die vierte Platzierung... Es hat nicht einmal für einen Platz unter den ersten 10 gereicht.

Jeder Rennfahrer weiß, wenn die Meute einmal von hinten angeflogen kommt und an einem vorbeizieht, ist es verdammt schwer, noch reinzuhalten.

Ich bin sehr enttäuscht, aber auch froh zu sehen, dass die Form stimmt.

Jetzt geht es in die letzten beiden Rennwochenenden. Ich bin gespannt, was mich da erwartet... ich werde es Euch berichten!

Bis nächste Woche!
Daniel






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Wappen von Pulheim am 6.09.2015

Um 9:00Uhr stand der Start in der C-Klasse auf dem Programm, das hieß für mich: 6:30Uhr ab ins Auto. Pünktlich in Pulheim angekommen, schien sogar die Sonne, aber es war mit 11Grad richtig schön kalt.
Nach einem kurzen Einfahren auf der 6,1km langen Runde ging es an den Start.
Die ersten Runden waren sehr schnell, es konnte sich aber keine Gruppe entscheidend lösen.
Nach der ansteigenden Zielgeraden wurde es im weiteren Streckenverlauf etwas "wellig" und dann ging es mit Gegenwind über eine Autobahnbrücke bis in das nächste Dorf. Auf diesem Teilstück sind wir alle ganz links gefahren - die ersten Fahrer um keinen Windschatten zu geben und die folgenden um das letzte bisschen Windschatten zu erhaschen.

Genau in dieser Situation, vier Runden vor Schluss, ist es passiert. Ein Fahrer ist mit seinem Vorderrad auf den Grünstreifen gekommen und anstatt weiter nach links in Richtung Radweg auszuweichen, hat er sich für die Straße entschieden. Dabei hat er sein Vorderrad nicht über die Strassenkante bekommen und ist gestützt.
Mit ihm sind fünf weitere Fahrer, unter anderem auch ich, zu Fall gekommen. Ich konnte noch reagieren und mit voller Kraft bremsen und bin so fast aus dem Stand heraus in den Graben gefallen.
Das Bremsmanöver war so extrem, dass der Vorderreifen geplatzt ist. Ich bin mit einer kleinen Prellung davon gekommen. Andere Fahrer hatten nicht soviel "Glück".

Ich hoffe das sich mit diesem Sturz nicht wieder eine neue Pechsträhne ankündigt.

Ich wünsche Birte in der Elite Frauenklasse ein besseres Gelingen!!!

Nächste Woche geht es in Dinslaken auf einer schönen Runde wieder rund!!!

Bis dahin
Daniel






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...auch das gehört (leider) zum Radsport!

Beim 17. Radrennen "Rund ums Tönnissen Center" wurde Kees Hollenberg in einem schweren Sturz verwickelt.
Dabei zog er sich einen Schlüsselbeinbruch und mehrere Rippenbrüche zu.
Am Mittwoch wurde Kees aus dem Klever Krankenhaus entlassen.

Wir wünschen ihm auch auf diesem Wege weiterhin gute Besserung!







Maylin-Jolie schnappt sich den Pokal! Das KAG wird 1. Schulmeister!

In einer groß angelegten Werbeaktion waren die SchülerInnen der Jahrgänge 2001-2003 aus Kleve, Uedem, Goch und Kalkar eingeladen worden, im Rahmen des 17. Klever Radrennen: "Rund ums Tönnissen-Center" eine Schulmeisterschaft unter sich auszutragen. Die RRG-Kleverland bot im Vorfeld ein regelmäßiges Training an. Jeweils donnerstags von 17.00 Uhr-18.00 Uhr konnten die SchülerInnen unter der fachl. Leitung von Robin Schumann das Kurvenfahren bei hoher Geschwindigkeit und das richtige Fahrverhalten im Radrennsport üben. Am 23.08.2015 um 16.00 Uhr fiel dann der Startschuß. Die radsportbegeisterten SchülerInnen sammelten in einem schnellen und spannenden Rennen Runde für Runde wichtige Punkte für ihre jeweilige Schule. Nach 6 km (3 Runden) stand der 1. Schulmeister fest! Der Pokal geht für 1 Jahr an das Konrad-Adenauer-Gymnasium und Maylin-Jolie Dams nahm ihn freudestrahlend für ihre Schule entgegen. Den 2. Platz belegte die Sekundarschule Kleve. Hierfür stand Davian Phillip Eis auf dem Treppchen und Vitus Möllmann freute sich über den 3. Platz für das Freiherr vom Stein Gymnasium. Die SchülerInnen bekamen neben einigen Sachpreisen einen Pokal und eine 1-jährige Mitgliedschaft bei der RRG-Kleverland geschenkt. Sie trainieren nun regelmäßig und werden sicher schon bald an einem Radrennen in der näheren Umgebung teilnehmen. Das Training, speziell für Kinder und Jugendliche, ist für alle offen. Weitere Infos dazu hier auf unserer Homepage.







Heimrennen "Rund ums Tönnissen Center" Kleve am 23.08.2015

Ein sehr anstrengender, aber auch sehr schöner Tag geht zu Ende!!!

Bei super Sommerwetter hat das Tönnissen- Center mit tatkräftiger Unterstützung der RRG-Kleverland und vielen Helfern das Radsportevent des Jahres in Kleve veranstaltet.

Für mich als Rennfahrer ist es immer etwas ganz besonderes zu Hause am Start zu stehen, wenn Familie und Freunde einem zujubeln und live die Daumen drücken.

Der Tag begann für alle recht früh mit den letzten Vorbereitungen: Zelte aufstellen, Kuchentheke und Nummernausgabe einrichten, Wegweiser aufhängen, usw.

Für mich standen heute drei Starts auf dem Rennprogramm, als erstes ging es um 11:00Uhr in der C-Klasse rund, darauf folgte um 13:00Uhr das Jedermannrennen und als Abschluss nachmittags ein Firmenrennen über 2 Runden.

Nach einem schnellen Warmfahren ging es auch schon in die Startaufstellung und wie es sich für ein Heimrennen gehört, habe ich mich in die erste Reihe gestellt.

Nach dem Startschuss ging es direkt heiß zur Sache und die Jagd auf den Kühlschrank (Runden Prämie) war eröffnet!
Das Rennen war sehr schnell und auf der Gegengeraden fegte uns ein böiger Wind um die Nase. Es haben immer mal wieder Gruppen versucht, sich abzusetzen, aber es gelang keiner, einen wirklich großen Vorsprung herauszufahren.
Ich bin das Rennen sehr offensiv gefahren und habe mich oft an der Führungs- und Nachführarbeit beteiligt.
Sechs Runden vor Schluss ist es mir dann gelungen mich mit drei weiteren Fahrern entscheidend vom Feld abzusetzen und wir sind die verbleibenden Runden schnell, aber gleichmäßig zu Ende gefahren.
Kurz vor dem Finale, eingangs der letzten Kurve, habe ich mich aus der Führung raus wieder nach hinten fallen lassen ( Belgische Reihe! ). Diesen Moment hat der spätere Gewinner genutzt, um das Tempo zu erhöhen und sich von unserer Gruppe zu lösen.
Ich konnte das Rennen auf Platz 3 beenden und bin super glücklich, einen Podiumsplatz im Heimrennen erkämpft zu haben.

...So kann es weitergehen!

Als nächstes stand der Start beim Jedermannrennen auf dem Programm. Hier lag bei mir der Fokus darauf, meine Vereinskameraden Klaus und Stefan im Rennen zu unterstützen.
Klaus und ich waren uns einig.... heute fahren wir für Stefan! Wir haben das Rennen über die Runden kontrolliert und keine Gruppe entwischen lassen. Somit lief es auf einen Sprint hinaus.
Klaus hat in der letzten Runde die Führung übernommen und das Tempo hoch gehalten, direkt dahinter kam ich und an meinem Hinterrad fuhr Stefan.
Als es auf die Zielgerade ging hat Klaus die Führung an mich abgegeben. Jetzt hieß es Gas geben!
Stefan hat den Sprint eröffnet, seinem kraftvollen Antritt konnten drei weitere am Hinterrad folgen. Leider hat er seine Nase ein wenig zu früh in den Wind gesteckt und ist kurz vor der Ziellinie noch von drei Fahrern übersprintet worden.
Stefan hat einen super vierten Platz belegt.

...weiter so!

Als Abschluss stand das Firmenrennen mit dem Team von "Mein-Körper" auf dem Programm.
Hier haben Gregor, Sabine, Stefan und ich einen zweiten Platz belegt, wir mussten uns lediglich dem Team vom "Klever-Fahrradprofi" geschlagen geben.
Zwischendurch konnte ich mich in schöner Regelmäßigkeit an unserer Kuchentheke bedienen... ein tolles (und wie ich gehört habe durchaus erfolgreiches) neues Angebot der RRG !

Ich freue mich auf nächstes Jahr, wenn es zum 18.mal heißt: Radrennen "Rund ums Tönnissen-Center".

Daniel






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Radrennen "Rund ums Weiher Kastell" in Nettetal am 16.08.2015

Regen... Regen... Regen...

Die Bauern freuen sich - ich nicht...

wieso am Wochenende?
Und wieso am Renntag von Nettetal?

So wie vorher gesagt, hat es am Samstagmittag angefangen zu regnen und den ganzen Sonntag auch nicht mehr aufgehört. Der einzige Vorteil war, dass man nicht sagen konnte, man wäre auf das Wetter nicht vorbereitet gewesen.
Somit habe ich meine Schuhe in Gefrierbeutel eingepackt und die Überschuhe drüber gezogen, um wenigstens die erste Zeit noch trockene Füße zu haben.
Meine Schuhe blieben die erste Rennstunde tatsächlich trocken :-)

Das Warmfahren fiel auch kürzer aus als sonst - nur einmal schnell die Runde abgefahren und dann hieß es schon Aufstellung nehmen.Ich konnte mir einen Startplatz in der ersten Reihe sichern, was bei so einem nassen Rennen nicht die schlechteste Position ist, da es immer viele Stürze gibt.
Das Rennen wurde gestartet und es ging direkt heiß zur Sache. Ein Angriff folgte dem nächsten. Ich bin jede Attacke mitgegangen oder habe selber welche initiiert. Es waren vier Mann eines Jedermann- Teams am Start. Die haben durch eine super Mannschaftsleistung das Rennen bestimmt. Es gab im Verlauf des Rennens viele Prämien, welche sich überwiegend die "Jedermänner" sichern konnten.
Das Rennen ging Runde für Runde so weiter...
Nach 10 Runden hat sich ein Fahrer der Jedermann- Mannschaft entscheidend absetzten können. Er hat das Feld 15 Runden alleine angeführt, seine Jungs haben im Feld jeden Angriff neutralisiert. Dann habe ich es endlich geschafft... 10 Runden vor Schluss konnte ich mich mit drei weiteren Fahrern absetzten und zu dem Führenden aufschließen. Als es in die letzte Runde ging, war klar, dass es auf einen Sprint unserer vierköpfigen Spitzengruppe hinauslaufen wird. Leider waren meine Beine durch die unzähligen Angriffe und die Flucht nicht mehr die frischesten und ich musste mich ganz knapp mit dem vierten Platz zufrieden geben.Ich bin sehr zufrieden, dass sich meine Arbeit gelohnt hat und ich defektfrei durch ein Rennen gekommen bin.

Jetzt geht es hochmotiviert in die letzte Trainingswoche vor dem Klever Radrennen "Rund ums Tönnissen- Center" am 23.08.2015 ab 11.00 Uhr.

Ich freue mich auf einen schönen Renntag mit der RRG- Kleverland!

Bis dahin,Daniel






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Großer Preis der Sparkasse Südliche Weinstrasse in Roschbach am 05.07.2015

Irgendwie ist der Wurm drin..............

Um mal wieder ein Rennen zu fahren, habe ich mich auf die Reise in das 400km entfernte Roschbach in Rheinland- Pfalz gemacht.
Was für ein Wetterchen!!!! Sonne pur, auf der Hinfahrt waren es laut der Anzeige im Auto schon 38Grad.
An der Strecke angekommen wurde sofort klar, dass das heute ein hartes Stück Arbeit werden sollte... kein Schatten weit und breit! Dieser erste Eindruck sollte sich auch in der "Warmfahrunde" (ha-ha ) schnell bewahrheiten.
Die Strecke war komplett offen, ohne Schatten, auch die Zielgerade - über 1,5km ansteigend, also genau mein Ding!
In der ersten von 10 Runden bin ich ab Startschuss gleich vorne rausgefahren.
Leider hat keiner meinen Angriff erwidert und ist mir gefolgt. Den Prämiensprint habe ich mir nach 6km Solofahrt gesichert - Startgeld verdient :-)

Das Rennen war geprägt von ständigen Angriffen. Ich bin jeden Angriff mitgegangen, habe aber in einer Ruhephasen die entscheidende Attacke verpasst.
Es bildeten sich insgesamt vier Gruppen und ich war in Gruppe 3 auf Platz 8 des Gesamtfeldes liegend, unterwegs.
Zum Ende hin wurde das Rennen immer härter, jeder hatte wegen der unerträglichen Hitze zu kämpfen, mein Garmin zeigte zwischenzeitlich 42Grad an.
Von den 150 gestarteten Fahrern mühten sich zur Rennmitte hin noch ca. 50 Mann ab.
Leider ist mir in der Verfolgung in Runde sieben in einem Schlagloch auf einem Feldweg der Vorderreifen durchgeschlagen.
Naja zum Glück nicht gestürzt, aber das Rennen war gelaufen......kommt mir in dieser Saison irgendwie bekannt vor!

Als Nächstes stehen zwei Highlights auf dem Programm, die Teilnahme am Staffeltriathlon in Hamburg und das 24h Radrennen am Nürburgring mit den Jungs von der RRG.

Bis bald!
Daniel






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Robin Schumann bei der UCI World Cycling Tour in Ljublajana vom12.und 14.6.2015

Am Mittwoch nach dem Dienst machte ich mich auf die Fahrt nach Ljubljana. Am nächsten Tag wollte ich vor den Alpen noch eine kleine Trainingseinheit absolvieren. Durch ein aufkommendes Gewitter wurde die Fahrt dann noch kürzer als geplant. Vor einem Monat auf der Fahrt zur Tour de Kärnten hatte es in diesem Gebiet schon viel geregnet, so hatte ich auf trockenes Wetter gehofft. Auch die Suche nach einer Unterkunft fand in strömenden Regen statt.
Der Freitagmorgen war trocken und noch kühl. Umso heißer kam dann die Hitze in Ljubljana über mich herein. Die Klimaanlage im Auto ließ es bis zum Aussteigen angenehm erscheinen, draußen schlugen dann 30° zu.
Um kurz vor 18.00 Uhr war dann meine Startzeit für das 22 km Zeitfahren. Bei der Temperatur hätte man fast auf Warmfahren verzichten können. Trotzdem musste es sein, dann vor dem Start noch in den engen Zeitfahranzug zwängen, ohne Hilfe schon beinahe ein eigener Wettbewerb.
Vorsichtshalber hatte ich mir eine Flasche eingesteckt mit Wasser, versetzt mit ein paar Tropfen japanisches Heilöl. Der Schluck an der Startrampe machte die Atemwege wieder frei. Dann ging es los, in 30 Sekunden Abstand.
Die Wattanzeige an meinem Tacho zeigte mir eigentlich ein paar Watt zuviel an, aber es lief gerade so gut, das lag wohl eher an dem Rückenwind auf der Hinfahrt. An der Wende sah ich, dass der vor mir gestartete Fahrer immer noch gleich viel Vorsprung hatte, die beiden vor ihm gestarteten konnte ich nahe vor mir sehen, die nach mir gestarteten waren lagen wohl auch etwas zurück.
Bei der Rückfahrt konnte ich die vorher gefahrene Wattzahl nicht mehr halten. Richtig schlucken ging auch nicht, aber zur Flasche greifen schien mir zuviel Zeit zu kosten und wenn ich nur atmete ging es ja noch. Jetzt merkte ich wie stark der Wind war. Das gewählte Vorderrad mit 1080 Felge war hier nicht optimal und ich musste den Lenker sehr fest halten um auf der Fahrbahn zu bleiben.
Bei der Zieldurchfahrt konnte ich gerade noch die gefahrene Zeit von 30 Minuten und 12 Sekunden hören. Danach war ich froh endlich zur Falsche greifen zu können.
Am Ende war nur der Österreicher Alfred Lechnitz vor mir mit 20 Sekunden Vorsprung. Im letzten Jahr bei der WM waren es eineinhalb Minuten.

Den Samstag nutzte ich für eine ruhige 100 km Runde bevor am Sonntag die Qualifikation für die WM begann. Für die älteren Jahrgänge war es die kleinere Runde mit 96 km. Davon waren allerdings einige neutralisiert, so dass das Rennen nur über 88 km ging.
In der Startbox stand ich ungefähr auf Platz 150, aber nach zwei Kilometern Neutralisation war ich dann in der ersten Reihe und da befand ich mich auch beim richtigen Start.
Im weiteren Verlauf hielt ich mich immer unter den ersten zehn, denn ich wollte an dem Berg doch recht weit vorne sein.
Nach der Hälfte der ersten Steigung waren wir noch zu viert und so ging es den zweiten Berg hinauf. Alfred Lechnitz, ein weitere Österreicher Rudolf Hirschberger, der Slovene Car Ljubo und ich blieben lange zusammen. Da Hirschberger schon sehr schwer atmete forcierte ich das Tempo auf den letzten 500m der Steigung und wir waren nur noch zu dritt.
Da wir auf der folgenden Strecke etliche vor uns gestartete Fahrer einholten ließ das Tempo zwischenzeitlich nach und der Österreicher konnte wieder aufschließen.
Nun ging es Richtung Ziel. Für mich war Lechnitz der Favorit, die beiden anderen schätze ich nicht so stark ein.
Zwei Kilometer vor dem Ziel war vor uns eine rund 40 Fahrer starke Gruppe vor uns Gestarteter, hier wollte ich die Gelegenheit nutzen und versuchte schnell an der Gruppe vorbei zu kommen und dann weg zu fahren. In einem Schaufenster musste ich leider erkennen, dass Lechnitz aufgepasst hatte und nur 20 m hinter mir her kam. Das hieß dann die Beine hochnehmen und doch auf den Sprint warten.
Der Österreicher fuhr als erster in die zielgerade ein und schnitt dabei die Kurve, dass ich nicht innen vorbei kam, die restliche Zielgerade reicht nicht um noch vorbei zu kommen und so wurde es wieder ein zweiter Platz.







Skoda Velodom am 14.06.2014 - Radrennen Rund um Köln 124 km - Bericht von Stefan Lenzen

Als ausgewachsenes männliches Mitglied der Bevölkerung, hat man(n) ohne den Kontext Rad in hautengem gelb-grünen Lycra ja ein wenig was von einer Mischung aus C-S-D und Kölle Alaaf. Was liegt da näher als ein Besuch der Domstadt?

Sonntagmorgen 5.00 Uhr-Wecker klingelt. Freiwillig hab ich sowas zuletzt mit zehn gemacht. Da gab's aber nur Metty und den Lila-Laune-Bären, auf mich warteten heute Yvonne, Pele, Andreas und Michael und so ein paar hundertdutzend andere Radverrückte. Wetter passt, Spaß is' anwesend, Strecke verspricht spätere Kuchenbelohnung ohne Reue.

Nach stressfreier Anreise und kurzem Check-in standen wir pünktlich im Startblock und konnten uns einen Startplatz in den ersten Reihen sichern. Um 9.30 Uhr erfolgte der Startschuss, Andre Greipel schwenkte die Startflagge, fuhr aber nicht mit, war ihm wohl zu schnell. :-)

Mit der Tachonadel im Volllastbereich und einer morgendlichen laktaziden Durchspülung der Systeme ging's raus aus Köln. Sagenhafte 500 m ohne Crash hat's gedauert bis die Ersten im Tunnel die Orientierung verloren- war ja auch dunkel das Teil, sagt einem ja vorher keiner- und statt einfach geradeaus zu fahren, beschlossen die Oberflächenbeschaffenheit der Kölner Verkehrswege näher in Augenschein zu nehmen. Zum Glück konnten wir RRGler mit einer beherzten Notankerung den Gestürzten ausweichen, verloren zum Teil so aber den Anschluss an das vorderste Fahrerfeld.

Nach einigen schnell gefahrenen innerstädtischen Kilometern, die durch Fahrbahnverengungen und Kreisverkehre recht hektisch und für ungeübte Rennfahrer wie mich ein wenig stressig waren, führte die Strecke raus aus Köln und damit rein ins Vergnügen. Nach rund 23 km stand der erste spürbare, sowohl geo- als auch kardiologisch, Anstieg an und sorgte dafür, dass sich die sprichwörtliche Spreu vom Weizen trennte. Das Feld wurde länger und Gruppen formierten sich. 20 km weiter stand die erste Schlossbesichtigung von Bensberg an. Die Ausrichter des Velodom haben erkannt, dass der Radenthusiast hier lediglich das Sparangebot im Auge hat und so beschränkte sich die Führung auf den steilen Kopfsteinpflasteranstieg vorm Schloss. Gut so, bleibt mehr Zeit zum Fietsen.

Detaillierte Streckenbeschreibungen sind danach so richtig garnicht möglich, irgendwie war ich immer beschäftigt mit irgendetwas ganz total rennentscheidend Wichtigem wie, in der Trikotasche rumnestelten, klebrige Energiegels hinunterstürzen, gelegentlich mal links und rechts vorbei fahren, Hügel hinaufpreschen. Hier machte sich irgendwann der installierte Wattmesser positiv bemerkbar. Selbstwahrnehmung und faktische Leistung wollen in so einem Rennen nämlich irgendwie keine Einheit bilden. Bin ich die ersten Erdhaufen noch mit 500-600 Watt angegangen hab ich irgendwann beschlossen Vernunft walten zu lassen und mich an konstanter zu haltende Leistungsbereichen versucht. So ließen sich die Anstiege doch gleichmäßig bewältigen und aus der mittlerweile bestehenden großen Gruppe konnte sich niemand mehr soweit absetzten, dass man in nicht wieder zu fahren konnte.

Zum diesem Zeitpunkt waren Yvonne, Pele, Michael und ich noch alle in der Gruppe- Andreas war in einer Gruppe die einige Minuten auf uns rausgefahren hatte. Bei den Abfahrten sind hohes Gewicht und niedrige Hemmschwelle offensichtlich gute Parameter um Plätze gut zu machen. So habe ich mich immer weit nach vorne in die Gruppenspitze geschoben um bei den kommenden Anstiegen gut platziert zu sein. Bei einer dieser Abfahrten hat Bergfloh Yvonne dann das Duell gegen die Erdanziehung verloren und musste uns ziehen lassen. Pele, Michael und ich waren dann aber für den Rest des Rennens immer in Sichtweite zueinander. Nach der zweiten Kopfsteinpflasterbefahrung in Bensberg war dann Attacke angesagt. Ab hier standen noch rund 20 flache Kilometer an. Inzwischen waren auch Fahrer/innen des kürzeren Rennens auf der Strecke, so dass sich neue Gruppen zusammen fuhren. Mit dem Dom in Sichtweite hat die RRG-Crew dann die Spitze des großen Fahrerfeldes (leider nicht des Rennens) übernommen und mit starker Fahrweise hier bis zur Zielgeraden kaum Plätze abgegeben. Zum Schluss gab's dann noch den obligatorischen Zielsprint und zufriedene Teammitglieder. Um es mal in Zahlen ausdrücken, waren es heute, 126 Kilometer, 1300 Höhenmeter, ein 37er Schnitt, 5 RRGler mit einem Ziel "Skoda Velodom".

Tolle Veranstaltung, mit exzellentem Publikum, grandioser Stimmung, guter Organisation und das bei bestem Wetter. Radlerherz was willst Du mehr?

In diesem Sinne, bis die Tage mal und immer schön die Kette fetten.

Euer Stefan







Internationales RÜCK XXXL Radrennen am 24.05.2015

PECH oder GLÜCK beim XXXL-Rennen-Rück?
Das XXL-Rennen-Rück ist ein Klasiker und die Rennstrecke wie für mich gemacht, d.h. mit einem schönen Anstieg!
Mit ca 150Fahrern machte ich mich an die "Arbeit", denn meine Startposition lag so bei Platz 145. Schon nach 3 Runden gehörte ich zu den Top 10, denn der langgezogene Anstieg stellte für viele Fahrer eine echte Herausforderung dar.

...das Rennen verlief gut...

Ja und dann ging es in die letzte Runde. Ein Fahrer vor mir kam bei einem Überholmanöver mit dem Pedal an die Bordsteinkante, stürzte und riss noch 3 Fahrer mit. Ich konnte gerade noch ausweichen und vom Rad springen.
Ich blieb unverletzt und mein Rad heil...
PECH oder GLÜCK,
das ist hier die Frage!

Bis zum nächsten Mal!
Daniel






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Tour de Kärnten ab 19.05.2015 über 6 Etappen

1.Etappe - Einzelzeitfahren

Letztes Jahr endete die Tour de Kärnten mit einem Zeitfahren, in diesem Jahr begann sie mit einem Einzelzeitfahren.
Die Strecke wurde minimal geändert, da es im Zielbereich vergangenes Mal zu einigen Beinaheunfällen gekommen war. Die Strecke wurde dadurch rund 200m kürzer.
Mit den von Frank ausgeliehen Laufrädern, Trispoke und Scheibe, ging es bei guten Wetterverhältnissen auf die Strecke. Bereits nach 6 km konnte ich den 30 Sekunden vor mir gestarteten Fahrer überholen. Über einige kleine Wellen ging es zum Wendepunkt. Auf der Rückfahrt konnte ich noch zwei weitere Fahrer einholen, aber es sauste auf den letzten 5 km ein Fahrer an einer Steigung vorbei, der 2 Minuten nach mir gestartet war. Auf der folgenden Abfahrt zog ich wieder an ihm vorbei, doch an der nächsten Steigung fuhr er mir schnell an mir vorbei und ich konnte keinen Rückstand mehr gut machen.
Der letzte Kilometer wollte gar nicht zu Ende gehen und der Mund wurde immer trockener, aber auf eine Flasche hatte ich verzichtet und den Flaschenhalter abgebaut.
Dann kam endlich der Zielstrich und die Quälerei war vorbei.
Ein Blick auf den Tacho zeigte eine Zeit unter 30 Minuten.
Dann dauerte es noch etwas bis das Endergebnis feststand, 34. Platz in 29:29,800 Minuten für die 21 Kilometer. In der Altersklassenwertung bedeutete dieses wieder den ersten Platz, mit 26 Sekunden Vorsprung.
Ein Schnitt von über 42 km/h und nach meinem Computer die beste 20 Minuten Leistung dieses Jahres und beinahe 2 Minuten schneller als im letzten Jahr.
Ein zufriedenstellender Einstand in die diesjährige Tour.

2.Etappe - Windische Höhe

Ab heute heißt es jeden Morgen um 6:30 Uhr aufstehen, früher als wenn ich arbeiten muss. Abfahrt von der Ferienwohnung um 8:15 Uhr und um 9:00 Uhr Start.
Ich hatte einen Platz im Startblock A, das heißt ich war unter den ersten 50 Fahrern. Eigentliches Ziel war in diesem Startblock zu bleiben.
Am 2. Berg sah ich dieses Ziel schwinden. An der 16% Steigung musste ich zu viele an mir vorbei fahren lassen. Ich konnte sehen wie das Feld sich in drei Gruppen teilte und ich war noch weiter hinten.
Es bildete sich nach und nach eine 15 köpfige Gruppe in der ich mitfuhr. Hier konnte ich mich auch am Berg mit Mühen halten, im flachen und auf Abfahrten ging es bedeutend besser. Gegen Mitte einer 16 Kilometer langen, aber mäßigen Steigung holte uns der Sieger vom Vortag ein, der am Anfang der Etappe einen Defekt hatte und dadurch zurück gefallen war. Ein Teil der Gruppe klemmte sich in seinen Windschatten. Angesicht der Länge des jetzt zu fahrenden Anstieges und dem kommenden mit gut 10 % Steigung hielt ich mich lieber bei den langsameren auf. 20 Kilometer vor dem Ziel kam die Abfahrt vom höchsten Punkt der heutigen Etappe. Der Straßenbelag war sehr schlecht und dann ein Gefälle bis 18%, da wollte ich kein Risiko eingehen und die Straße voll einsehen können und bin an die Spitze mit einem weiteren Mitfahrer gegangen. Nach 10 Kilometer bergab hatten wir uns so von der Gruppe abgesetzt, dass niemand mehr zu sehen war. So wollten wir dann zügig weiter fahren, es kamen noch ein paar kleine Wellen bis zum Schlussanstieg. Diese Wellen zog mein Mitstreiter allerdings in einem Tempo hoch, dass ich lieber meine Kräfte einteilen wollte. Nach dem halben Anstieg hatte ich ihn eingeholt, dann blieb er noch ca. 1,5 km bei mir und ließ mich dann davon ziehen. Kurz vor dem Ziel hatte ich fast zwei Fahrer eingeholt. Wollte aber nicht meine letzten Kräfte vergeuden, da es Morgen auf das Dach der Tour geht, etwas über 1600 m und zum Schluss ein ekelhafter 5,2 km langer Anstieg bevor steht.
Wenn es dieses Mal nur der 67. Platz in der Gesamtwertung wurde, reichte es doch wieder zum Sieg in der Altersklasse.

3.Etappe - Dach der Tour

Von den Zeitfahren abgesehen war heute die kürzeste Etappe, dafür aber die meisten Höhenmeter. Durch den Niederschlag der letzten Nacht und den angekündigten für den Tagesverlauf, wurde die Strecke etwas entschärft. Der Gipfel der Hochrindl auf 1609 mNN wurde nicht überfahren, sondern 1,6 km vorher wurde in eine andere Straße abgebogen, dadurch entfielen rund 140 hm und eine gefährliche Abfahrt mit 16% Gefälle bei einem schlechten Straßenbelag. Dadurch schrumpfte die Gesamthöhenmeter Zahl auf 1858.

Morgens bei 7° und Regen suchte ich mir entsprechende Kleidung heraus, Regenjacke, Neopren Knielinge, lange Handschuhe und Regensocken. Mit dem Start hörte der Regen auf und es blieb den Tag über trocken. Auch die Abfahrten waren bei meiner Ankunft überwiegend abgetrocknet, es gab so keine sehr gefährlichen Streckenabschnitte.
Nach der Neutralisation wurde gleich ein sehr hohes Tempo vorgelegt und das schon am ersten Berg mit durchschnittlich 10% Steigung über 5 Kilometer. Nach 20 Minuten zeigte mein Garmin eine Durchschnittsleistung an, die vor kurzem noch Rekord gewesen wäre. Trotzdem zogen die anderen mir davon.
Nach dieser Steigung fand sich eine Gruppe von 8 Fahrern zusammen. Vor dem Anstieg zum Hochrindl schlossen noch 5 weitere Fahrer auf. Die von ihnen fuhren den Berg auch so flott hinauf, dass keiner von uns folgte. Nach der Abfahrt waren wir nur noch zu viert und blieben bis zum Schlussanstieg zusammen. Dieser Berg hat es in sich. Meistens 10% Steigung bis auf einen Kilometer in der Zweiten Hälfte mit 16%.
Am Fuß des Berges ließ ich die anderen davon fahren und behielt mein Tempo bei. Anfangs wurde mein Rückstand ständig größer, auf dem steilen Stück kam ich näher an die Vorausfahrenden heran und auf dem letzten Kilometer überholte ich sie dann.
Trotz der kürzeren Strecke lag meine Zeit 5 Minuten hinter der des vergangenen Jahres und die Position war Platz 79, das reichte immerhin noch zum 1.Platz in meiner Altersklasse.

4.Etappe - Wimitzbräu Runde

Gestern lag der Wetterbericht ein wenig daneben, leider heute auch, nur in umgedrehter Richtung. Für den Vormittag wurden 0,2 l/m² vorhergesagt und es wurde kurz nach dem Start Dauerregen. Die Kleidung von gestern wäre wohl besser gewesen.
Über den ersten Berg bin ich besser gekommen als an den Vortagen, aber die zweite Steigung bereitete erneut große Schmerzen. Es fand sich aber auf der Abfahrt wieder eine Gruppe, die leider nicht ganz so homogen fuhr wie ich es mir gewünscht hätte, deshalb konnte vor dem nächsten Anstieg eine größere Gruppe aufschließen. Eingangs der nächsten Steigung fiel mir beim Schalten aufs kleine Blatt die Kette ab. Sie war zwar schnell aufgelegt, dennoch dauerte es bis zum Gipfel bis ich die Gruppe eingeholt hatte, aus der sich einige Fahrer nach vorne davon gemacht hatten. Auf der regennassen Abfahrt wurde von unserer Gruppe sehr vorsichtig gefahren.
Es folgte eine längere flache Passage, hier konnten wir die Gruppe vor uns sehen. Normalerweise fuhren die Führenden immer sehr lange an der Spitze und deshalb nicht mit dem erforderlichen Tempo. Deshalb fuhr ich mit an die Spitze und wollte einen Kreisel aufmachen. Das gelang sogar anfangs mit vier Fahrern, hinterher waren wir nur noch zu dritt in der Führung und der Rest der Gruppe freute sich über unser Tempo. Einen Kilometer vor dem nächsten langen Anstieg zum höchsten Punkt der Etappe hatten wir Anschluss gefunden. Drei Fahrer setzten sich direkt wieder ab und nach und nach verringerte sich unser Grüppchen auf sieben Fahrer.
Es folgte wieder die Abfahrt. Dabei fuhr ich recht vorsichtig mit einem anderen Teilnehmer während die fünf doch recht zügig bergab rasten. Sie hatten ungefähr 200m Vorsprung, da fuhr ein Traktor in die Rennstrecke und wir beiden mussten dahinter bleiben. Es dauerte eine ganze Weile bis wir überholen konnten. Die Rennstrecke ist nämlich nicht abgesperrt und man fährt im normalen Verkehr.
Es folgten noch zwei Berge und eine schmale gefährliche Abfahrt. Auf den Flachstücken konnten wir die Gruppe vor uns sehen und kamen näher, auf den Steigungen fuhren sie uns wieder weg.
Kurz vor dem Ziel konnten wir noch zwei Fahrer einholen und die 400 m langen 14% Zielankunft ließ ich mich auf keinen Sprint mehr ein.
Rund als 70. kam ich ins Ziel, das heißt, dass noch gut hundert Fahrer hinter mir waren. In der Altersklasse konnte ich rund 10 Minuten auf den Zweiten gewinnen.

5.Etappe - FH Kärnten Bergzeitfahren

Bergzeitfahren
Eine Wetterbesserung ist nicht in Sicht, die Schneefallgrenze soll bei rund 1300 bis 1400 m Höhe liegen und das anvisierte Ziel auf 1770m. Deshalb wurde die Strecke verkürzt bis zu einer Hütte auf rund 1400 m Höhe. So stehen 10 km mit 1000 Höhenmetern an.
Bei durchschnittlich 10% Steigung kann man sich über die flacheren Stücke gar nicht freuen, da man weiß, dass dann steilere Teile kommen müssen.
Mein Vorsprung in der Altersklasse ist komfortabel, so gebe ich mir eine Durchschnittsleistung vor und hoffe sie bis zum Ziel halten zu können. In 30 Sekunden Abstand wird gestartet und schon am Ortsausgang überholt mich der 1. Fahrer, meinen Vordermann habe ich noch im Blick, aber überwiegend blicke ich auf die Anzeige meines Computers und stelle fest, dass ich doch etwas zu schnell gestartet bin, dadurch wird es auf den letzten Kilometern langsamer, das gesteckte Ziel erreiche ich. Unterwegs kommen noch 4 oder 5 Fahrer an mir vorbei, sie sind im Ergebnis ohnehin vor mir und so ist es mir egal. An der Marke 1000 m bis zum Ziel bekomme ich den vor mir gestarteten Fahrer wieder in Blickweite, verzichte dann wegen der morgigen Schlussetappe aber darauf, zu versuchen ihn noch einzuholen. So wurde es mein schlechtestes Ergebnis, aber immer noch eineinhalb Minuten Vorsprung vor dem Zweiten meiner Kategorie.

6.Etappe - Wintersportrunde

Schlussetappe
Heute geht es zum letzten Mal über die Berge. 94 km sind noch zu absolvieren. Auf der Fahrt zum Start schmerzen die Oberschenkel schon bei einer kleinen Steigung. Es würde reichen neben dem zweiten meiner Altersklasse her zu fahren und vielleicht am letzten Berg versuchen davon zu ziehen, oder ihn auch gewinnen lassen. Der Vorsprung in der Gesamtwertung ist so groß, dass selbst bei einem kleineren Defekt der Gesamtsieg nicht in Gefahr ist.
Nach der Neutralisation geht es einige Kilometer flach. Nach ca. 3 km bin ich in die Spitze des Feldes gefahren und muss so bei den Attacken der jungen Fahrer doch jedes Mal mitgehen, ich denke es ist besser vorne im Feld so um Platz 30 zu verbleiben, dort ist mehr Windschatten und ich muss nicht so hart mit antreten. Den ersten kleinen Anstieg kann ich mich so im Feld halten. Doch beim zweiten ungleich längeren Berg falle ich langsam durch das Feld zurück dann aus dem Feld heraus. Es bildet sich wieder eine 8 Fahrer starke Gruppe, aber auch die muss ich auf dem letzten Kilometer ziehen lassen.
Selbst auf der Abfahrt vergrößert sich mein Rückstand. Darauf warte ich bis von hinten ein nächster Fahrer in Sicht kommt und zu mir aufschließt. Gemeinsam fahren wir den flachen Teil und nach den ersten Kehren der folgenden Steigung sehen wir hinter uns weitere Fahrer kommen. Ich fahre ein gemäßigtes Tempo um dann in der Gruppe bleiben zu können. Es gelingt mir auch und so rollen mit mir 14 Renner den Berg hinab. Es folgt ein langer flacher Abschnitt. Nach einigen Versuchen gelingt es mit sieben Fahrern einen Kreisel ans laufen zu bringen, die restlichen beteiligen sich nicht oder werden ausgeschlossen, da sie nur stören.
Während ich vorne mit kreisel, denke ich es ist eigentlich blödsinnig hier mit an der Spitze zu fahren, es stehen noch etliche Höhenmeter aus. Aber auf dem flachen kann ich mich nicht zurückhalten, selbst wenn es sich nachher rächen soll.
So kommt es dann auch, am letzten Berg kann ich kurz vor der Kuppe nicht mehr mithalten. Zum Ziel geht es dann nach einer Kurve 100 m steil bergauf, ein kurzer flacherer Abschnitt und die letzte 100 m nochmals steiler um eine Kurve, hier muss ich nicht mehr spurten.
Nach dem Zieleinlauf setze ich mich erst einmal erschöpft in den Wagen und sehe so knapp 10 Minuten nach mir auch meinen Konkurrenten ins Ziel kommen.
Da kommen dann Zweifel auf, ob ich nächste Jahr diese Quälerei nochmals in Angriff nehme.
Diese Zweifel hatte ich nach dem Ende der Rundfahrt im letzten Jahr genauso.

Ergebnisse, Berichte und Bilder des Etappenrennens findet ihr HIER


Altstadtrennen Nürnberg am 17.05.2015

Im Rahmen der Schlussetappe der Bayernrundfahrt für Profis fand in Nürnberg ein Jedermann Rennen statt. 400 Teilnehmer waren zugelassen, davon gingen über 230 auf die 70 km Strecke.
Es ist eine 5 km Runde ohne große Kurven, aber mit doch erheblichem Höhenunterschied hinauf zur Burg. Auf ca 500m geht es über 30 m hinauf, wobei die letzten 100 m die steilsten sind.
Wie üblich ging es mit Vollgas los, für mich war es besonders hart, da ich wieder zu weit hinten stand und einige Fahrer vor mir nicht in die Pedale kamen oder los fuhren wie bei einer Touristik. Dadurch waren die ersten beiden Runden die härtesten für mich. Danach war ich in dem vordersten Feld und konnte mich dort gut halten. Kurz vor der Hälfte des Rennens gab es große Aufregung und einen dicken Sturz, da ein Bus der Verkehrsgesellschaft auf der Rennstrecke war. Das auf dem schnellsten Abschnitt. Links stand der Bus und rechts fuhren einige eingeholte Fahrer der kleinen Strecke. Mit großem glück konnte ich den gestürzten Fahrern ausweichen, berührte zwar noch einen liegenden Rennfahrer konnte danach aber wieder zum Feld aufschließen.
Zwei Runden später stand fast an derselben Stelle ein Bus der Cofidis Mannschaft auf der Straße, dieses Mal ging es zum glück sturzfrei ab.
Vorne setzten sich zwei 3er Gruppen ab. Da ich froh war den Anstieg im Feld mitzukommen, war es keine Option in der Spitze mitzufahren.
Mit einem Feld von etwas mehr als 40 Fahrern ging es zum Endspurt. Auf der langen Zielgerade kam ich nun immer weiter nach vorne, als 150m vor dem Zielstrich ein weiterer Sturz passierte, es war das dritte Mal in diesem Rennen, dass ich meinen Reifen auf dem Asphalt radieren hörte. Zwischen zwei am Boden liegenden Fahrern konnte ich gerade hindurch, aber nicht mehr weiter nach vorne, es kam mich keiner mehr überholen. So wurde es wieder ein Sieg in meiner Altersklasse und ein 30. Gesamtrang.

Videos von dem Rennen auf youtube unter MPS Cycling.







Rund um Keltern am 10.05.2015 und Zollernalbtour 13. und 14.05.2015


Rund um Keltern am 10.05.2015

Samstag wurde aufs Training verzichtet und die Reise nach Württemberg angetreten. Sonntags startete mein Rennen um 10.00 Uhr. Ein Kurs der es in sich hatte. Eine rund 3,4 km lange Strecke, mit einem Anstieg von rund 30 Höhenmetern, von denen rund 20 auf die 200m lange Strecke bis zum Ziel entfielen. Im Ort selbst waren einige enge Kurven, die etwa 2 Kilometer außerhalb des Ortes wiesen keine Schwierigkeiten auf.
Im Rennen selbst waren alle von dem Anstieg beeindruckt, so dass auf dem restlichen Teil der Strecke wenig Aktivität war. Einige Male probierte ich abzufahren, hatte jedes Mal aber wieder das gesamte Feld hinter mir. Ein Mal hatten wir mit 5 Fahrern einen kleinen Vorsprung, jedoch auch diese Mal wollten sich zu viele für den Steigung schonen und es kam erneut zum Zusammenschluss.
In der letzten Runde an der Ortseinfahrt begann der Sprint praktisch schon. Dort lag ich an sechster Stelle. Zwei Kurven vor der Zielkurve ließ der vierte einen großen Abstand und die ersten drei bekamen dadurch einen Vorsprung von rund 10 Metern. Den konnte ich nicht mehr wettmachen und musste mich mit dem vierten Platz zufrieden geben.

Bericht von der Zollernalbtour Vom 13.-14.05.2015

Am 13. und 14. Mai fand wieder die Zollernalbtour für Jedermann statt. Dieses Jahr nur an zwei Tagen, sonst waren es drei.
Die Tour trägt dem demografischen Wandel Rechnung und führt eine eigene Wertung für die Senioren vier ein. Vor zwei Jahren musste ich mich noch mit den Senioren drei messen.
Vormittags schaute ich mir die Rennstrecke an, ich hatte eine Rundenlänge von einem Kilometer im Kopf und fand die angesehene Strecke recht schön.
Beim einfahren musste ich dann feststellen, die Strecke war länger. Dieser Streckenabschnitt war dann nicht ganz so schön. Es ging noch ein paar Meter höher, das war noch nicht so schlimm, aber dann kam die Abfahrt mit zwei Haarnadelnkurven, von denen hatte die Rechtskurve zudem noch ein Gefälle zur falschen Seite. Etwas, was mir überhaupt nicht liegt.
Direkt nach dem Start ging es schnell zur Sache und jede Runde rutschte ich weiter nach hinten im Feld. Vor mir war noch ein Schweizer aus meiner Altersklasse als ich abreißen lassen musste. Ich konnte aber erkennen, das er es auch nur 500 m länger im Feld ausgehalten hatte.
Bald hatte sich eine Gruppe mit rund 15 Fahrern gebildet in der für mich nur dieser Konkurrent geblieben war. Leider kam er die Haarnadelnkurven besser herum als ich. So war es immer ein Kampf bis zur Zielgeraden wieder aufzuschließen.
Kurz vor Schluss überholte uns der Führungswagen, der Spitzenreiter war nicht weit hinter uns, die Rundenanzeige hatte deshalb schon die Nummer 1. Da der Spitzenreiter jedoch nicht mehr in unsere Gruppe hinein fuhr zählte diese Anzeige nicht für uns. Ich merkte, dass nicht alle Fahrer von uns das richtig mitbekamen. So spurteten dann die meisten eine Runde zu früh. Ich war beim dem Schweizer am Hinterrad und hätte versucht noch vorbei zu fahren, hörte dann aber die Glocke zur letzten Runde für uns. Während alle, die in diesem Augenblick vor mir waren, die Beine hängenließen gab ich nochmals Gas. Zwei weitere Fahrer fuhren mit, so konnte ich in meiner Klasse gewinnen und einen Vorsprung von 19 Sekunden heraus fahren. In der Gesamtwertung wurde ich damit 17.

Die zweite Etappe wurde auf einer längeren Runde gefahren , mit jeweils rund 30 Höhenmetern auf 3 km Länge und über 60 Rennkilometer.
Dieses Mal wurde nicht so schnell gestartet wie am ersten Tag. Dennoch war es ein schnelles Rennen. Mein Konkurrent blieb immer in meiner Nähe und ein weiterer Fahrer, von dem ich dachte er würde in unserer Altersklasse gehören kam auch immer wieder an mir vorbei. Die beiden immer im Auge ging es in den Endspurt. Es ging eine lange Gerade mit leichtem Gefälle mit einer leichten Rechtskurve auf den letzten 150 m bis zum Ziel.
Auf der linken Seite machte ich mich gerade daran den Fahrer zu überholen, den ich für einen Senior 4 hielt, als eine Welle mich nach außen an den Bordstein drückte. Mit Tempo 65 rieb mein linker Schuh den Bordstein lang und ich musste mir große Mühe geben auf dem Rad zu bleiben. Dabei musste ich aber soviel Tempo herausnehmen, das noch rund 10 Fahrer auf der anderen Straßenseite an mir vorbei kamen. So wurde aus einem 15. oder 16. Platz ein 26. Der Schweizer, der hinter mir lag konnte dem Bordstein nicht mehr ausweichen und kam zu Fall. Er wurde aber da es im Zielsprint war gewertet und zweiter. So gab es wieder ein Siegertrikot, dafür muss ich mir nun neue Rennschuhe kaufen.




die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Fléche Wallonie Freitag, 15. Mai 2015 - 17:16

Der Wallonische Pfeil (La Fléche de Wallonie) oder "wieso tut man sich als Niederrheiner sowas an".

Da ich die Radmarathonweltmeisterschaft (Glocknerman) diese Jahr nicht fahre, kann ich wieder zur Fleche. Ein Auge weint eines freut sich. Es geht um 4:15Uhr aus dem Bett und um 5:10 bin ich mit dem Auto auf dem Weg in Richtung Spa in Belgien. Die Temperatur bei Ankunft ist etwas niedriger als erwartet.


"Serviert" werden heute ca. 212km mit ca. 4.000m Höhenunterschied. Da es eine RTF Veranstaltung ist, gibt es auch Strecken von 85-176km im Angebot. Die Fleche ist in letzter Zeit etwas in den Schatten von Lüttich-Bastogne-Lüttich geraten, da in dem Event L-B-L bei 280km ganze 4.500m Höhenunterschied bewältigt werden und damit der "Heldencharakter" größer. Trotzdem zählt die Fleche zu den eher "harten Brocken" unter den Radmarathons. Es gibt in Deutschland noch den Rhönradmarathon der zwar ähnliche Werte aufzeigt was Länge und Höhenunterschied angeht, jedoch ist in den Ardennen kein Hügel nicht mit einer fiesen Rampe versehen die dich im ersten Gang in den Wiegetritt zwingt.

7:30Uhr und damit als "letzter" erfolgt mein Start, die meisten sind um 6:30 - 7Uhr los gefahren. Ich folge dem Feld damit und versuche so viele wie möglich einzusammeln. Das bringt zwar etwas Motivation, jedoch bedeutet es zeitgleich das keiner mein Tempo mitgehen wird. Kurzes "einrollen" und wir fahren vor eine Wand namens Cote de Creppe. Es geht sofort von 250m auf 600m hinauf, so soll jeder wissen was Ihn auf den nächsten 200km erwartet. Der Aufstieg ist unrhythmisch typisch für die Ardennen immer mit kleinen flach Stücken versehen und kurzen Rampen. Das Glanzstück der Veranstaltung, der Stockeu, erwartet uns aber erst bei km 171, dort dürfen wir dem Monument von Eddy Merckx huldigen und in Ehrfurcht unsere Beine in Krämpfe "baden". Das kommt davon wenn man ein Monument an einen 20% Anstieg baut.
Das Wetter wird immer besser und die Sonne schaut ab und zu hervor, so dass meine Knielinge etwas warm werden. Für die steilen Abfahrten benötigt man diese aber immer noch.
Der Weg Westwärts wird eigentlich ohne große Steigungen getan aber hat heute einen feinen Gegenwind zu bieten. Ich halte mich an so ca. 250 - 280Watt, im Nachhinein betrachtet etwas niedrig gewählt. Bei derzeitigem Trainingsstand hätten es ruhig 280 - 300Watt sein können. Ich fahre konstant wie immer das Programm ab und lasse alle Verpflegungen links liegen. Wer benötigt ernsthaft bei km44 etwas zu trinken oder zu essen?
Rund um Verpflegung 1 ist es flacher und man kann Tempo machen, was viele dazu bringt in meinem Windschatten Boden gut zu machen. Selten kommt jemand nach vorne zur Ablöse, aber so richtig will ich das auch gar nicht, es wird jedes Mal etwas langsamer dann.
Nach ca. 3h geht es auf eine Hochebene die uns bis zum Stockeu auf einer Höhe ca. 400m hält. Es geht rund um Vielsalm recht wellig zu und ich finde meinen Rhythmus nicht so recht. Tank leer? Doch besser eine kurze Pause nach 5h, verdient wäre sie. OK, Flaschen füllen und Honigkuchen unters Trikot und weiter geht es. Ich habe seit langem meinen Radcomputer auf "Stumm" geschaltet, ich sehe nur die Leistung und das Tempo. Bei den vielen Hügeln kann es teilweise deprimierend sein zu sehen wie wenige km man gefahren ist ;-).
Ab jetzt geht es etwas länger fast gleichmäßig bergab und man sollte immer mittreten um das Tempo hoch zu halten. Jetzt folgt der schöne Teil. Alle werden auf den letzten Hügeln Ihre Reserven herausholen müssen.

Ortsschild "Stavelot"...Das innere Kind ist wieder da und freut sich. Eine relative steile Abfahrt mit schlechtem Asphalt führt uns in die Stadt. Um das ganze interessant zu machen ist der Start zum Stockeu mit Schotter und einer 180° Kehre versehen worden Vollbremsung und bei null km/h starten. Unten steht ein Reparaturservice, die meisten verschalten sich oder reißen Ihre Kette gleich ganz ab.
Gleichmäßig steil nimmt es jeder noch mit Fassung, bis es zum ersten Waldstück kommt mit den ersten 21%. Das Feld lichtet sich, jedoch ist das hoch gehen in Belgien so verpönt das sich jeder in menschenverachtender Weise die Drecks Rampe hochwuchtet. Mancher macht ne Rally daraus, ohne zu wissen das sowas nochmal kommt und wird an der zweiten Rampe prompt "eingefangen". Am Monument von Eddy ist viel los, alle machen Fotos und ein paar Fahrer wollen um jeden Preis wie Eddy ab diesem Punkt attackieren. Das kann man auch... Wenn man denn die Beine eines Eddy hat... Wenn nicht...Naja man wird halt dafür "bezahlen" müssen. Der Wanneranval ist nicht weit, das Skigebiet von Belgien. Ein wirklich übler Anstieg nach dem Stockeu, da keine Ende finden will. Oben gibt es Verpflegung, die ich aber links liegen lasse. Es riecht nach Ziel! Nur noch 3 Hügel, mittlerweile sind die km egal geworden man zählt nur die Hügel. Die Abfahrt nach Trois Ponts ist für mich als leichter Fahrer zu flach, ich muss mittreten um das Tempo zuhalten.

1. Hügel "Coo", ein kleiner Hügel der aber weh tut, mittlerweile merke ich das mehr geht und erhöhe den Einsatz auf 300Watt und mehr am Hügel.
2. Hügel Haute Levee, endlos zieht sich dieses "Ding" mit einem Windplateau als Geschenk an den Fahrer.
3. Hügel Rossier est, auch wieder was längeres um die Zeit zu vertreiben ;-).

Alles erledigt nach ca. 205km und nun geht es den Cote de Creppe von heute Morgen abwärts nach Spa. Ich trete immer noch mit. In einer Kurve setze ich kurz mit der rechten Pedale auf und heble mich fast aus. Auch die 300m flach zum Ziel werden noch getreten. Ab durch den Zielbogen in einer Fabelzeit von 7h 35min brutto und da ich nur 8min. Standzeit hatte gibt es Brutto die absolute Topzeit von 7h35min.

Ich bin fertig, aber glücklich wieder ins Ziel gekommen zu sein.
Im Vergleich zum Radmarathon in Rees am 10.05.15 war die brutto Power schlechter und auch die NP war nicht auf dem Niveau. Ich denke es liegt viel an der Temperatur und vor allem habe ich es gerne wenn ich gejagt werde um somit "gezwungen" zu sein die Pace höher zu halten als sonst. Getreu dem Motto: "Niemals kapitulieren, niemals aufgeben, jeder cm Abstand wird verteidigt oder muss vom Verfolger hart erkämpft werden"

Ich hoffe das, wenn ich die Fleche 2016 wieder fahre, ein paar RRG'ler mitkommen auf eine Abenteuerreise in die Ardennen und Wallonie.

Bis zum nächsten Mal,
Andreas






die Aufzeichnung des Rennens findet ihr HIER


64. Rund in Refrath 14.05.2015

Es ist Christi Himmelfahrt.
Oder Vatertag.
Oder Zeit für ein richtig gutes Rennen.
Denn an Christi Himmelfahrt findet das Rennen in Refrath, welches ich auch gerne "Rund für die Edelsalami" nenne statt.

Und dieses Rennen ist toll! Einfach nur schön.

Der annähernd viereckige Kurs ist schnell!
Nach dem Start geht es ein Stückchen geradeaus bis die erste Kurve erreicht ist. Danach fährt man eine kleine Welle hoch, die sich aber leicht fahren lässt und wenn ich das schon sage, muss es auch so sein. Ich persönlich finde die Welle ist im Rennen fast nur optisch. Danach geht es flach weiter mit ein paar Kurven, und parallel zu Bahngleisen. Ich bin mir nicht sicher, ob da Bahnen fahren, habe ich da keine vorbei fahren sehen, vielleicht war ich aber auch zu beschäftigt.
Die dritte Seite geht leicht bergab, ist angenehm zu fahren. Die Straße ist gut asphaltiert, aber mit Schikanen: 2 Verkehrsinseln zwingen die Fahrer gut aufzupassen. Nach der zweiten Verkehrsinsel sind etwa 150m Zeit bis zur Zielkurve. Und wäre die Zielgerade nicht so elendig lang, dann wäre heute vermutlich einiges anders gelaufen.
Eigentlich wollte ich heute mit Sabine gemeinsam nach Refrath fahren, damit Sabine auch einmal ihr erstes Lizenz-Rennen fährt. Da sich Sabine allerdings krankheitsbedingt nicht fit genug fühlte, musste ich leider alleine fahren.
Ich finde mich, nachdem ich mich warm gefahren habe, pünktlich zum Start ein. Ich hätte auch zu spät kommen dürfen, denn durch die Siegerehrungen ist der Zeitplan leicht überzogen. So viel zur optimalen Vorbereitung
Und dann werden wir auf die Strecke gelassen. 34 Mal wollen und sollen wir über die Ziellinie fahren. 1,5 Kilometer ist die Runde groß. Also sollte nach 51km dann die Siegerin ins Ziel kommen.
Unser Feld ist groß für ein Frauenfeld. Bis Startnummer 46 sehe ich Rückennummern. Ob alle dabei sind kann ich nicht sehen, aber ich vermute dass nicht viele abgemeldet haben. Und das Rennen beginnt für mich schlecht. Obwohl ich es mal geschafft habe nicht weit hinten in der Startaufstellung zu stehen ist mein Start suboptimal: Ich komme nicht ins Pedal. Aber immerhin geht es auch anderen wie mir. Ich kann zwar nicht sagen wo die anderen Fahrerinnen ihre Probleme haben, aber einige im Feld "eiern" los.
Die erste Runde dient dazu die Strecke kennen zu lernen. Aber nur die Erste. Sobald wir das erste Mal das Ziel durchfahren ist es aus mit der "Ruhe", denn die erste Prämie wird angesagt. Einige Fahrer haben sich wohl gedacht, dass die ersten Prämien noch nicht so gefragt sind, aber das Tempo das in den ersten Runden schon an den Tag gelegt wird ist ordentlich. Nach 4-5 Runden beruhigt sich das Feld etwas. Man kennt jetzt die Strecke und man kann erahnen wer viele Prämien abgreifen will. Mir reicht es noch im Feld mitzufahren. Die Sprints sind schon nicht ohne und ich merke, dass irgendwas nicht stimmt. Entweder ich bin gerade ganz schlecht drauf, oder aber alle anderen sind um einiges stärker als ich. Nach den Doppelprämien kommt es vor, dass ich mich eher im hinteren Teil des Feldes aufhalte. Aber ein Blick um mich herum sagt mir, dass die Fahrerinnen, die ich Stärkentechnisch mir ähnlich einordne, auch hinten am Feld um Anschluss kämpfen. Die anderen sind also stärker als ich.
Die Runden werden gefahren und auch wenn wir auf der Gegengerade hin und wieder gemütlich rollen, weil keiner angreift, am Ziel ist höchste Konzentration angesagt. Jede Runde gibt es scheinbar eine Sprintprämie.
Wird doch einmal eine Attacke gefahren verläuft diese sich sehr schnell in den ersten zwei Dritteln des Rennens. Doch als eine "Sachprämie" 12-13 Runden vor Schluss ausgerufen wird schaffen es 2 Fahrerinnen sich aus dem Feld zu lösen. Da nicht gesagt wurde um was für eine Sachprämie es sich handelt hat kaum einer ernsthaft versucht die zu bekommen. In den letzten Jahren wurde eigentlich immer ausgerufen, dass als Prämie wieder eine "große Edelsalami" ausgelobt ist. Dieses Mal bekommen wir nur Bescheid, wenn wieder eine Bargeldprämie oder eine Doppelprämie angekündigt wird, hin und wieder von wem die Sachprämie gesponsort wird.
Die zwei Fahrerinnen setzen sich ab und kommen auch gut davon. Zwischenzeitlich haben sie gut 300m Vorsprung rausgefahren, doch dann beschließen die Damen vorne im Feld, dass vielleicht doch noch einige Ambitionen haben selbst zu gewinnen und das Tempo wird verschärft. Zu dem zeitpunkt haben wir bereits eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp unter 40km/h. Nach 7 Runden ist die Verfolgungsjagd vorbei und es wird minimal ruhiger. Ich kann wieder zur Trinkflasche greifen, ohne dass mir große Lücken reißen.
Langsam scheint es auf ein Sprintfinale hinaus zu laufen. Auch die Sprints jede Runde am Ziel sind nicht mehr so hart, oder bin ich bloß gut warmgefahren? Es liegen noch 5 Runden vor uns. Ich schiebe mich in einige Lücken, fahre in den Kurven weiter nach vorne und plötzlich bin ich vorne angekommen. Fast komme ich sogar als erste über die Ziellinie, aber diese Prämie ist mit nicht vergönnt. Die Fahrerinnen, die sich Chancen auf einen Sprintsieg im Finale ausrechnen beäugen sich anscheinend. Mir ist klar, dass ich, wenn es gleich auf einen Sprint hinausläuft keine Chance habe unter die ersten 15 zu kommen. Um nicht mit ganz leeren Händen nach Hause zu kommen werde ich halt jetzt versuchen noch eine von den letzten Prämien zu bekommen. Das ist mein Plan. Und in der nächsten Runde komme ich gut durch die Zieleingangskurve und auch auf der Zielgeraden überholt mich keiner. Ich höre noch, wie der Moderator erzählt, dass sich eine "neue Fahrerin unter die Prämiensammler mischt, die sich vorher noch nicht gezeigt hat" ich fahre um die erste Kurve, die kleine "Rampe" hoch und es passiert das, was mir vorher noch nie passiert ist! Ein verwirrter Blick in die Fensterscheibe eines Hauses an der Strecke zeigt mir, dass unmittelbar hinter mir niemand ist. Und der Blick über die Schulter zeigt: Ich habe das Feld ein ganzes Stück hinter mir. Das ist jetzt meine Gelegenheit. Do or die trying! Schwimmen oder untergehen. Noch sind sich die anderen uneinig, wer mir nachsetzt und ich gebe Gas! Ich trete, was die Beine hergeben! Und scheinbar wird mein Vorsprung größer. Ein bisschen wenigstens.
Ich hole mir noch eine Prämie und 3 überrundete Fahrerinnen. Die Beine schmerzen, aber ich habe nicht wirklich die Zeit um einen Blick über die Schulter zu werfen, um zu sehen, wie weit das Feld noch weg ist. Auf der langen Zielgerade herrscht Gegenwind, aber wenn ich mit einigem Vorsprung da hin komme, könnte ich es ganz vielleicht, unter Umständen, eventuell und garantiert alles gebend vorne ins Ziel schaffen. Ich bekomme das Glockenzeichen für die letzte Runde und die Information, dass ich 10 Sekunden Vorsprung habe. Wenn ich den noch bis zur Kurve behalte, wäre alles in Ordnung. Meine Beine strampeln, ich gebe alles. Würde der Führungswagen doch nicht so weit vor mir fahren, sondern eher so nah vor mir, wie er nach den Kurven fährt und ich mir etwas Windschatten erahnen. (Heißt das ich bin in der Kurve schneller als ein Auto?)
Ich fahre um die Kurve, sehe das Ziel und versuche noch mal alles in meine Beine zu stecken was ich habe, doch etwa 300m vor dem Ziel hat mich das Feld und rauscht im Schlusssprint an mir vorbei. Das ist der Moment, in dem ich den Druck aus den Pedalen nehme. Ich habe es versucht, aber das Feld hat mich noch geschnappt. An denen komme ich jetzt auch nicht mehr vorbei. Und so lassen ich mich ins Ziel rollen.
Später hole ich mir meine Prämien ab. Eine Bargeldprämie und einmal die EDELSALAMI! Wie viele Jahre lang wollte ich die schon gewinnen? Einige! Lecker ist sie! Und groß! Wie lange brauche ich wohl die 2 Kilo zu verputzen?
Beim nächsten Mal halte ich mich wieder kürzer ;)

Bis dahin,
Birte






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Rund um die KÖ am 10.05.2015

Heute geht es nach Düsseldorf zum Radrennen auf der Shoppingmeile KÖ.
Michael Herrmann startet in der Hobbyklasse um 11:30Uhr und darf 30mal über die Meile jagen.

Für mich fällt um 12:30Uhr für 66 Runden der Startschuss!
Nach einem kurzen Warmfahren ging es an den Start, um schön weit vorne einen Platz zu erwischen. Auf dem kurzen Kurs standen über 150Mann am Start, was bedeutet das man sich im Rennen immer vorne aufhalten muss, sonst hat man schon verloren.

Das Rennen wurde gestartet und es ging direkt richtig los.

Dann ist es passiert. Nach 10 gefahrenen Runden ist mir die Kette gerissen, somit war das Rennen für mich frühzeitig vorbei!
Es sollte nicht sein.

Jetzt nutze ich den verbleibenden Tag und das schöne Wetter für einen Trainingsausfahrt!
Bis bald

Daniel


Hobby Rennen - Michael Herrmann

Am Muttertag wird auf der Königsallee ein Rundstreckenrennen angeboten.
An diesem schönen Event möchte ich gerne teilnehmen.
Nachdem ich in D`dorf die Startnummer erhalten habe suche ich mir kurz eine Strecke zum Warmfahren.
Neben dem Rundkurs gibt es eine kleine Straße, wo wir alle die 100 m zum Warmfahren nutzen.
Irgendwie süß, wie wir alle da so hin und her huschen.
Neidisch schauen wir ab und an auf die Sportkollegen, die an einen Rollentrainer gedacht haben.
Die Startlinie wird freigegeben und es rollen alle zum Start.
Ich habe einen tollen Startplatz in der zweiten Reihe.
Während der Moderator nett die Regeln und die 33 Runden erklärt, schaue ich mir das Fahrerfeld an.
Es sind 3 größere Teams und ein paar 2 bzw. 3er Teams da, der Rest verteilt sich auf Einzelstarter.
3.2.1. Start, es klappt alles gut.
Durch die größeren Teams hat sich schnell eine erste Gruppe gebildet,
in der konnte ich gut bleiben.
Ein schöner Rundkurs von je 500 Metern, der über eine Brücke auf beiden Seiten zurück führte.
Schnell ging es zur Sache, 500 Meter Vollgas knackiges Bremsen vor der Brücke und schnell wieder anfahren.
Als der Moderator eine Rundenprämie vom Uerigen für den nächsten Rundenersten ausrief, fuhr ich nach vorne.
Dort konnte ich bis Ende der nächsten Runde bleiben.
Auf dem Tacho steht eine 6 vorne ; cool.
Der kleine Kasten Bier ist mein.
Ich genieße die Strecke und die Kurven.
Schön da vorne, fast so wie auf der Bahn.
Da bleibe ich erst mal, zum Ende der 3.Führungsrunde nehme ich einen Gang raus bevor die sportlichen Kollegen mich verhungern lassen.
Runde 16 auf der Brücke, mein Vordermann schlingert , ich muss stark bremsen mein Hinterrad hebt ab. Es hält.
Mein Hintermann ruft unschreibbare Worte.
Nichts passiert , Glück gehabt.
Wenn Ausreißversuche stattfanden konnte ich immer dran bleiben.
Leider wurden auch die Teams immer schnell wach und konnten auch dranbleiben.
Die Stimmung ist toll , man ist versucht alles Drumherum mit in sich aufzunehmen.
Ich gehe auf der Zielgeraden links raus.
Sofort sind 3 Verteidiger von einem Team bei mir.
Mein Puls bleibt im Maximalbereich.
Die Glocke läutet,
die letzte Runde rollt an,
die Teams positionieren sich.
Kurze Handzeichen,
schnelle Rufe.
Die Entwicklung und Taktik ist spannend.
Schön zu beobachten.
Ups; da sind die 3 und nehmen mich in die Zange.
Für den Zielsprint komme ich da zu spät raus.
Geschafft,es wird noch der 11 Platz.
Ein tolles Rennen bei schönstem Wetter.
Schwer zu toppen.
Glückliche Grüße
Michael





die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Landesverbandsmeisterschaft NRW in Bad Holzhausen am 3.05.2015

Heute geht es in das 230km entfernte Bad Holzhausen. Zum Glück ist der Start erst um 14:15 Uhr, somit Zeit genug, den Tag entspannt und gut ausgeschlafen zu beginnen.

Eigentlich war für heute Regen angesagt, aber bislang bleibt es bei warmen 20Grad trocken ... Toi-Toi-Toi ... wir hoffen, dass es so bleibt.

Das Rennen ist geschafft und ich auch!!!!!

Leider kein Landesverbandsmeister...
das wäre in der C-Klasse auch nicht möglich gewesen. Unser Rennen wurde normal gewertet.

Das Starterfeld war heute sehr überschaubar. Mit 45Min. Verspätung machten sich ca. 50Mann auf die 3,4km lange und hügelige Runde.
Ich konnte mir einen Startplatz in der ersten Reihe sichern. Die ersten Runden wurden sehr schnell gefahren und somit das Feld schnell kleiner.

Auch durch meine Arbeit am Berg und auf der Zielgeraden haben wir es geschafft mit mehreren Fahrern weg zu kommen. Runde für Runde mussten weitere Fahrer aus unserer Gruppe abreißen lassen.

Schlussendlich waren wir noch acht Mann und das Rennen wurde für uns ruhiger und gleichmäßiger.
Leider beteiligten sich nicht alle Fahrer an der Führungsarbeit und hielten sich aus allem raus.
Das wird im Feld nicht gerne gesehen...
Auch meine Versuche eine Windkante auf der Zielgerade auf zu bauen blieben erfolglos, die "Anhängsel" hatten sich festgebissen.

Die letzte Runde wurde locker gefahren und jeder bereitete sich auf den Sprint vor. Aufgrund meiner 80%tigen Führungsarbeit während des Rennens, hat es für einen zufriedenstellenden fünften Platz gereicht. Die Beine waren leer!

Nächste Woche auf der "Kö" auf ein Neues ......dann leider flach (die Kö ist leider nicht hügelig) und sehr kurz, aber bei gutem Wetter einer super Stimmung!!!

Bis dann,
Daniel






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


Jedermannrennen SKODA Velotour am 01.05.2015 in Frankfurt

Leider mußte der Radrennklassiker von Frankfurt abgesagt werden, die mgl. Terrorgefahr war einfach viel zu hoch.
Sehr enttäuscht, aber dennoch voller Verständnis machten sich Robin, Birte, Yvonne, Wolfgang und Pele nach der langen Anreise noch am gleichen Tag wieder auf den Heimweg.

Terrorgefahr: Radrennen abgesagt Polizei zeigt Präsenz rund um Frankfurt

"Das Radrennen rund um Frankfurt ist abgesagt, doch die Polizei ist vorsichtig: Sie will weiterhin die geplante Rennstrecke kontrollieren. Gegen die verhafteten Terrorverdächtigen wird derweil Haftbefehl erlassen.

Der für diesen Freitag geplante Radrennklassiker "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" ist wegen möglicher Terrorgefahr abgesagt worden. Die Polizei wird aber dennoch an der Strecke präsent sein. Das Traditionsrennen am 1. Mai war am Donnerstag abgesagt worden, weil es möglicherweise Ziel eines islamistischen Anschlagsversuchs war. Zwar sitzt ein verdächtigtes Paar aus Oberursel in Untersuchungshaft. Es war zunächst aber unklar, ob es Komplizen hat.
Das Ehepaar wohnte in Oberursel, in unmittelbarer Nähe der Radstrecke. Im Keller des 35 Jahre alten Mannes und seiner 34 Jahre alten Frau hatten die Ermittler in der Nacht zum Donnerstag eine funktionsfähige Rohrbombe, 100 Schuss scharfe Munition, Teile eines Sturmgewehrs G3 und eine Übungsgranate für eine Panzerfaust sichergestellt. Das Material sei geeignet, eine Vielzahl von Menschen zu töten oder zumindest schwer zu verletzen, sagte die Präsidentin des hessischen Landeskriminalamts, Sabine Thurau."







Andreas Schwalger fährt eine 400km Brevet am Niederrhein am 01.05.2015

1. Mai. 2015, es ist 21Uhr. Startschuss zum 400km Brevet am Niederrhein, genauer gesagt in Twisteden.
Die Startzeit wurde extra so gewählt, um den Nachtstart bei Paris-Brest-Paris (PBP) dieses Jahr zu simulieren. Da ich nicht teilnehme bei PBP, ist es für mich nicht mehr als ein notwendiges Übel.
Wie immer starte ich in der ersten Welle von Fahrern, mit ca. 30 Fahrern geht es auf die Strecke.
Schon vor dem Start wurde ich öfter auf den 300er angesprochen, den ich ab km60 alleine gefahren bin und 1h vor der Gruppe ins Ziel kam. Da der Wind aber fast nicht da war und auch wenn dann von hinten kam, war so etwas heute nicht zu erwarten. Ich hatte mich mit einem Vorrat an Flüssignahrung eingedeckt und hatte auf Grund der Streckenführung auch die Befürchtung das die Versorgungslage mit Wasser und Essen sehr dünn sein wird.
In der Dämmerung geht es los und es wird sehr moderat gestartet mit ca. 26-27km/h. Die Gruppe bleibt im flachen ganz dicht bei einander und die Führung wird von wenigen geleistet. Eine Flucht oder ähnliches ist sinnlos.
Bis zur Grenze bleibt es moderat flach, dann biegen wir auf ein Teilstück des Amstel Gold Race ein und es wird etwas "spannender". Ich begebe mich ruhig aber mit Druck nach vorne um an dem etwas längeren Hügel einen Abstand zu fahren. 4-5 Leute kommen mit, kein Problem, alles Bekannte die das auch können. Ab jetzt fahre ich jeden Hügel im Bereich von 300 - 330Watt so dass die Gruppe etwas gesprengt wird.
Die Nacht wird kalt und die Hoffnung das die 3/4 Hose reicht schwindet. Wir kommen in belgische Gefilde wo der Straßenbelag klassischerweise etwas schlechter wird. Eine meiner Flaschen mit Flüssignahrung kann es nicht halten und ergießt sich über das Sitzrohr, zum Glück werde ich nicht vollgesaut. Das wäre bei Eiweiß echt übelgeworden und es wäre doppelt kalt geworden.
Es ist zwar Nacht aber die Ortsschilder bringen mich wieder in Schwung, es folgt Limbourg und ich weiß jetzt kommt "meine Welt". Jalhay und dann ist es nicht weit bis Spa, das letzte Mal bin ich dort bei der Fleche Wallone durch gefahren. Ich habe es hübsch in Erinnerung, mit einer tollen Straße und Casino etc. Leider ist das diese Nacht nicht der Fall, es sieht aus wie ein Puff und ein Billigcasino.
Bis nach Spa gab es etwas Arbeit die einen warm gehalten hat, die Abfahrt zur ersten Kontrolle (Remouchamps) ist steil und alles friert ein.
Wir machen die Kontrollfotos und werden von ein paar Fahrern eingeholt. Allgemeines "wärmer anziehen", ich ziehe Überschuhe drüber und Winterhandschuhe an sowie die Windjacke. Die nächtliche Stille wird von Polizisten in einem Volvo Geländewagen beäugt. Sie fahren weiter...kurz darauf kommt ein VW Bus von der Polizei... Nehmen die uns jetzt mit ? ;-). Kurzer Plausch auf Französisch und der Mann wünscht uns viel Glück und möchte noch wissen woher wir kommen und wo es jetzt hingeht. Soviel Verständnis und Freude schlägt einem sehr selten entgegen (mitten in der Nacht in der Pampa erst recht).
Jetzt noch die angenehme Seite zur Eddy Merckx Statue rauf und gucken wer das Ding gebaut hat. Vorsicht ist geboten, die Statue ist nicht auf der Spitze und wer vorbeifährt darf den Steilen (21%) Weg wieder rauf fahren. Da ich den Ort kenne fahren wir vorsichtig hin und lassen es Bergab scheppern. In Stavelot erwartet uns ein schöner Kopfsteinpflasterweg an der Abtei entlang. Plötzlich ein PPPFFFF und Tom hat nen Plattfuß. Es ist mittlerweile bitterkalt und Tom hat Schwierigkeiten den Mantel abzubekommen. Ich hasse Stillstandszeiten und in der Kälte sind diese doppelt schlimm. Ich bemerke zudem das ein weiteres Fläschchen meiner Flüssignahrung undicht geworden ist. Also auf Ex und weg damit.
Ab Waimes geht es auf einen der viel Ravel(http://de.wikipedia.org/­wiki/­RAVeL-Netz ) in Belgien. Wir fahren auf der Linie 48 und es wird langsam hell. Die Kälteste Zeit ist jetzt erreicht und wir erschrecken vor den zugefrorenen Fenstern der Autos. Alles Gras ist mit Frost bedeckt. Toms Garmin denkt über -3°C nach aber realistischer sind Christofs -1,5°C.
Wir kommen wieder nach Deutschland und sehen zum ersten Mal eine Tankstelle und damit eine Versorgungsmöglichkeit!! Wir fuhren also ca. 10h mit den Flaschen und dem Essen das wir in Twisteden mitgenommen hatten!! Alle Flaschen waren leer. Michael den wir wieder eingeholt hatten war mit Stoßgebeten das letzte Gel am essen kurz vor der Tanke.
Ich kaufte nur Wasser und eine Bifi (Man will ja schlank bleiben ;-)) 2 Fläschchen Nahrung waren noch da. Es wurde ab jetzt rasant wärmer, vor allem da wir die Höhe von 500m verlassen hatten.
Der Rückweg war altbekannt über Geilenkirchen etc. Das zieht sich ganz schön... Es wurde so warm das wir alles auszogen was wir verstauen konnten. Da nun alles verfügbar war tranken wir so viel wir konnten. Entsprechend fielen die Pinkelpausen aus.
Michael blieb bei uns und fuhr im Windschatten mit, an jedem Hügel musste er ziehen lassen. Wir warteten obwohl er ständig was rief von "fahrt ruhig" und so weiter... Blödsinn, jetzt muss er da durch ;-). Ich erinnerte mich an den 300er und fuhr vorne ein hohes Tempo, ich hielt die gleiche Leistung wie beim 300er, ca. 230-250Watt. Es kam keiner mehr zur Ablösung nach vorn, egal ich wollte jetzt heim bei der Hitze.
Kurz vor dem Ziel der Ruf von hinten für die letzten Meter kürzer zu fahren. Ein letzter Hügel auf dem Touristischen Weg und Michael ist wieder weg. Wir fahren aber zu viert ins Ziel. Zum ersten Mal steht dort eine versammelte Mannschaft und klatscht. Die sind aber nicht für uns dort, sondern wegen der U17 Fußballmannschaft der Mädels. Es ist genau 13Uhr und Christoph sollte recht behalten mit 16h Bruttozeit.

Durch die 2 Plattfüße haben wir ca. 40-45min. Verloren. Dann noch etwas Geplänkel wegen Klamotten. So kam eine Stillstandszeit von ca. 1,5h zu Stande. Beim 300er stand ich lediglich 23min. Je weniger ich steh desto lieber, denn dann kann ich 2km/h langsamer fahren ;-).

Ein gelungenes Brevet mit drei tollen Mitfahrern.






Ein interessanter Link zur Garmin Seite HIER


Radrennen Rund in Fischeln 26.04.2015

Kirmes in Fischeln

Heute stand für mich das zweite Hobbyrennen in Fischeln an.
Es sollte nass werden.
Es wurde bestes Radwetter.
Das Warmfahren lief gut und die Organisation war problemlos.
Das Starterfeld war um die 40 Fahrer.
Eine schöne Größe für mich, um weitere Erfahrungen zu sammeln.
Nun schön zum Start fahren.
Leider wurde woanders der Zugang zum Start geöffnet, als da wo wir standen .
Tja , so durfte ich hinten starten .
Der Start verlief problemlos .
In der erstes Runde wurde sportlich die Strecke erkundet .
Der Rundkurs bestand aus 7 knackigen Kurven .
Doch plötzlich ließen die Vorderen die erste Gruppe ein Loch ziehen.
Als ich den Abstand sah, versuchte ich ein paar Mitstreiter zum Kreiseln zu motivieren .
Sie bestätigten .
Nun fuhr ich motiviert nach vorne.
Dort durfte ich auch bleiben, trotz Zeichen kam keiner zur Ablösung .
Nach weiteren 2 Runden war der Abstand zur erste Gruppe sichtbar .
Ich legte einen Gang zu.
Es ging auf!
Ich konnte aufschließen .
Die 2. Gruppe konnten wir später überrunden .
Es wurde in jeder engen Kurve um die Position gekämpft.
In der viertletzten Runde ging es auf und ich konnte mich an die Spitze fahren.
Gegen die geschlossenen Teams hielt ich die Position nur 2 Runden.
Dann noch kurz der knackige Zielspurt.
Es wurde wieder der 14. Platz.

Pannenfreie Grüße
Michael






die Ergebnisslisten des Renntages findet ihr HIER


5. großer Frühjahrspreis der Gemeinde Börger am 19.04.2015

Das Rennen in Börger ist ein schönes Rennen. Ich bin es nicht das erste Mal gefahren und kann daher sagen, dass man ein ordentlich großes Feld auf der Strecke hat. Der Kurs selbst ist mit seinen 13,4 km nicht gerade kurz und deshalb nicht mit Zuschauern gesäumt, aber sehr abwechslungsreich.
die Straßen sind in einem super Zustand, hervorragend zu fahren und wurden sogar vor Rennbeginn gefegt, sodass in keiner der Kurven die Gefahr eines Sturzes wegen Dreck und Steinchen bestand. Das ist nicht unbedingt üblich, auch wenn der Kurs über Feldwege und über Straßen durch Waldgebiete führt. Die leicht wellige und je nach Streckenabschnitt windanfällige Strecke war allerdings gut zu fahren, dass der Wind im Vergleich zum Vortag nachgelassen hatte.
Mein Rennen geht über 4 Runden. Und mit Beginn des Rennens ändert sich mein Ziel, dass ich mir gesteckt hatte. Wollte ich anfangs noch nach Möglichkeit unter die ersten 10 Fahrerinnen kommen änderte schon ein Blick auf das Große Fahrerfeld diesen Vorsatz und ich wäre mit einem Platz unter den Ersten 20 zufrieden gewesen.
Mit einem ordentlichen Tempo geht es die lange Gerade nach dem Start entlang und als wir einige Kurven später das erste Mal die kleine Rampe, ein Stückchen mit Steigung, zwar durch umliegende Bäume windgeschützt, aber dennoch fies, erreichen ändert sich mein Ziel erneut: die Platzierung ist mir egal, ich möchte nur mit dem Feld ankommen. Dann wäre ich das Rennen besser gefahren als die Jahre zuvor.
Nach die Steigung das erste Mal bewältigt ist wird unser Rennen seltsam. Es versucht keine Fahrerin ernsthaft davon zu kommen und unser Tempo schwankt zwischen 25 und 45 km/h hin und her und unser Feld knubbelt sich auf den recht schmalen Straßen. Noch fehlt mir der Blick für das Feld, mit dem man schnell erkennt wo sich Lücken auftun, die man nutzen kann um weiter nach vorne zu kommen. Auch traue ich mich nicht so recht in schmale Lücken vor mir zu fahren nur um von andern wieder abgedrängt zu werden. Ich merke, dass mir noch ein bisschen was fehlt um mich wieder sicher im Feld zu bewegen.
In der Dritten runde ändert sich mein Ziel noch einmal. Nach einer Kurve verschaltet sich eine vor mir fahrende Niederländerin und stürzt. Ich komme zwar vorbei, aber sturzfrei ins Ziel zu kommen ist dann Priorität Nummer 1 als ich zum Feld aufschließe.
In der letzen Runde versuchen alle sich eine gute Ausgangsposition zu sichern. Und immer ist das Geschrei groß, wenn eine Fahrerin der anderen ans Hinterrad kommt. Es kommt zum Glück nicht zu weiteren Stürzen. Auch wenn das im Schlusssprint nicht unbedingt gegeben ist.
Eine Fahrerin steht sich durch die Zielkurve und die hinter ihr kommenden Fahrerinnen müssen stark in die Eisen gehen um nicht mit ihr zusammen zu stoßen. Dieses Bremsverhalten setzt sich die Reihe nach hinten weiter durch, nur dass die letzen so stark bremsen müssen, dass die Hinterräder eine andere Richtung einschlagen als die Vorderräder ist unschön. Ich weiß nicht, wie es mir gelingt mein Hinterrad wieder in Fahrtrichtung zu bekommen, ohne vorher mit hohem Tempo abzusteigen, aber es gelingt mir und ich trudel als 21te ins Ziel. Sturzfrei. Damit habe ich mein Ziel erreicht und setze mir für die nächsten Rennen höhere Ziele.
Bei den Senioren 3 & 4, bei denen mein Vater startet verläuft das Rennen anders. Es kann sich zwar keine Gruppe wirklich absetzen, aber immer mal wieder bilden sich kleine Grüppchen, die Ausreißversuche unternehmen. Robin ist auch einmal bei einer 5 Köpfigen Gruppe dabei, aber auch sie werden wieder vom Feld geschluckt. Da sich keine Gruppe losmachen kann läuft alles auf einen Schlusssprint hinaus und die letzten 3 km werden sehr unruhig gefahren, schließlich will jeder nach vorne. Auch bei den Männern machen scheinbar Fahrer Stehversuche und auch mein Vater hat das Pech, hinter so einem gelandet zu sein. Er schafft es dann aber als 5ter seiner Altersklasse ins Ziel.

Bis zum nächsten Mal,
Birte






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Rund um Düren am 19.04.2015

Schutzengel im Einsatz - Pechvogel im Gepäck!

Ich hatte zwar nicht wirklich Gepäck dabei, aber irgendwie hat der Typ sich reingeschmuggelt... Aber nun der Reihe nach...

Heute ging es für mich um 5:30Uhr Richtung Düren zu einem Radklassiker der im Kalender nicht fehlen darf!
Die Strecke führt durch die Eifel, insgesamt mussten in meiner Klasse zwei "Eifelrunden" gefahren werden.
Das Rennen wurde bei kühlen 1Grad neutralisiert gestartet, das heißt die ersten 5km bis Ortsausgang Kreuzau durfte das Führungsfahrzeug bei lockerer Fahrt nicht überholt werden.

In dieser Phase wurde direkt der erste Anstieg bewältigt. Ich habe dieses genutzt um mich im Feld nach vorne zu arbeiten.

Als das Rennen freigegeben wurde, hatte ich mein Ziel erreicht und war im vorderen Feld vertreten.
Das Rennen wurde direkt recht schnell und ich habe weiter die Flucht nach vorne gesucht um bei einer sich evtl. bildenden Ausreißergruppe dabei zu sein.

Nach längerer "Soloflucht" kam das Feld zurück.
Als es in die Eifel ging und die ersten längeren Anstiege gefahren wurden, mussten immer mehr Fahrer abreißen lassen. Von den 220 gemeldeten Fahrern waren vor der Einfahrt in die zweite Eifelrunde noch ca. 100Mann übrig.
Ich konnte mich immer schön weit vorne aufhalten und bin die Anstiege von vorne gefahren.

Am letzten Anstieg wurde das Tempo nochmal richtig angezogen und es bildete sich die entscheidende 12Mann starke Spitzengruppe.....und ich gehörte dazu !
Wir haben gut zusammengearbeitet und so schnell einen großen Vorsprung rausgefahren.

Leider hat mich der Pechvogel in der letzten Abfahrt 5km vorm Ziel erwischt. In einer Linkskurve ist der Fahrer vor mir geradeaus gefahren und hat mit seinem Schaltwerk mein Vorderrad erwischt.
Zum Glück bin ich nicht zu Fall gekommen.
Das Ergebnis: zwei gerissene Speichen und ein geplatzter Schlauchreifen.

!!!!Ärgerlich!!!!

Mit dem Rennverlauf bin ich sehr zufrieden. Ich fühle mich gut und freue mich auf das nächste Rennen.
Dann geht es mit repariertem Vorderrad wieder rund.

Bis dahin, Daniel






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Cup der RSG Emsdetten am 11.04.2015 und 14. Rund um Steinfurt am 12.04.2015


Cup der RSG Emsdetten

Für mich geht es an diesem Wochenende für zwei Tage in den Kreis Steinfurt - heute zum Rundstreckenrennen nach Emsdetten über 39 Runden und 70,2 km und am Sonntag zum Straßenrennen in Steinfurt über 8 Runden und 75,2 km.

Es hat auf der Hinfahrt nach Emsdetten ständig geregnet und es versprach kein schöner Tag zu werden. Ich war gerade dabei mich warm zu fahren, da fiel es richtig raus und so stand ich gut durchnässt am Start.

Einschneidender war für mich aber das Ergebnis einer körperlich sehr anstrengenden "Urlaubswoche" zu spüren. Für einen, im Berufsleben sogenannten Sesselpupser, waren die Auswirkungen der ungewohnten Tätigkeit deutlich zu spüren. Bei jedem Antritt tat mir das Steißbein sehr weh und ich kam wegen der Schmerzen einfach nicht in den Tritt. Ich bin immer wieder nach hinten gefallen.
Das Rennen war sehr schnell. Nach ca 20 Runden (von 39) hatte das Fahrerfeld sich bereits halbiert. Zehn Runden vor Ende habe ich beschlossen aus dem Rennen aus zu steigen. Es ging einfach nicht mehr, man kann es nicht erzwingen!

Nach dem Rennen bin ich direkt ins Hotel gefahren. Jetzt heißt es ausruhen und hoffen, dass es morgen besser läuft. Die Runde ist größer und somit hoffentlich gleichmäßiger mit weniger Antritten.

Ich freue mich auf das Rennen, bei (laut Wetterbericht) ein wenig Sonnenschein!

Bis morgen, Daniel

14. Rund um Steinfurt

Ein Rennwochenende zum vergessen!!!

Heute ging es so weiter wie es am Samstag aufgehört hat.
Nach einer unruhigen Nacht mit einer Fete in der Nachbarschaft bis zwei Uhr nachts, habe ich mich nicht wirklich gut erholt auf den Weg zum Rennen nach Steinfurt gemacht.
Die Runde dort ist sehr schön, aber durch den Mühlenberg auch recht anspruchsvoll.
Das Rennen wurde neutralisiert gestartet, schon in dieser Phase gab es einen schweren Sturz. Ich konnte gerade noch ausweichen.
Der Sturz ereignete sich in einer engen Passage, weshalb das Rennen erstmal komplett angehalten und nach einiger Zeit schließlich neu gestartet wurde.

Für mich lief es Runde für Runde schlechter, mein Rücken macht mir echt zu schaffen.
Nach 40km habe ich beschlossen "Wochenende abhacken und auf nächste Woche freuen"!

Zum Glück ist der Urlaub vorbei und ich kann zurück an meinen Schreibtisch, um mich bei gewohnter Arbeit für das nächste Rennen zu erholen ;-)

Bis nächste Woche!
Daniel




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Großer Osterpreis der Bade- und Rotweinstadt Ahrweiler am 06.04.2015

Der Ostermontag fand für uns wieder einmal in Ahrweiler statt. Da die Senioren 4 bereits um 10.00 starteten mussten Birte und ich hier sehr früh abfahren. Knapp zwei Stunden Fahrtzeit hatte ich eingeplant, und das für ungefähr 30 km Rennen bei mir. Für Birte standen 45 km auf dem Programm.

Das Wetter war diesmal trocken, doch immer noch sehr kalt. 5° bis 6°C , wärmer wurde es nicht. Als ich dann zehn Minuten vor dem Start zur Aufstellung fuhr, stand ich beinahe in der letzten Reihe. Bei einem Feld mit rund 50 Senioren 3 und 20 Senioren 4 ist es schon recht weit hinten.
Das rächte sich dann in den ersten zehn Minuten des Rennens. Nach zwei Runden waren schon fast alle hinter mir stehenden Fahrer abgehangen und danach rissen sie Löcher vor mir.
Vier Runden lang fuhr ich nach einer scharfen Kurve hinter dem Ziel an den Fahrern vor mir vorbei und musste zwischen 10 und 30 m gut machen um das Ende des Feldes zu erreichen. Ich konnte nicht weit genug nach vorne fahren um ausruhen zu können.
Nach zehn Minuten und etlichen Sprints um den Anschluss zu halten war die Kraft zu Ende.
Da waren nur noch 3 Senioren 4 im Feld geblieben. So sammelten sich in unserer Gruppe 8 oder 9 Fahrer aus meiner Altersklasse. Sechs Runden vor Ende wurden wir dann vom Feld eingeholt.
Im Spurt um Platz 4 wurde ich zweiter und kam somit auf Rang 5 in diesem Rennen.

Drei Stunden nach mir war Birte am Start. Merklich wärmer geworden war es nicht.
Die Frauen mussten zusammen mit den Junioren starten. Das ist die Klasse mit der die Frauen am wenigsten gerne zusammen starten. Die Junioren gaben direkt nach dem Start richtig Gas und nach drei Runden waren nur noch drei Frauen im Juniorenfeld und auch diese drei fielen nach ca. 12 Runden aus diesem Feld heraus.

Birte fuhr die erste Zeit in einer elf Frauen starken Gruppe. Bis sie dann zum ersten Mal von den Junioren überrundet wurden. Bei dieser Gelegenheit konnten sich wieder einige Frauen an das Feld dranhängen, Birte war es leider nicht gelungen. In den folgenden Runden war es schwer den Überblick zu behalten, da auch das Juniorenfeld in einzelne Gruppen zerfiel und die Frauen nochmals überrundet wurden, weiter zurückliegende sogar mehrfach.
Im Schlusssprint ihrer Gruppe wurde Birte dritte und das bedeutete den 12. Platz in der Frauenwertung und damit den ersten Punkt für die Rangliste.

Bis bald, Robin






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Radrennen Düren-Merken 29.03.2015

Heute stand das Rennen in Düren/ Merken auf dem Programm. Leider haben die Wettervorhersagen nichts Gutes versprochen!

Trotzdem machten wir uns auf den Weg zum Rennen. An der Strecke war die Stimmung nicht all zu gut. Es regnete und es war sehr windig.
Nachdem ich meine Startnummer geholt hatte, habe ich versucht mich ein wenig warm zu fahren - Was sich im Regen immer als sehr schwierig erweist.

Das Rennen wurde mit 10 Minuten Verspätung gestartet. Es ging direkt richtig rund und das Feld wurde von Runde zu Runde kleiner, was auch mit den vielen Stürzen zu tun hatte. Vor allem im Kreisverkehr gingen fast jede Runde Fahrer zu Boden.
Nach Runde 12 konnte sich erst eine vierköpfige Spitzengruppe absetzten. Ein Fahrer hat das Tempo der Gruppe nicht halten können. Die Anderen haben ein sehr starkes Rennen gefahren und konnten sogar einen Rundengewinn rausfahren.

Das Feld hat vier Runden vor Schluss um Platz vier gesprintet. Den Sprint des Hauptfeldes hat Philipp Spath von Squadra-Colonia gewonnen und sich somit Platz sechs erkämpft!
Ich selber bin mit dem Feld ins Ziel gekommen.

Mit dem Ausgang des Rennens bin ich nicht zufrieden. Ich hoffe, dass wir in zwei Wochen beim Rennen in Emsdetten und Steinfurt besseres Wetter haben und ich ein gutes Rennen fahren kann.

Bis in zwei Wochen!
Daniel






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1. Griesson de Beukelaer Radrennen 22.03.2015

1. Griesson de Beukelaer Radrennen
Oder: was tut man nicht alles für eine Packung Kekse!

Das erste Rennen in dieser Saison fand für mich heute in Form des Jedermannrennens in Polch statt. Gefahren wurden drei Runden á 9,3km auf einem (für mich) recht hügeligem Kurs. Für den Ausrichter war das 1.Griesson de Beukelaer Rennen heute Premiere und so kam es leider über den Tag zu ein paar Verzögerungen und organisatorischen Problemen.
So wurde das Jedermannrennen nach der Startaufstellung immer wieder weiter nach hinten verschoben und wir 50-60 Jedermänner und 5 Jederfrauen starteten so ca. eine Stunde verspätet - mitlerweile, bei windigen 6 Grad, sehr ausgekühlt.

Im Rennen habe ich meine Kontrahentinnen im ersten Kilometer hinter mir gelassen und mich an das führende Männerfeld gehängt. An der ersten längeren Steigung nach ca 6km musste ich die Jungs allerdings ziehen lassen und war froh,dass es dem ein oder anderen ähnlich ging und wir nach 4-5km Einzelkampf eine kleinere Verfolgergruppe von 5-7 Fahrern gebildet hatten. Ich war mir zu dem Zeitpunkt zwar relativ sicher,die anderen Fahrerinnen (und ca. 1/4 der Männer) hinter mir gelassen zu haben, aber nicht ob sie weit oder nur ein paar Sekunden hinter mir waren. Ich gab also alles, meine Männergruppe nicht zu verlieren und es geling mir auch immer wieder den an den Steigungen entstandenen Abstand mit einem Sprint zuzufahren und auf dem Flachen einige Führungen zu fahren. Wir blieben als Gruppe bis zum Schlusssprint zusammen und ich konnte mich im Ziel vergewissern, dass tatsächlich die wenigen anderen gemeldeten Frauen hinter mir über die Ziellinie fuhren.

Bis zur Siegerehrung vergingen leider wegen Problemen mit der Zieleinlaufsliste weitere 4 Stunden und nachdem es erst eine falsche Ankündigung bei der Jederfrauenwertung gab, durfte ich doch noch die sehnsüchtig erwartete Prinzenrolle (+ Pokal) auf dem Treppchen entgegennehmen.

Mein nächster Auftritt im schicken neuen RRG-Kleverland Outfit folgt am Sonntag in Kalkar (Duathlon). Danach bin ich vielleicht doch bald mutig genug mich an ein Frauenlizenzrennen zu trauen (.....vorausgesetzt es gibt Kekse im Ziel ;-) )

Bis dahin, Sabine






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Radrennen in Gesmold 22.03.2015

Um kurz nach 7 Uhr in der Früh ging es für Familie Schumann los zum Rennen nach Gesmold um pünktlich vor Ort zu sein. Und während der Himmel immer blauer wurde konnte die Temperatur nicht mit dem Frühlingsanfang mithalten. Bei frischen Wind und 2-3°C, gefühlten -4°C, wurde noch in Winterkleidung gefahren.

Die Strecke ging über 3,4 km auf guten Straßen, endete nur leider in einer Zielgerade mit Gegenwind.
Der Start erfolgt um 10.39 Uhr und das Feld, bestehend aus Senioren 4, Frauen Elite und Jugend, begab sich auf seine Fahrt über 10 Runden. Die erste Runde wurde noch locker gefahren und man nutzte die Gelegenheit die Strecke kennen zu lernen. Die zweite Runde wurde schon mit einem ordentlichen Tempo gefahren und in der folgenden Runde fiel Birte zusammen mit einigen vor ihr fahrenden Fahrern aus dem Feld, da durch Unachtsamkeit eines Fahrers eine Lücke riss, die nicht wieder geschlossen werden konnte.

In Runde 4 machte Robin den Versuch mit 3 anderen Senioren 4-Fahrern abzufahren. Man kam auch etwa 100m davon, aber die Gruppe war sich nicht einig und lief somit nicht ganz rund, sodass das Feld nach wenigen Kilometern, angeführt von der Jugend wieder aufschloss.
Der Zieleinlauf war einiger Maßen chaotisch, da nicht nur alle Klassen aus dem Feld gleichzeitig Schlussspurt hatten, sondern auch die Spitzenreiter aus einer anderen Rennklasse, die in das Feld hinein gefahren sind. Da scheinbar kaum ein Fahrer wusste, wie viele Runden für welche Klasse vielleicht doch noch zu fahren sind wurde der Sprint verschleppt und Robin sprintete nicht mehr mit. Ein paar Fahrer kamen so noch vorbei und Robin rollte auf Platz 7.

Birte kam, nachdem sie einen Großteil des Rennens allein gegen den Wind gefahren ist als 4te in ihrer Klasse ins Ziel.

Bis zum nächsten Mal, Birte






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Wir bekommen unser neues Outfit! 21.03.2015

Mit etwas Verspätung - die Radsportsaison ist schon eine Woche alt - erhalten wir heute unsere neuen Trikots und Rennhosen. Jedes Mitglied bekommt einen Satz gestellt!
So "schick" macht das Fahren noch mehr Spaß!







Frühjahrsrennen in Herford am 15.03.2015

Heute wurde die Radsportsaison beim Frühjahrsrennen in Herford eröffnet - leider noch im alten Trikot.
Am nächsten Donnerstag bekommen wir mit etwas Verspätung unser neues Outfit und können zukünftig im neuen Dress starten.

Los ging es für mich um 6:30 Uhr. Während der doch recht langen Anreise regnete es. Letztes Jahr waren am Renntag noch frühsommerliche 20 Grad, heute leider nur kalte 5 Grad.

Der Renntag startete für mich um 9:45 Uhr in der C-Klasse. Trotz des widrigen Wetters waren von den gemeldeten 150 Fahrern gut 120 Mann am Start. Ab Runde eins wurde ein hohes Tempo gefahren. Leider kam es in der ersten Runde zu einem Sturz und das Loch musste erst mal wieder zu gefahren werden.

Nach Runde 5 konnten sich zwei Fahrer absetzen und sehr schnell einen schönen Vorsprung raus fahren. Diesen konnten sie Runde für Runde weiter ausbauen und bis zum Ziel halten.

Ich habe mich im Hauptfeld weit vorne aufhalten können, ohne große Führungsarbeit leisten zu müssen.

Bis auf die zwei führenden Ausreißer bereitete sich das Hauptfeld (ca. 50 Fahrer) auf den Sprint vor.
In der letzten Runde war ich gut platziert. Im Sprint hat es für einen 10. Platz im Hauptfeld und für den 12. Platz in der Gesamtwertung gereicht.

Um 12:45Uhr stand Robin Schumann bei den Senioren 4 und um 16:00Uhr Michael Herrmann beim Hobbyrennen für die RRG-Kleverland am Start

Die Saison ist eröffnet und ich freue mich auf das nächste Wochenende, wenn dann zum ersten Mal mehrere RRG-Rennfahrer am Start in Polch stehen.

Bis nächsten Sonntag, Daniel






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Jedermannrennen Sparkassen Münsterland Giro 03.10.2014


Mit "alle Mann" on Tour!

Am frühen Sonntagmorgen so gegen 5.00 Uhr sammelte Pele einige müde und noch recht verschlafene Gestalten ein... Ein ausführlicher Bericht folgt!!!

"Randnotizen"

Über Telefon und Whats App hatte sich schnell und unkompliziert eine Fahrgemeinschaft gebildet und ich "durfte" auch mit, um unsere Sportler zu fotografieren.
Die Hinfahrt verlief recht ruhig, denn jeder - bis auf den Fahrer natürlich - wollte noch etwas Schlaf nachholen.
In Münster erwartete die "Renners" eine große Runde. Marita hatte sich für die 70 km gemeldet und Yvonne, Robin, Klaus, Günter, Pele und Paul standen 110 km bevor.
Somit boten sich mir, anders als bei den üblichen Straßenrennen, nur am Rande Gelegenheiten, die FahrerInnen zu fotografieren und die Stimmung einzufangen.
Was die einzelnen RadsportlerInnen auf ihrer langen Tour so erlebt haben, können wir vielleicht in noch folgenden Berichten nachlesen...
Gegen 14.00 Uhr machten wir uns nach einem erlebnisreichen Tag wieder auf den Heimweg.

Euer "Sportfotograf"

Corny

Die RRG belegte beim Münsterland Giro den 9.Platz von 99 Teams

Beim letzten Rennen des German Cycling Cup meldete die Radrenngemeinschaft Kleverland ein Team zur 110 km Strecke an. Leider konnte nicht die Bestbesetzung angemeldet werden, weil Andreas Hendricks noch durch die Sturzverletzung vom Rennen Velomediane ausfiel und Robin Schumann erst kurzfristig melden konnte.
Bei dieser 110 km langen Strecke erreichten 1350 Fahrer und Fahrerinnen das Ziel.
Das Rennen startete sehr schnell und mit Tempo 50 km/h ging es aus Münster heraus. Denn jeder wollte nach 20 Kilometern vorne sein wenn es die erste Steigung zu bezwingen galt. Hier konnten sich auch 40-50 Fahrer absetzen, sie wurden aber bald wieder eingeholt und das große Feld fuhr weiter.
An dieser Steigung kam das frühe aus für Paul Klebba, der in einen Sturz verwickelt wurde und das Rennen dann im Besenwagen beenden musste.
Auch bei der zweiten Steigung trennte sich das Feld wieder, diesmal erfolgte gleichfalls wieder ein Zusammenschluss.
Erst nach rund 75 km an der letzten Bergwertung kam es zur entscheidenden Spaltung des Feldes. 30 Fahrer konnten sich absetzen, wurden dann von einer zwölf Fahrer starken Verfolgergruppe, in der sich auch Robin Schumann befand, eingeholt.
In der folgenden Gruppe konnte sich Günter Daamen behaupten, die übrigen Klever Fahrer mussten diese Gruppen ziehen lassen. Die Spitzengruppe konnte ihren Vorsprung auf gut über eine Minute ausbauen. Für Robin Schumann spielte der Endspurt keine Rolle mehr, da er als einziger Fahrer seiner Altersklasse in dieser Gruppe und somit der Sieg nicht zu nehmen war.
Günter Daamen spurtete in der zweiten Gruppe auf den 55. Platz und wurde damit 13. in der Klasse M2.
In den weiteren Gruppen trafen dann Hans Gerd Eckermann als 130. und 6. in der Klasse M3 ein, Klaus Reintjes erreichte als 156. das Ziel und wurde 9. in der M3.
Als einige Frau der RRG Kleverland wurde Yvonne Bintig 8. in der Gesamtwertung und verpasste als vierte ihrer Altersklasse knapp das Podium..
Bei der 70 km langen Runde startete eine weitere Frau aus Kleve, Marita Reintjes kam hier auf den 84. Rang und damit wurde sie 14. in der Altersklasse 3.
Der Münsterland Giro war das letzte Straßenrennen dieser Saison, nach einer kleinen Trainingspause beginnt dann schon im November die Vorbereitung auf die Saison 2015.

Robin



die komplette Ergebnissliste aller Fahrer findet ihr HIER


Meller Gewerbepreis am 21.09.2014 (Niedersachsen)


Robin Schumann wird gesamt fünfter im Sprint aus einer drei köpfigen Verfolgergruppe

In der Woche vor dem Rennen bekam ich eine Mail mit dem Inhalt wegen der vielen Meldungen starten die Senioren 4 in einem eigenem Rennen über 41 km. Einerseits gefiel mir das recht gut, andererseits musste ich nun damit rechnen, dass alle an meinem Hinterrad kleben.
Direkt nach dem Start zogen 3 Fahrer davon, bevor sie außerhalb der Sichtweite waren bin ich hinterher und hatte sie bald ein. Es wurde dann aber nicht mit der richtigen Intensität gefahren, deshalb wurden wir nach 10 Runden wieder eingeholt.
Die nächsten Runden waren verhältnismäßig langsam, es gab zwar vereinzelte Ausreißer, aber bei dem Wind war es sehr schwer alleine zu fahren.
Dann fuhr ich nach vorne und wollte das Tempo hochhalten und es beteiligten sich noch drei bis vier andere Fahrer daran. Dadurch wurde das Feld kleiner. Wieder folgte eine ruhige Phase. Dann ließ ich drei Fahrer davon ziehen und hoffte, dass sich weitere an der Verfolgung beteiligen würden, das geschah leider nicht. Dann setzten sich Heinrich Kulms und Simona Janke vom Feld ab. Kurz darauf konnte ich zu Ihnen aufschließen, nur sie konnten das Tempo nicht steigern, wir kamen der ersten Gruppe nicht näher.
Im Spurt überraschte Simona mich dann und gewann den Spurt unserer Gruppe vor mir. Das War dann ein fünfter Rang in diesem Rennen.





die Ergebnissliste findet ihr HIER


Die Fahrt zur WM in Ljubljana von Robin

Der Saisonhöhepunkt für Robin Schumann war die Masters Weltmeisterschaft in Ljubljana.
Zur Vorbereitung nutze er wie viele andere Teilnehmer der WM vorher noch das Weltpokalrennen in St. Johann in Tirol.

Weltpokalrennen in St. Johann (Tirol)

Pünktlich mit dem Warmfahren vor dem Start setzte der Regen ein und das bei nur 13°, für Ende August nicht das richtige Wetter. So fand das Einfahren auf der Rolle unter dem Schutz der Heckklappe seines Wagens statt.
Das Rennen begann hektisch mit ständigen Antritten und Ausreißversuchen.
In der letzten Runde ca. 25 km vor dem Ziel setzte sich der Deutsche Ulli Rottler ab und konnte seinen Vorsprung bis ins Ziel halten. In der 16-köpfigen Verfolgergruppe versuchte Robin Schumann mehrfach auch davon zufahren, die Gruppe blieb aber bis zum Zielspurt nach 76 km zusammen. Hier kam der Kleverlandfahrer dann auf den 8. Platz und wurde insgesamt damit 9.

Der Wilder Kaiser Pokal

Ein weiteres Vorbereitungsrennen war dann der Wilder Kaiser Pokal, ein Bergrennen über 12 km hinauf zur Griesner Alm. An der letzten 15%igen Steigung fuhren 3 Bergspezialisten davon, mit dem deutschen Vizebergmeister Grübel, der vor dem Tschechen Burgr dann gewann. Dahinter kämpften dann der deutsche Meister Gerd Hack, Robin Schumann und der Österreicher Hinterholzer in dieser Reihenfolge um die nächsten Plätze.
Nach diesen Rennen ging es nach Slowenien...

Das Ziel der Fahrt die WM in Ljubljana

Donnerstags startete die Weltmeisterschaft mit dem Einzelzeitfahren. Als einziger Deutscher Fahrer hatte sich Robin Schumann dafür in seiner Altersklasse qualifiziert. Vom Ergebnis war er danach etwas enttäuscht, da er im Vergleich zum Vorjahr rund 30- 40 Sekunden auf der 19 km langen Strecke auf seine Konkurrenten einbüßte. An der Wende lag er noch auf Platz 17, rutschte dann aber auf den 19.Rang zurück.
Beim abschließenden Straßenrennen waren 4 deutsche Fahrer am Start, der spätere Weltmeister Ulli Rottler, der Deutsche Meister Gerd Hack, Josef Foschum und Robin Schumann. Das Rennen ging über knapp 100 km und damit über die doppelte Distanz der in Deutschland üblichen Strecken. Bis zum letzten Berg behauptete sich Schumann in der 20 Fahrer starken Spitzengruppe, musste in den Steigungen abreißen lassen, ebenso wie mehrere andere Fahrer. Auf der serpentinenreichen Abfahrt kamen bis auf Hack und Schumann sowie dem Weißrussen Baklanau die anderen wieder in die Spitzengruppe. Im weiteren Verlauf schlossen noch einige Fahrer wieder zu den Deutschen auf. Den Sprint dieser Gruppe um Platz 18 gewann der Franzose Yves vor Hack und Schumann.
Auch wenn das Zeitfahren nicht so gelaufen war wie gehofft, sind die Plätze 19 und 20 bei einer WM doch ein großer Erfolg.




Zaungäste - beim Radrennen "Rund um´s Tönnissen-Center"

Trotz Nieselregen ließen es sich die Anwohner an der Rennstrecke nicht nehmen, die Radsportler anzufeuern... sowie die Grillwürstchen und ein Stück Kuchen zu genießen.

Weitere Bilder sind in der Bildergalerie zu finden!







Berichte Radrennen "Rund um`s Tönnissen Center" 17.08.2014


Der Tag meines ersten Radrennens!

Bericht von Stefan Lenzen

Da war er also, der Tag meines ersten Radrennens. Warum auch nicht, dass was man im Training simuliert und wofür man sich mitunter schindet, mal auf die Strasse bringen und schauen wozu es gut ist?
Im Hauptfeld mitankommen, dass wäre doch ein ehrbares Ziel. Die harten Intervalle am Samstag kann ich meistens mitgehen und überhaupt, 30 km mal voll reinlangen, in den Kurven die erlernte Technik ins Spiel bringen und nach beherztem Antritt im Kurvenausgang dem Sog des Feldes folgen, das dürfte mir als "kräftigem" Fahrertyp garnicht so ungelegen sein. Grau ist bekanntlich die Theorie. Meine war schnell dunkelgrau bis schwarz.

Da das Rennen mit 30 km kurz ist und somit hart angegangene erste Runden zu erwarten standen, war ein gründliches "Warmfahren" angeraten. So begann für mich der Renntag eine halbe Stunde vor geplantem Start mit kurzen Sprints und lockerem Beinefreikurbeln.

Da das Jugendrennen etwas länger dauerte als geplant nutzte eine Vereinskameradin (die an dieser Stelle natürlich anonym bleibt) die, vermeintlich, gewonnene Zeit für einen letzten schnellen Toilettengang. Ich übernahm den Radhalte-Assist. Dann ging alles recht schnell. Ich gebe ihr das Rad zurück, wir drehen uns um und wollen Richtung Start rollen, von den anderen Warmfahrern niemand mehr in Sichtweite und Sekunden darauf der Startschuss...Ohne uns...500 Meter entfernt...Hm, uncool.

Nach zwei Sekunden Gedankenpause - Was`n das? Jäger in der Klever Innenstadt? Silvester im August? fiel nach dem Startschuss bei mir der Groschen. Also gab es nur noch eins, GAS GEBEN, alles was geht. 50 km/h in der ersten Kurve, 45 km/h auf der Hoffmannallee, vorbei am Besenwagen, vorbei am Begleitfahrzeug, vorbei an den ersten die das Feld nicht halten konnten, mitten durch das Gullideckel El Dorado der Südstrasse, Gas geben, alles was geht. Gegenwind auf der Albersallee, Start- und Ziel, Leute jubeln, ich höre meinen Namen, ich fahre ein Rennen.

Also nicht aufgeben, weitermachen befehle ich mir selbst. Allerdings muss ich nach den ersten beiden Runden im 40er Schnitt einsehen, dass es aussichtlos ist das Feld einzuholen. Aber aufhören ist für mich zu diesem Zeitpunkt keine Option mehr, immerhin werde ich an verschiedenen Stellen der Strecke angefeuert. Also neues Renncredo, statt "Feld halten" dann halt "Feld fern halten". In einer Mischung aus Trotz und einem anderen Gefühl, welches ich vom Rennen gucken auf der Couch bis dato nicht kannte (später sollte es sich als Ehrgeiz herausstellen), beschloss ich mich solange wie möglich gegen die unvermeidliche Überrundung durch das Feld zu stemmen.

Nach der vierten Runde fanden sich hier und da dann auch mal Fahrer mit denen eine kurze Zusammenarbeit möglich war. So "sprang" ich von Gruppe zu Gruppe. Der Puls war zu diesem Zeitpunkt regelmäßig jenseits von -kardiologisch unbedenklich-, die Lunge spuckte Feuer aber die Beine machten ihren Job. Nur auf dem Anfang der Albersallee, brauchte ich ab und zu eine Möglichkeit mich vor dem Wind zu verstecken, der hier mittlerweile hart von vorn kam und die leichte Bergaufpassage zu einem verdammt harten Brocken Arbeit werden ließ.

Immerhin sieben Runden und somit gute 14 km im 38er Schnitt sollte es schließlich dauern bis mich das Feld überrundete.

Kurz habe ich mich vom Feld mitziehen lassen aber zum Einen war ich nach meinem, nennen wir es mal "intermittierndem Einzelzeitfahren", geringfügig angeknockt und zum Anderen waren mir die Renngepflogenheiten nicht so ganz geläufig (darf ich mich ins Feld einreihen?, gehört sich das? usw.), weshalb ich mich entschloss mich aus dem Hauptfeld fernzuhalten. Dem Feld folgte eine kleine Vierergruppe mit einem Vereinskameraden. Denen schloss ich mich für den Rest des Rennens dann an. Da die Gruppe mit einer satten Pace unterwegs war, konnte ich auch noch einige Plätze gut machen. Schneller als erwartet (lustige Reminiszens an den Start) war das Rennen dann auch zu Ende. Am Schluss waren ein 38er Schnitt und die Tatsache, dass ich nur einmal überrundet wurde, als positives Fazit zu verbuchen.

Das Rennen war so zwar gänzlich anders gelaufen als geplant aber dennoch war ich zufrieden und irgendwie auch stolz diese besondere Herausforderung gemeistert zu haben. Die Stimmung beim Vereinsstand beim Vorbereiten der Rennen, die Spannung beim Rennenschauen, das eigene Rennen, die nachfolgenden Rennbesprechungen haben in der Summe einen grandiosen Sonntag ergeben. Ich kann allen Vereinsmitgliedern nur nahelegen, sich in den kommenden Jahren aktiv einzubringen ob zum Helfen oder als Fahrer/in.

Also dann, Radrennen Rund um`s Tönnissen-C.E.N.T.E.R, bis zum nächsten Jahr, ich komme sicher wieder, dann aber rechtzeitig.

Das Erste Mal - Rennbericht aus Sicht eines Radrenn-Neulings

Bericht von Sabine Schulte

30km Jedermannrennen: Für die meisten RRGler kein Grund zur Panik. Ein Rennen das man schon einige Male gefahren ist, jeder Gullideckel ist bekannt, die Kurven sitzen, Renntaktik ist keine Fremdsprache und wie der Wind steht weiß man auch ohne erst auf die großen Flaggen des Toennissen Centers schauen zu müssen ! Für ein paar von uns war dieses Rennen allerdings Prämiere, der Sprung ins kalte Wasser sozusagen (leider kein Pool.... eher in ein Haifischbecken; zu 44 männlichen und nur 7 weiblichen Haien!). Für alle die, die sich nicht mehr so ganz daran erinnern, wie es sich als Neuling anfühlt, hier ein kleiner Bericht aus der Perspektive einer Renn-Anfängerin:
17.August 2014 - 16.Klever Radrennen: Es ist windig, kalt, sieht nach Regen aus, es schauen viel zu viele bekannte Gesichter zu und mir fallen noch mindestens 100 andere dümmliche Gründe ein, doch noch am Renntag einen Rückzieher zu machen. Aber der Name steht auf der Liste, die Startnummer ist auch schon am Trikot und zu das Wetter scheint doch zu halten .... Ich bin Sportlerin aus Leidenschaft, Wettkämpfe und Rennen sind keine Neuheit-auf 2 schmalen Reifen allerdings schon! Diese Geschwindigkeit...wenn da was passiert.... was hab ich mir da schon wieder für einen Sport ausgesucht ?! In Laufschuhen oder einem Ruderboot würde ich mich gerade deutlich wohler fühlen. Das Training der letzten Wochen sollte allerdings auch nicht so ganz ohne "Leistungscheck" ablaufen und dass ich früher oder später Rennen fahren möchte kam Hand in Hand mit der "Schnappsidee" vor nicht allzu langer Zeit ein Rennrad zu kaufen. Die größte Angst ganz klar: die Kurven! Nur nicht bremsen ! Worst case scenario wäre es, einen Auffahrunfall zu verursachen und als "Blondine am Steuer" will ich das bestehende Klischee wirklich nicht noch mehr manifestieren.
Es sind noch 30 Minuten bis zum Start, da muss man kein Sportwissenschaftler sein um zu wissen, dass es eigentlich höchste Zeit fürs Warm-Up ist. Beim Aufwärmen frage ich mich, ob ich mich nicht in der Zeit vertan habe: Warum sehen alle so aus wie die absoluten Profis die sich für das Elite Rennen einfahren und warum sind hier nur Männer?! Zu meinem Glück treffe ich Klaus, der mich um die ein oder andere Kurve zieht und mir letzte Tipps gibt (danke!! Ich hätte mich sonst wohl beim warmfahren "ganz ausversehen" Richtung Holland verfahren). Im Kurventraining hat das alles noch recht gut funktioniert aber heute die reinste Katastrophe! Die ersten Fahrer stellen sich an die Startlinie und um Robins Rat zu folgen ("stell dich nicht ganz hinten an") fahre ich dann doch Richtung Start, allerdings zu spät für die Anweisung "Frauen nach vorne in die erste Reihe -Ladies First!". Nur ein paar Sekunden später geht der Startschuss. Moment...... ein paar aus dem Team fehlen doch noch !! Starte ich hier gerade im falschen Rennen ?? Ein paar bekannte Gesichter sind dann doch dabei und ich entscheide mich Gas zu geben. Wir wurden ja vorgewarnt, dass die ersten Runden sehr flott werden, um die Spreu vom Weizen zu trennen, aber dass ich schon vor der ersten Kurve mehr zur Spreu als zum Weizen gehöre war nicht so ganz mein Rennplan. Glücklicherweise waren schnell ein paar weitere Verfolger gefunden und man half sich durch die nächsten Runden-das führende Feld war bald schon gar nicht mehr in Sichtweite. Von den nächsten Runden weiß ich nicht mehr viel, außer dass ich erst nach ca. 5 Runden auf die Idee gekommen bin mein Garmin zu starten, ich ziemlich schnell die Übersicht über die Rundenanzahl verloren hatte und dabei bei JEDER der ersten 10 Runden vergessen hatte auf die Anzeigentafel zu schauen-ob wir jetzt schon 8 Runden gefahren sind oder 80...keine Ahnung ! Der Puls ist am Anschlag, in meinem Blut führen Adrenalin und Laktat ihr eigenes kleines Rennen um den Spitzenwert in 2014 und der Gegenwind fühlt sich momentan auch eher nach Orkanstärke 11-12 an. Noch 5 (?) Runden: Der Rennmoderator kündigt uns als das "führende Frauenfeld" als wir an ihm vobeirollen-führend? Schmarrn-kann nicht sein! Er hat bestimmt nur die schnellen Mädels im vorderen Feld übersehen! Kurz darauf fährt ein schicker schwarzer Wagen an uns vorbei-das Feld überrundet uns. Ich versuche mich dranzuhängen aber falle in jeder Kurve ein Stück mehr zurück-kein Wunder wenn man mehr bremst als durchtritt. Wo ist das Gelernte aus dem Kurventraining hin? Der Großteil vom Feld ist Weg, meine Gruppe ist weg-bin ich jetzt letzter?! Der Blick nach Hinten beruhigt: einige Mitstreiter/-innen sind dicht hinter mir und auch danach fahren noch ein paar Grüppchen. Aber wer gehört hier eigentlich noch zum schnellen Feld und wer hat sich mitziehen lassen? Noch eine Runde ! Oder 2, wegen der Überrundung ? Die Verwirrung ist groß, die Reserven umso kleiner ! In meiner Nähe sind zwei Mädels, wir nähern uns der Zielgeraden in der letzten (oder doch vorletzten?!) Runde. Das Tempo wird höher, die Reihe wird aufgelöst und die Haltung wird unruhiger-ich habe keine Ahnung wie stark meine Konkurrenz ist aber dieses Tempo kann man meiner Meinung nach nur mit übermenschlichen Kräften weitere 2 Kilometer durchziehen: das ganze sieht mir dann also doch schon eher nach dem Schlusssprint aus! Endlich ! Also runter mit den Pedalen, Zähne zusammenbeißen und rausholen was geht. Ein bisschen was ging sogar noch und ich hatte zumindest in dieser Gruppe im Ziel knapp die Nase vorne.
Das erste Rennen war geschafft! Ohne Sturz überlebt und hinter mir schienen auch noch ein paar ins Ziel zu kommen-mehr wollte ich doch gar nicht! Dass ich im Endeffekt als 2te Siegerin der Frauen auf dem Podest stand hat mich deshalb umso mehr überrascht-die breite Masse war schließlich vor mir!!
Fürs nächste Rennen nehme ich daher mit: Auch im Radsport hat es wohl (momentan noch ;-) !) wenig Sinn sich als Frau mit dem Männerfeld zu messen-das mit der getrennten Geschlechterwertung hat schon so seinen Sinn, ob Mann/Frau es einsehen will oder nicht =).

Ich danke daher vor allem den "flotten RRG-Männern"-obwohl sie mich überrundet haben- für das viele tolle Training in den letzten Wochen und entschuldige mich falls ich doch bei dem Ein oder Anderen durch meine (nicht vorhandene oder äußerst merkwürdige) Renntaktik für Verwirrung gesorgt habe! Beim nächsten Rennen werde ich dann auch dran denken in den Kurven durchzutreten-versprochen ;-) !





17.08.2014 - 16. Klever Radrennen - Die Ergebnisse

Das 16. Klever Radrennen rund um's Tönnissen C.E.N.T.E.R war ein voller Erfolg.

Hier die Ergebnisse unserer Fahrer in allen Klassen

Klasse SENIOREN 4
Platz 2 - Schumann, Robin

Klasse JEDERMANN
Platz 13 - Hendricks, Andreas
Platz 16 - Reintjes, Klaus
Platz 28 - Eckermann, Hans-Gerd
Platz 30 - Lenzen, Stefan

Klasse JEDERMANN weiblich
Platz 2 - Schulte, Sabine
Platz 7 - Bintig, Yvonne

Hier nun alle Ergebnisse der Klasse SENIOREN 4 - Distanz 44 km

Platz 1 - Ribbers, Joop - Stofwolk
Platz 2 - Schumann, Robin - RRG Kleverland
Platz 3 - Schröder, Bernhard - RRG Osnabrück e.V.
Platz 4 - Kopp, Joachim - RSV Nassovia Limburg e.V.
Platz 5 - Neuhaus, Klaus - RRG Osnabrück e.V.
Platz 6 - Dunschen, Norbert - RSV Sturmvogel Bad Neuenahr-Ahrweiler
Platz 7 - Hollenberg, Cornelis - RRG Osnabrück e.V.
Platz 8 - Petermann, Detlef - RSV AC Leipzig e.V.
Platz 9 - Wenzel, Manfred - RV 1899 e.V. Hochheim
Platz 10 - Schäpermeier, Peter - Team Starsbikeweer
Platz 11 - Freitag, Frank - RC Tornado Rees 1994 e.V.

Hier nun alle Ergebnisse der Klasse JEDERMANN - Distanz 24 km

Platz 1 - Fischer, Erik - RV Blitz Spich 1908 e.V.
Platz 2 - Weikert, Carsten - RV Germania Delitzsch e.V.
Platz 3 - Meeáen, Frank - RSV Düren
Platz 4 - Klassen, Thorsten - Team Hackmann univativ
Platz 5 - Michieis, Kristian - /
Platz 6 - Janke, Klaus - Radon Factory Racing
Platz 7 - Ochs, Manuel - RV Adler Lüttringhausen 1952 e.V.
Platz 8 - Veringa, Bram - NSWV Mercurius
Platz 9 - Sternkopf, Norbert - /
Platz 10 - Weber, Joshua - Team Strssacker
Platz 11 - van Strien, Remy - /
Platz 12 - von der Lahr, Thomas - Team Journal Trier Luxemburg
Platz 13 - Hendricks, Andreas - RRG-Kleverland
Platz 14 - König, Philip - Moskowskaya Cycling Crew
Platz 15 - Schute, Moritz - RSC Dorsten
Platz 16 - Reintjes, Klaus - RRG-Kleverland
Platz 17 - Breuer, Robert - /
Platz 18 - Kersten, Willi - /
Platz 19 - Schmidt, Clemens - Radsport Team Bockum
Platz 20 - Benders, Marcus - RSC Erkelenz
Platz 21 - Stefer, Michael - TriFUN Kleve e.V.
Platz 22 - Ransijn, Aryan - NSWV Mercuris
Platz 23 - Hagedorn, Lennard - /
Platz 24 - van Neerven, Jeroen - /
Platz 25 - Scheerbarth, Dennis - RV Germania Delitzsch e.V.
Platz 26 - de Palma, Michele - RV Blitz Spich 1908 e.V.
Platz 27 - Ulrich, Hügen - Feuerstarter
Platz 28 - Eckermann, Hans-Gerd - RRG-Kleverland
Platz 29 - Dreis, Andreas - VfR Büttgen
Platz 30 - Lenzen, Stefan - RRG-Kleverland
Platz 31 - Sibben, Jan - /
Platz 32 - Cox, Thomas - TV Goch
Platz 33 - Kiecko, Gregor - Team Hackmann univativ
Platz 34 - Lieske, Magnus - /
Platz 35 - Klebba, Paul - /
Platz 36 - Wijnen, Paul - Wedrenners
Platz 37 - Tippel, Robert - /
Platz 38 - Straetmans, Michael - TV Goch
Platz 39 - Helbing, Volker - GIOS Inetpool Cycling Team
Platz 40 - Wijnen, Peter - Wedrenners
Platz 41 - Patrick, Vonthron - RSV Staubwolke.Refrath
Platz 42 - Somberg, Stephan - Feuerstarter
Platz 43 - Pawlowski, Thomas - Radsport Team Lutz e.V.
Platz 44 - Klug, Michael - GIOS Inetpool Cycling Team

Hier nun die Ergebnisse der Klasse JEDERMANN WEIBLICH - Distanz 24 km

Platz 1 - Schirm, Johanna - Pulheimer SC 1924/57 e.V.
Platz 2 - Schulte, Sabine - RRG-Kleverland
Platz 3 - Erkens, Christina - SC Union Nettetal 1996 e.V.
Platz 4 - Krüfenbring, Katja - RC Staubwolke Quadrath-Ichendorf
Platz 5 - Schumann, Birte - Team Robins Radshop
Platz 6 - Fielitz, Dana - Essener RG 1900 e.V.
Platz 7 - Bintig, Yvonne - RRG-Kleverland

Hier nun alle Ergebnisse der Klasse HOBBY KINDER - Distanz 2 km

Platz 1 - van der Valk, Lukas - Haltern am See
Platz 2 - van der Valk, Tom - Haltern am See
Platz 3 - Wiemers, Anton - Korschenbroich
Platz 4 - /
Platz 5 - Kujawinski, Kryspin - Kleve
Platz 6 - Vierrether, Nick - Goch
Platz 7 - Fillep, Nick - Kleve
Platz 8 - Jëschke, Philipp - Kleve
Platz 9 - Michalevicz, Jakob - /
Platz 10 - Kruck, Julian - Bedburg-Hau
Platz 11 - Adar, Cahit - Kleve
Platz 12 - Oraca, Dennis - Kleve
Platz 13 - Koenen, Constantin - Kleve
Platz 14 - Görtz, Maximilian - Kleve
Platz 15 - Luerweg, Henry - Kleve
Platz 16 - Tönnissen, Nick - Kleve
Platz 17 - Janßen, Hendrik - Kleve
Platz 18 - Vierrether, Tim - Goch
Platz 19 - Luerweg, Henry - Kleve
Platz 20 - Oraca, Azad - Kleve
Platz 21 - Fillep, Mika - Kleve
Platz 22 - Kersten, Luca - Kleve
Platz 23 - Aland, Luis - Kleve
Platz 24 - Setzpfandt, Conner - Kleve
Platz 25 - van Essen, Richard - Kleve
Platz 26 - Wenten, Maurice - Grieth
Platz 27 - Narvg, David - Kleve
Platz 28 - Hoymann, Moritz - Kleve
Platz 29 - Kaus, Nino - Kleve



die komplette Ergebnissliste aller Fahrer findet ihr HIER


05.07.2014 - Radsporttraining in den französischen Alpen 2014

Am 05.07.2014 zog es die Vereinsmitglieder Klaus Reintjes, Andreas Hendricks, Rene Heister und Stefan Lenzen in bergige Gefilde. Geographisches Ziel war zunächst der ans Vercors-Gebirge angrenzende Tourismusort Villard-de-Lans in der Region Rhône-Alps.

Am frühen Samstagmorgen startete die Anreise im voll bepackten PKW. Dank wenig befahrener Mautautobahnen konnte die gebuchte Unterkunft gut elf Stunden später bezogen werden. Für die nächsten Tage hieß das Motto der Viererunterkunft "Männer-WG mit Selbstversorgung". So gab es im Vorgriff auf die kommenden Aufgaben ein stärkendes Abendessen und anschließend eine kurze Ortserkundung, samt Beschallung der weltbesten Countryband beim örtlichen Westernfestival.

TOUR 1

Sonntags morgens starteten die vier Rennradfahrer dann bei bestem Wetter ihre erste Tour in Richtung Vercors-Nationalpark. Nach einem kurzen Einrollen konnten erstmals die Systeme geprüft und die Waden in Bergauf-Position gebracht werden. Der erste Gipfel der Col d'Herbouilly auf 1370 m. Da der Startort Villard-de-Lans je-doch bereits auf knapp 1000 m Höhe liegt, war der Aufstieg entsprechend schnell erledigt. Lohn der morgendlichen Mühe, die erste alpine Rennradabfahrt der Woche.

Anschließend zeigten sich alle Tourteilnehmer erstmals begeistert von Andreas Hendricks Streckenplanungsfähigkeiten, der die Truppe trotz bereits ruhiger Straßen über noch idyllischere gut befahrbare Nebensträßchen in Richtung Tageshighlight führte. Nach einem längeren Anstieg zum Col de la Machine eröffnet sich ein unvergesslicher Blick über Tal der Isére. Der folgende Streckenabschnitt, die Combe Laval, ist eine der spektakulärsten Bergstraßen der Alpen. 600 m senkrecht über dem Talbecken schlängelt sich die Straße durch Felsentore und Bergüberhänge. Durch die teilweise in den Fels gesprengten Galerien ist eine einzigartige und außergewöhnliche Straßenpassage entstanden.

Nachdem alle die Eindrücke ausgiebig aufgesogen hatten und die anschließende Abfahrt absolviert war, begann ab Pont-en-Royans der gut 20 km lange Schlussan-stieg in Richtung Villard-de-Lans. Und hiermit gleich der nächste Tourhöhepunkt. Die Gorges de la Bourne. Eine von gleich mehreren Schluchten im Gebiet des Vercors. Durch mehrere Tunnels und unter überhängenden Felsen hindurch verläuft die Straße zwischen Pont-en-Royans und Villard entlang der Schlucht Gorges de la Bourne.

TOUR 2

Am Montag startete die zweite Tour bei diesigem Wetter mit Zielrichtung Chartreuse. Die Chartreuse ist ein voralpines Gebirgsmassiv aus Kalkstein. Um dieses Massiv zu erreichen ist ein Transfer über die Stadt Grenoble nötig. Daher begann die Tagestour zunächst kraftschonend mit einer langen und sehr gut zu fahrenden Abfahrt. Die gut 700 Meter Höhenunterschied machten sich dann auch in einem deutlichen Anstieg der Temperatur bemerkbar. Dank eines Grenoble umgebenden Radwegs, ließ sich die Stadt sehr gut umkurven und kurz darauf begann der Anstieg zum Col de la Placette. Einsetzender Regen und ringsum aufziehende Wolken machten eine Kursänderung nötig. Den soeben "bezwungenen" Berg Richtung Tal hinabrasend, konnten die Radsportler starkem Regen zunächst ausweichen. Nach erneuter Passage von Grenoble waren die am Anfang des Tages noch rasant bergab gefahrenen 700 Höhenmeter nunmehr an anderer Stelle als Aufstieg zu bewältigen. Hier ließ sich dem Regen dann auch nicht mehr ausweichen, so dass sich sämtliches Regenabwehrequipment beweisen durfte. Die spektakuläre Aussicht auf Grenoble, welches mit zunehmender Höhe immer mehr zu einer Miniatur verkam, konnte auch das Wetter nicht vermiesen. Und was so ein richtiger Radsportler ist, dem kann das bisschen Regen. Zumal in der Unterkunft sporternährungsmäßige Bestversorgung vermittels Rene Heisters patentiertem Spezialbananenshake lockte.

TOUR 3

Nach dauerverregnetem Morgen, startete die 3. Tour erst am fortgeschrittenen Nachmittag, was eine Improvisation in der Routenführung nötig machte. Die alternative Strecke sollte sich später als eine Werbefilmveranstaltung für die landschaftlichen Attraktionen des Vercors entpuppen.

Zunächst gibt es sicher "Schlimmeres" als eine 25 km lange Abfahrt im 50er Schnitt durch die montags noch aufwärts erklommene Bourne-Schlucht. An dieser Stelle ein Warnhinweis, 35 Minuten lang im gestreckten Galopp um enge Felsvorsprünge und auf ein unglaubliches Bergpanorama zu peitschende Rennradabfahrten führen zu länger anhaltendem Dauergrinsen, was evtl. missverstanden werden kann. Nach einer flachen Durchfahrt verschiedener Tourismusorte galt es wieder ca. 800 Höhenmeter zu überwinden. Entlang der Route des Petit Goulet wurde die Kletterarbeit mit herrlichen Aussichten beim Durchfahren der Vernaison-Schlucht, die teils parallel zur Bourne-Schlucht verläuft, erleichtert. Dabei wurde der Grand Goulet mittels 1,7 km Tunnel "durchfahren", was den Vorteil mit sich brachte, dass zuvor aufgekommener Regen auf der anderen Bergseite verpufft war.

TOUR 4

Der Mittwoch zeigte sich leider in ergiebigem Dauerregen wenig Freude erregend und auch der euphorische Nachhall des am Abend zuvor erlebten furiosen WM-Halbfinales konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Temperatur mit 7 Grad eine für Brasilianer weniger lustige Erinnerung an die Anzahl der deutschen Tore darstellte für das Radfahren in den Bergen jedoch schlicht sauverdammtzukalt war. Somit wurde der Tag zum Packen und Klarschiffmachen der Unterkunft für die Abreise zum zweiten Zielort am Donnerstagmorgen genutzt.

Die zweite Station für die folgenden Tage sollte ein Hotel im Ort La Mure sein. Nach Bezug der Zimmer, startete für die vier RRGler am Mittag die erste Tour in neue Landschaftsbilder. Bei zunehmender Bewölkung war der erste Tourhöhepunkt, die Brücke Pont de Ponsonnas, nach einer rasanten Abfahrt schnell erreicht. Hier wur-den die vier zufällig Zeugen eines Bungee-Sprungs von einer der höchsten Brücken Europas. Die Brücke spannt sich in 103 m Höhe über den Fluss le Drac und bietet eine spektakuläre Aussicht in die umliegenden Täler. Die anschließenden Kilometer erstreckten sich über einzelne kurze Anstiege und Abfahrten auf stets fantastischen und wenig befahrenen Nebenstraßen.

Nach einer guten Stunde Fahrtzeit war der Startschuss zum langen Anstieg auf den Col de l'Allimas freigegeben. Hier galt es auf knapp 20 km insgesamt über 800 Höhenmeter zu bewältigen. Waren bis dahin die überwiegenden Berge als moderat ansteigend zu bezeichnen, war jetzt die Zeit für den ersten wirklich knackigen An-stieg gekommen. Die Tachonadel hing kontinuierlich bei Steigungswerten von 10-12 % fest. Mühsam pedalierend und so zwangsentschleunigt den Col erklimmend, konnte die Zeit genutzt werden, sich in Ruhe die umgebende Landschaft anzusehen und die fantastischen Bilder tief ins Langzeitgedächtnis aufzunehmen.

Gnädigerweise folgte nach 15 km eine kurze Abfahrt für ca. 2 km. Die letzten 2,5 km stellten dann, mit einer durchschnittlichen Steigung von 13 % eine Herausforderung dar, die es zu überwinden galt und die beim Ein oder Anderen die Funktionsweise der Muskelübersäuerung herrlich lebhaft veranschaulichte. Am Gipfel angekommen, öffnete der Himmel seine Schleusen und machte die nachfolgende Abfahrt bei 8 Grad Außentemperatur zu einer bitterkalten Angelegenheit. Da in geplanter Fahrtrichtung wenig Änderung zu erwarten war, wurde die Tour kurzerhand umgeplant. Eine schnelle, kurvige, spektakuläre und vor allem trockene Abfahrt in Richtung Hotel stimmte die Radsportler dann doch noch versöhnlich und so ließ sich auch diese Erfahrung mit einem positiven Fazit abschließen.


Leider sollte dies auch die letzte Tour sein. Die Wetteraussichten für die kommenden Tage ließen die geplanten Ausflüge ins Hochgebirge nicht zu und auch am Aufenthaltsort und der weiteren Umgebung waren trockene Stunden und Temperaturen im deutlich zweistelligen Bereich nicht mehr zu erwarten. Da am heimischen Niederrhein zu diesem Zeitpunkt bereits Hochsommer herrschte, war die vorzeitigte Heimreise schnell beschlossen. So war es nach der Heimfahrt am Freitagmorgen, für die vier Radsportler ein nicht minder schöner Abschluss der Trainingswoche am Samstag sowie Sonntag mit großen Gruppen am jeweiligen Vereinstraining teilzunehmen.

Ein weiterer Besuch des Vercors-Nationalparks steht so gut wie fest. Denn wenn das Wetter mitspielt, bietet sich hier dem Radsportler bzw. der Radsportlerin ein grandioses Landschaftsbild, das jederzeit die "erfahrenen" Strapazen mit unfassbar einprägsamen Eindrücken vergessen lässt.



18. - 23.05.2014 - Tour de Kärnten

Es war noch Urlaub aus dem Vorjahr, der genommen werden musste, was lag da näher als nach einem Etappenrennen zu suchen, das ist interessanter als alleine für sich ein Trainingslager zu machen. Nach einigem Suchen fand ich einen Hinweis auf die Tour de Kärnten

Ein sechstägiges Rennen in der dritten Auflage mit Start jeden Tag in Ossiach. Nicht gleich erkannt hatte ich, dass das Ziel eigentlich nie in Ossiach war mit Ausnahme des Zeitfahrens am letzten Tag. Es standen vier Straßenrennen, ein Bergzeitfahren und ein Zeitfahren auf dem umfangreichen Rennprogramm. Insgesamt waren es fast 400 km mit rund 6700 Höhenmetern. Auf der ersten rund 85 km langen Etappe ging es zum Schluss zur Ruine Landskron bei Villach mit Steigungen bis zu 18 % hinauf. An einer 13%igen Steigung rund 8km vor dem Ziel war ich mit einem Fahrer aus meiner Gruppe heraus abgefahren, ich wusste zwar es kommt ein steiler Zielanstieg aber nicht wie steil er in Wirklichkeit war. Sie 18% Steigung ließ den Wunsch aufkommen vom Rad zu steigen und das Rad ein Stück zu schieben. Da niemand sonst den Wunsch zu haben schien, quälte ich mich die letzten Meter bevor es in die Toreinfahrt ging und es wieder ein wenig flacher wurde. Hinter mir kamen dann Fahrer ins Ziel geschoben, die es nicht mehr schafften selbst auf dem flacheren Teil wieder anzufahren

Am nächsten Tag folgte ein 10 km langes Bergzeitfahren mit knapp 1000 hm hinauf auf den Gerlizten.

In Abständen von 30 Sekunden gestartet, konnte ich bald den vor mir ins Rennen geschickten Fahrer ein- und überholen. Später ereilte mich das gleiche Schicksal und ich wurde von 2 oder drei Fahrern überholt.

Die dritte Etappe war die längste und wies rund 1400 hm auf.

Wie bei jeder Etappe ging es nach dem Start die ersten Kilometer neutralisiert bis durch den nächsten Ort und dort begann sofort eine Steigung. Es bildeten sich dann wieder die kleinen Gruppen, in denen man sich immer wieder mit denselben Fahrern zusammen fand. Ich war die Strecke am Vortag mit dem Wagen abgefahren und hatte eine Vorstellung des diesmal recht kurzen Schlussanstiegs. So fuhr ich 2 km vor dem Ziel aus meiner Gruppe heraus und musste dann feststellen, dass die Steigung steiler und die Zielgerade länger war, wenn man auf dem Rad sitzt als es vom Auto her scheint. So kamen auf der Ziellinie noch drei Fahrer an mir vorbei.

Dann kam die kürzeste Straßenetappe mit 80 km dafür aber fast 2000 hm.

Nicht nur die Gesamthöhenmeter machten diese Etappe zur schwersten, es galt einen 5 km langen Schlussaufstieg mit durchschnittlich 11% und an den steilsten Stellen mit 18 % Steigung zu bezwingen. Hier galt es die Kräfte richtig einzuteilen. Das gelang auch, so konnte ich auf den letzten Kilometern einige Fahrer die vor mir lagen wieder überholen.

Es folgte eine mit 1500 hm aber nicht so extremen Steigungen mittelschwere Etappe.

Nach einer 30 km langen Fahrt in einer zweier Gruppe, holten uns 8 km vor dem Ziel noch zwei Gruppen wieder ein. Bei dem Spurt aus dieser gemeinsamen Gruppe musste ich einen Fahrer vorlassen

Den Abschluss bildete das Einzelzeitfahren mit 21 km und immer noch über 200 hm.

Bei allen Etappen war ich in meiner Altersklasse der schnellste. In der Gesamtwertung war das schlechteste Ergebnis ein 60. Platz beim Bergzeitfahren. Bei den anderen Rennen konnte ich mich vom 55. Platz kontinuierlich verbessern und wurde auf der letzten Etappe, dem Zeitfahren gesamt 38. Ein Ergebnis, mit dem ich sehr zufrieden war, bei 116 Teilnehmer und Fahrern, die in Österreich zur Spitze gehören.